Microsoft-Zeitreise
So war Windows 3.1 - ein Rückblick
Erinnern Sie sich noch an Windows 3.1? Microsofts ersten Versuch, MS-DOS hinter sich zu lassen? Wir werfen einen Blick zurück und stellen Ihnen den Klassiker und Ur-Ahnen von Windows 8 vor.
Stellen Sie sich eine Welt ohne Start-Button vor. Nein, wir reden ausnahmsweise nicht von Windows 8. Graben Sie einmal tiefer in Ihrem Gedächtnis. Vielleicht erinnern Sie sich dann tatsächlich noch an Windows 3.1. Vor bald 21 Jahren veröffentlichte Microsoft Version 3.1 seines Betriebssystems MS-DOS, diesmal mit grafischer Benutzeroberfläche. Windows 3.1 wurde zum ersten Betriebssystem, das im großen Stil mit neuen PCs ausgeliefert wurde und festigte damit die Vormachtstellung von Microsofts Betriebssystemen auf dem Markt. Das Goldene Zeitalter von Windows wurde eingeläutet.
PC-Welt lädt Sie ein auf eine nostalgische Bildergalerie-Strecke durch Windows 3.1 (alle Abbildungen stammen von unserer Schwesterpublikation PC-World).
1) Programm-Manager
Vor dem Windows Explorer gab es den Programm-Manager, wo sich Anwendungen auf jede erdenkliche Weise gruppieren und sammeln ließen. Ein recht primitiver Programm-Organizer – denn Dateien anschauen konnte man stattdessen mit dem File Manager. Der Programm-Manager funktionierte gut, doch das Jonglieren mit den einzelnen Fenstern stellte sich als knifflig heraus – und am Ende konnte man durchaus mit 50 Programmfenstern auf einem Bildschirm enden...
2) File Manager
Der File Manager ließ Sie das System Ihres Computers visuell erkunden – mit Hilfe eines Verzeichnis-Baums und einer Icon-basierten Ansicht. Das Kopieren einzelner Dateien zwischen Ordnern war ebenso einfach wie Drag&Drop, was insbesondere viele PC-Neulinge anlockte. Erst in Windows 95 vereinte Microsoft den File Manager und den Programm-Manager zum Windows Explorer. Seitdem ist diese Struktur nahezu unverändert.
3) TrueType Fonts
Das TrueType-Font-System stellt die wichtigste visuelle Neuerung in Windows 3.1 dar. Eigentlich wurde TrueType von Apple Computer entwickelt, das die Technologie samt Lizenz dann aber – man lese und staune – kostenlos an Microsoft übergeben habe. Warum? Apple wollte eben nicht, dass Adobe die digitale Schriftart monopolisiert. Anstatt blockartige Pixel in einer Bitmap zu benutzen, beschreibt TrueType die Fonts in Kurven und Linien. So war es endlich auch möglich, die Schriften bequem auf nahezu jede Größe zu skalieren und vor allem erstaunlich hochwertige Ausdrucke zu produzieren – einer der wichtigsten Gründe, warum Windows 3.1 als Desktop-System so erfolgreich war. Windows 3.1 verfügte über insgesamt 15 Fonts mit Bezeichnungen, die auch heute noch geläufig sind: Arial, Courier, System und Times New Roman.
4) Vorinstallierte Bildschirmschoner
Wenn Sie in Zeiten vor Windows 3.1 Ihren Monitor vor der berüchtigten CRT-Einbrennung bewahren wollten, mussten Sie ihn entweder ausschalten oder einen Dritthersteller-Bildschirmschoner wie After Dark installieren. In Windows 3.1 integrierte Microsoft erstmals mehrere eigene Bildschirmschoner: einen leeren Bildschirm (ui!), fliegende Windows-Fenster, Marquee (einen Satz Ihrer Wahl, der über den Bildschirm fliegt) und Starfield Simulation (ein simulierter Flug durchs Weltall). Natürlich konnten Nutzer auch weitere Bildschirmschoner nach Belieben installieren.
5) Minesweeper und Solitaire
Damals, als man noch keinen einfachen Zugang zu News-Blogs und Browser-Games hatte, vertrieb sich mancher Büroarbeiter die kleinen Pausen mit Spielen wie Solitaire und Minesweeper. Solitaire tauchte zum ersten Mal bereits in Windows 3.0 auf, doch das brandneue Minesweeper löste in Windows 3.1 das weniger beliebte Reversi ab. Einige Nutzer beschuldigen Microsoft sogar, Windows' Solitaire verschlinge mehr produktive Arbeitsstunden als jede andere PC-Anwendung.
