Microsoft-OS ausreizen

Experten-Tipps für Windows 7

Sonntag den 17.04.2011 um 07:08 Uhr

von Moritz Jäger

Windows 7 kann auch virtuelle Fesplatten direkt ins Dateisystem einbinden.
Vergrößern Windows 7 kann auch virtuelle Fesplatten direkt ins Dateisystem einbinden.
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Windows 7 bietet zahlreiche Funktionen, mit denen sich Admins und Profis das Leben vereinfachen können. PC-Welt zeigt Ihnen verschiedene Features, mit denen Sie Ihr Betriebssystem komplett ausreizen.
Der XP Mode ist ein virtualisiertes Windows XP, das sich Windows-7-Nutzer ab der Verkaufsvariante Professional kostenlos installieren können. Im XP Mode lassen sich beispielsweise Programme oder Hardware installieren, die noch nicht mit Windows 7 kompatibel sind. Weiter Informationen zum XP Mode finden Sie in dem Artikel „ Windows Virtual PC & XP Mode - alle Details, Tipps & Tricks “. Wer die Funktion allerdings öfter einsetzt, der muss sich um die Sicherheit Gedanken machen. Der XP Mode ist ein eigenständiger Computer, der wie alle anderen vor Malware geschützt sein sollte. Wer keine Lizenz in seinem regulären AV-Schutz übrig hat, kann dafür auch eine kostenlose Lösung nehmen. Zur Wahl stehen verschiedene Anbieter, so haben etwa Avira oder Bitdefender entsprechende Lösungen im Angebot. Alternativ gibt es von Microsoft auch die Security Essentials , eine Anti-Malware-Software die auf Live OneCare basiert.

Der XP Mode ist aber nicht die einzige Virtualisierungstechnik, die von Windows 7 unterstützt wird. Erstmals kann das Betriebssystem direkt eine virtuelle Festplatte ins Dateisystem einbinden – zumindest solange diese im Microsoft-Format VHD vorliegen. Windows 7 behandelt diese virtuellen Laufwerke nicht anders als physikalische Festplatten. So kann man beispielsweise direkt auf die Daten eines zuvor virtualisierten Systems zugreifen. Windows 7 verwendet dieses Format auch zu Erstellung von Systemabbildern genutzt. Dank der VHD-Unterstützung kann man danach die Sicherung direkt einzubinden, etwa um auf gesicherte Dokumente zugreifen zu können. Die VHDs lassen sich ab Windows Professional auch als Boot-Medien eintragen, um den PC etwa mit einem früheren Systemabbild zu starten.

Windows 7 - Virtuelle Festplatten nutzen
Windows 7 - Virtuelle Festplatten nutzen

Sonntag den 17.04.2011 um 07:08 Uhr

von Moritz Jäger

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (3)
  • kazhar 00:06 | 27.03.2012

    würde mich echt interessieren, was du probiert hast.

    man kann aktuellen virtualisierungslösungen viel vorwerfen, aber [i]langsam[/i] ist recht gewagt...

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  • Till Wollheim 00:03 | 27.03.2012

    das Virtualisieren ist Unfug!

    Ich habe jetzt schon einige Virtualisierungen probiert und es schnell wieder gelassen! Ist nur Spielzeug und funktioniert nicht wirklich produktiv! Viel zu umständlich und langsam. Kann kein Ersatz für ein echtes System sein!
    Till

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  • publicator 13:31 | 22.11.2010

    Experten-Tipps für Windows 7 - ein fast leeres Versprechen

    Die Auflistung von Möglichkeiten, die Windows 7 Fortgeschrittenen und Administratoren bietet, ist hohl, wenn nicht beschrieben wird, auf welche Weise sie erschlossen werden können. Nur das video²brain-Kurztutorial zu VHD-Laufwerken macht hier eine Ausnahme. Zudem ist dem Autor zu raten, seine Texte vor der Veröffentlichung auch auf formale Richtigkeit des Satzbaus zu prüfen. Allein in dem kurzen erläuternden Text zu VHD finden sich 3 Verstöße dieser Art. Liebloses Geschreibsel ist ein Ärgernis und für die PC-WELT kein gutes Aushängeschild.

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