Word, Excel, Access
Die Geschichte von Microsoft Office
Am 16. Juli stellte Microsoft Office 2013 vor. Alles dreht sich nun um Cloud, Collaboration, Metro-Oberfläche und Touch-Screen-Fähigkeit. Doch wie fing eigentlich alles an mit MS Office? Wir blicken zurück. ©Microsoft
Im September 1983 kommt Version 1.0 von Microsoft Word für MS-DOS auf den Mark. Es ist die erste Textverarbeitung, die sich in weiten Teilen mit einer Maus bedienen lässt.
Januar 1985: Microsoft Word 1.0 für Macintosh und Word 2.0 für DOS erscheinen. Im September desselben Jahres wird Excel 1.0 für Macintosh veröffentlicht.
Die Tabellenkalkulation wurde eigens für die gegenüber dem PC bessere Performance des Mac entwickelt. Dafür wartet Excel u.a. mit der Möglichkeit auf, Spreadsheets untereinander zu verlinken. Darüber hinaus ist die Applikation kompatibel zu IBMs Lotus 1-2-3.
Im September 1986 kündigt Microsoft Works für Macintosh an, das Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank-, Kommunikations- und Bildzeichnungstools in einem Programm vereint. Im Oktober 1986 erscheinen Word 3.0 für Macintosh und DOS parallel Version 2.0 wurde ausgelassen.
Juli 1987: Microsoft übernimmt Forethought, den Entwickler von Powerpoint, für 1,4 Millionen Dollar. Im September 1987 kündigt der Konzern Powerpoint 1.0 für Macintosh an. In dessen erstem Verkaufsjahr erzielt Microsoft mit ihm einen Umsatz von einer Million Dollar. Ab Mai 1988 wird schon der Nachfolger Powerpoint 2.0 für Mac ausgeliefert.
Im Juni 1989 kommt die erste Version von Office für Macintosh sowohl auf Disketten als auch auf CD-ROM heraus. Es besteht aus dem neuen Word 4.0, aus Excel 2.2 und Powerpoint 2.01. Das Release ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur nahtlosen Integration verschiedener Applikationen in eine Suite.
PowerPoint 2.0 für Windows wird im Mai 1990 angekündigt. Es ist die erste Windows-Version, die verschiedene Farbgebungen zulässt. Im Oktober 1990 erscheint Office 1.0 für Windows - integriert sind Excel 2.0, Word 2.1 und PowerPoint 2.0. Mit 1,18 Milliarde Dollar Umsatz wird Microsoft zur ersten Software-Firma, die mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz in einem einzigen Jahr erzielt. Im Januar 1991 kommt Excel 3.0 für Windows – die erste Version, die sich über Toolbars bedienen lässt. Word 2.0 für Windows kommt im Oktober 1991 und integriert erstmalig Drag-und-Drop-Prinzipien.
August 1992: Office 3.0 für Windows ist verfügbar – mit PowerPoint 3.0, Word 2.0 und Excel 4.0. Im November 1992 auf der COMDEX kündigt Microsoft die Datenbanksoftware Access 1.0 an. Das vollrelationale Database Management System (DBMS) bietet Zugang zu Datensätzen, auf ihre Benutzerfreundlichkeit hin geprüfte Tools und einen robusten Entwicklungszyklus.
Im September 1993 geht die millionste Access-Kopie über die Ladentheke. Schon Access 1.1 führt die Verkaufscharts für Windows-Datenbanksoftware an. Im November 1993 kommt Office 4.0 für Windows auf den Markt. Neben neuen Versionen von Word und Excel enthält sie auch On-Screen-Schritt-für-Schritt-Anleitungen für komplexe Operationen. Bis Ende 1993 gibt es weltweit mehr als zehn Millionen Word-Anwender. Das im Mai 1994 veröffentlichte Access 2.0 für Windows ist die erste Desktop-Datenbank, die die Brücke zwischen Anwendern und Entwicklern schlägt. Zur gleichen Zeit kommt Office 4.3 Professional für Windows, in das Access 2.0 integriert ist.
Office 95, im August 1995 auf den Markt, ist das erste Softwarepaket für Windows, das aus 32-Bit-Applikationen besteht. Zum ersten Mal überhaupt sind alle Office-Programme zur selben Zeit auf dem gleichen Entwicklungsstand und tragen gleiche Versionsnummern. Bis Ende 1995 nutzen mehr als 30 Millionen Anwender weltweit Microsoft Excel. Im April 1996 wird Exchange Server 4.0 als Upgrade von Microsoft Mail 3.5 veröffentlicht.