6) Die Registry
Windows 3.1 brachte viele Verbesserungen mit sich – aber es führte auch eine neue Funktion ein, die zum Fluch vieler Windows-Nutzer werden sollte: die Registry. Wir alle wissen doch nur allzu gut, wie einfach sich diese Datenbank voller versteckter Systemeinstellungen durcheinander bringen lässt und dann unser gesamtes System verwüstet. Trotzdem überlebte die Registry jede noch so große Beschwerde: Sogar hinter dem modernen Metro-Interface des neuen Windows 8 werkelt die Registry noch.
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25.04.12
Die guten alten Zeiten.. :)
Habe damals zusammen mit meinen Geschwistern einen alten PC gekriegt. Den PC meines Vaters, der damals auf die "neuste Technik" umgestiegen ist: "Pentium 3".
Hat damals verdammt Spaß gemacht.
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25.04.12
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25.04.12
Gruss
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25.04.12
Mit 6 Jahren + sollte ich erst einmal lernen mit so etwas umzugehen.. :D
Ich hab nur so ein Spiel gespielt, aber ich weiß auch nich mehr wie es heißt, egal :)
Der Pentium ist aber sehr robust: Er lief letztes Jahr noch, und zwar passiv, weil der Lüfter schon seit Jahren verreckt war :D :D
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25.04.12
Gruß
Nevok
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25.04.12
http://www.calmira.net/screenshots/pcfreak1.htm
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25.04.12
Ich kann mir Besseres zum Vernichten meiner Lebenszeit vorstellen.
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25.04.12
[CENTER][SIZE="7"][B]Beiträge: 74.387[/B][/SIZE][/CENTER]
/scnr :D
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25.04.12
Zu Windows 3.1 gehörte MS-DOS 6.
"Erst in Windows 95 vereinte Microsoft den File Manager und den Programm-Manager zum Windows Explorer."
Das stimmt so eigentlich nicht ganz.
Der Programm-Manager war die Windows-Shell, über die sich Programm-Icons gruppieren und starten ließen. Das Konzept gibt es beispielsweise heute wieder bei Android;-) Bei Windows 95 übernahm das Start-Menü bzw. der Desktop diese Aufgaben. Technisch gesehen ist Explorer.exe zusammen mit diversen DLLs jetzt die Shell, der Windows Explorer ist der Dateimanager.
Registry: Windows 3.1 hatte eine Registry, die aber nur für COM-basierende Dienste diente. Programme verwendeten (normalerweise) weiterhin INI-Dateien. Aber die Grundlagen für die heutige Registry waren in der Tat gelegt.Aber ob die Registry ein Fluch ist? Naja.
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25.04.12
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=pyg-DYm7b0A
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25.04.12
aus Windows 3.1 immer sehr hilfreich.
[IMG]http://www.win31.de/dialoge/oenote.gif[/IMG]
.... die Nachricht, daß diese Nachricht nicht angezeigt werden kann, kann aber angezeigt werden...
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25.04.12
Damit kann man Glas sparen. (Aus eins mach zwei) .
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25.04.12
Wobei man die meisten im Web auffindbaren Meldungen getrost vergessen kann, weil es sie nie gegeben hat.
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25.04.12
.. und was sagen uns Windows 1.x, 2.x u. 3.0 schließlich gibt es User die sich auch damit ihre Zeit vertrieben haben, bevor die Revolution 95 kam.:D
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26.04.12
Und was die Fehlermeldungen betrifft: "Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten. Bitte teilen Sie den Fehler ihrem Netzwerkmanager mit." ("Unbekannte Fehler" hatte ich öfter..., aber damals war ich noch nicht in einem Netzwerk.) oder "Ihre Tastatur wurde nicht erkannt. Bitte drücken Sie F1 für Hilfe." (Ich denke, die Tastatur ist nicht erkennbar?) oder "Ihr Monitor wurde nicht erkannt..." (Na wenn der Monitor nicht erkannt wurde, wie soll ich dann die Fehlermeldung lesen?) oder "Ihr Floppy Disk ist nicht groß genug. Bitte legen Sie eine Diskette im Format 5,25" ein" (Ins 3,5"-Laufwerk?) usw. Alles alte W3.1-Fehlermeldungen...
Vor 3.1 kenne ich übrigens nur MS-DOS... Es gab also auch 1.x und 2.x und 3.0? Wer hat da noch alte Screens? Ach so, geht ja nicht, da konnte man ja noch keine Screenshots machen. Aber vielleicht Abbildungen ausm Handbuch?
