Microsoft Office
Backup leicht gemacht
- Powerpoint erstellt keine Sicherungskopien der erstellen Präsentationen.
- Excel legt nur dann eine Kopie ab (Endung XLK), wenn für die jeweilige Datei unter „Speichern unter, Extras, Allgemeine Optionen“ explizit das Kästchen „Sicherungsdatei erstellen“ angewählt wurde.
- Excel bietet bei vollständiger Installation der Office-Suite ein zusätzliches Add-In „Automatisches Speichern“, das die aktuell geladenen Arbeitsmappen in einem bestimmten Zeitintervall automatisch speichert. Das Add-In muss via „Extras, Add-Ins-Manager“ zunächst aktiviert werden (Häkchen setzen), danach steht unter „Extras“ der zusätzliche Menüpunkt „Automatisches Speichern“ zur Verfügung.
- Word schließlich erstellt von allen Dokumenten eine Sicherungskopie (Endung WBK), sofern unter „Extras, Optionen, Speichern“ die Option „Sicherungskopie immer erstellen“ angeklickt ist.
Soweit - so schlecht: Sofern nämlich, abhängig von den genannten Optionen, überhaupt eine Kopie erstellt wird, landet diese immer im Ordner der Originaldatei. Ist also der Ordner oder das Laufwerk defekt, ist die Datei trotz eventueller Kopie in jedem Fall verloren.
Wenn mit den Office-Komponenten über Monate gepflegte Diplomarbeiten, Buchprojekte oder Jahresbudget erstellt werden, ist eine bessere Absicherung unerläßlich. Im Unterschied zu den mageren Methoden der Office-Produkte selbst, sind zwei Mindestanforderungen zu stellen:
1. Die Backupdateien müssen auf einem physisch unabhängigen Laufwerk liegen.
2. Von besonders wichtigen Dateien sollte es eine Versionsicherung geben, die alle Zwischenstände der Datei repräsentieren.