Im Januar 1997 ist Outlook 97, während der Entwicklung als „Ren and Stimpy“ bezeichnet, verfügbar. Im März 1997 erscheint Exchange Server 5.0 – das Programm führt die Verwaltung webbasierter E-Mails über den Internetzugang von Exchange ein. Im November desselben Jahres wird Office 97 zur am besten verkaufte Business-Software der PC-Geschichte. In weniger als einem Jahr wurden mehr als 20 Millionen Office-Lizenzen verkauft – rund 60.000 pro Tag. Im November 1997 erblickt Clippy, die berühmt-berüchtigte Office-Büroklammer als kleiner Helfer auf dem Bildschirm, das Licht der Welt. Im Januar 1998 wird die Office 98 Macintosh Edition zur ersten Suite, die Internetfunktionalitäten bietet. Office 98 enthält Word 98, Excel 98, PowerPoint 98 und Outlook Express. Im März 1998 erscheint Outlook 98 – im Mai haben bereits mehr als eine Million Anwender den Mailclient auf ihrem Rechner.Im März 1999 erscheint Access 2000. Höhepunkte sind die direkte Erstellung von HTML-Seiten und die Integration von Access mit Microsoft SQL Server, die erstmalig auch Client/Server-Funktionen bietet. Im Juni 1999 kommt das ebenfalls stark weborientierte Office 2000 heraus.
Im Oktober 2000 erscheint Exchange Server 2000. Die Unified-Communications-Suite vereint E-Mail, Sprach- und Faxfunktionen. Im März 2001 kommt der Microsoft Office SharePoint Portal Server 2001, mit dem sich Unternehmensportale mit Funktionen für Dokumenten- und Enterprise-Content-Management, sowie Collaboration bauen lassen.Im Mai 2001 startet Office XP, im Oktober 2003 Office 2003 mitsamt des MS Office SharePoint Portal Servers 2003. Office OneNote und Office InfoPath werden als Teil der neuen Suite vorgestellt. Im Oktober 2003 überarbeitet Microsoft das klassische Puzzle-Logo der Office-Produktlinie und veröffentlicht Exchange Server 2003, das unter anderem mobilen Zugang zu Outlook bietet.
In den Folgejahren setzt Microsoft zunehmend auf webkorrespondiere Anwendungen. Exchange Server 2007 (Dezember 2006), Office 2007 samt Office SharePoint Server 2007 (Januar 2007), Office Live Workspace (März 2008) oder auch Exchange 2010 (Beta seit April 2009) bieten immer mehr Collaboration- und Teamworkfeatures. Im Oktober 2008 entscheidet der Konzern, abgespeckte Versionen seiner Office Suite als Live-Anwendungen ins Netz zu stellen. Trotz wachsender Konkurrenz quelloffener Büroanwendungen wie OpenOffice.org, bleibt die Anwenderschaft von MS Office weitgehend konstant. Die Zahl der Nutzer der webbasierten Live-Produkte wächst sogar – im Februar 2009 sind es vier Millionen Menschen, die Live-Services in 28 verschiedenen Sprachen nutzen, um gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten und Dateien untereinander auszutauschen.







03.10.12
Auch soetwas mußte mal gezeigt werden, wenn ich da zurück denke, wie das damals war, heute würde ich vor dem PC einschlafen, mein erster war ein XT mit 4/8 MHz, 128Kb arbeitsspeicher (erweiterbar auf 256Kb / selbst einlöten) 2 * 160kb 5 1/4" laufwerke, wenn ich da zurück blicke war das schon damals das beste für private sachen, man mußte halt selber programme schreiben oder kaufen, entwender mit dem debuger (assembler / com-dateien ) oder mit basica. So war es halt...
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26.12.12
Aber das Word hat doch damals fast niemand benutzt weil es so langsam und umständlich und andere Systeme besser waren. Framework von Ashton Tade war ein komplettes Office System mit Textverarbeitung incls Rechtschreibprüfung und Tabellenkalkulation Terminalemulation mit Markros und Grafik und viel billiger als Word, das damals ausschließlich auf Disketten lief.
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