Ich werd mal meinen alten C64 wieder ausbuddeln, oder meinen Thomson, den kann man über Fernseher Kanal 32 UHF betreiben. Da kann man wenigstens mal wieder Pacman spielen. Mist, ich hab keine leeren MCs mehr... Gibts da überhaupt noch welche zu kaufen?
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26.04.12
dafür musst Du nicht extra Deine Antiquitäten auspacken -> http://www.thepcmanwebsite.com/media/pacman_flash/
fröhliches Daddeln! :D
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26.04.12
Guck mal hier:
http://www.winhistory.de/index.php
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26.04.12
Warum sollte man da keine Screenshots machen können?
http://www.abload.de/thumb/winshotsedw8.png
(hatte noch keine Lust, es hübsch einzurichten)
Ich hab derzeit nur 3.11 am laufen, aber original kam mein 386er mit Windows3.0. Das sah im Grunde auch nicht anders aus als 3.1(1), hatte halt keine Netzwerkkomponenten.
Windows1/2 hatte den Namen eigentlich noch nicht verdient. ;)
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28.04.12
Hat der gute Mann damals keinen Friseur gehabt?
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02.04.13
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02.04.13
Man baute 386ér und 486ér und es kamen die ersten Pentium raus mit 75Mhz.
Das Mainboard musste erst für die CPU gejumpert werden. Es gab Intel, AMD Cyrix CPU´s.
Man war froh wenn die Grafikkarte 256 Farben darstellen konnte und wer was hören wollte brauchte eine extra Soundkarte welche auch mal 300,- DMark kosten konnte.
Es gab den IDE Anschluss an dem maximal vier Laufwerke Angeschlossen werden konnten.
Das High Light war ein SCSI Controller an dem etliche Laufwerke Angeschlossen (ich weiß gar nicht mehr wie viele) werden konnten.
Es gab den VesaLocal Bus und PCI kam heraus.
Ein MB Ram kostete ca. 150,- DMark und die Festplatten hatten maximal 1GB.
Ja das wahren noch Zeiten....
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02.04.13
Waren das nicht nur 2 Laufwerke?
Mein erster war ein 386/16.....wobei die 16 die MHZ zahl war. Mit 2MB Ram. Den hab ich später per Karte auf 4 MB gebracht. Er lief dadurch nicht schneller, ich konnte nur andere Programme ausführen.
Aber die Bastelei hat Spaß gemacht.
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02.04.13
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02.04.13
Bei mir hingen ein ZIP-Laufwerk und ein Scanner dran. Damit konnte man ganz schön auf dicke Hose machen. Wobei SCSI-Controller nicht zwangsweise mit mehreren Geräten umgehen konnten. Vielen Geräten lag seinerzeit eine einfache Karte nur für das entsprechende Gerät mit speziellen Treibern bei.
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03.04.13
Die Controllerkarten hatten zwei IDE Anschlüsse. An jedem konnten zwei Laufwerke angeschlossen werden.
Ich hatte auch einen Scanner (3-Pass hieß das glaube ich, der tastete das Bild drei mal ab, dauerte ewig) mit einer SCSI Karte an der kein anderes Gerät angeschlossen werden konnte.
Später kaufte ich mir einen Adaptec SCSI Controller (so um die 300,- DMark) da konnten dann mehrere Geräte angeschlossen werden.
Zur Krönung kann noch ein Band Streamer (auch sau teuer, besonders die Tapes) und zwei SCSI Festplatten dazu. Die Sicherung dauerte ewig. Habe das Gerät 2, 3 mal benutzt.
Vor ein paar Jahren beim Keller aufräumen habe ich alles entsorgt. Hätte man vielleicht behalten sollen. Irgendwann haben die Sachen Sammlerwert.
Ich habe sogar mit Win95 noch bis 2002 gearbeitet.
Ja das wahren wirklich noch Zeiten. So einfach und Preiswert (Pentium 75Mhz ca. 800,- DM) wie heute war es nicht...
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03.04.13
Und auch einige, wenige Winchips.
Zitat: Kiton Ich denke mal 8 beim 8bit SCSI. :D
Wobei man ein Laufwerk für des 0-bit abziehen mußte - das belegte der Controller.
An den Apple-SCSI-Laufwerken war ein Numerator angebracht, mit welchem man die ID einstellen konnte:
[ATTACH]29490[/ATTACH].
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