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Metallica: Napster bot nur Musik in schlechter Qualität an

04.06.2003 | 16:11 Uhr |

Gleichzeitig mit dem neuen Album "St. Anger" startet die Band Metallica auch ein umfassendes Web-Angebot im Internet. In der CD-Verpackung wird ein Code enthalten sein, mit dem die Fans online und kostenlos allerlei Zusatzinformationen abrufen und auch Songs herunterladen werden können. Die entsprechende Website Metallicavault.com soll zeitgleich mit dem Erscheinen des Albums am 5. Juni online gehen. Napster habe seinerzeit nur Musik in schlechter Qualität angeboten, so die Rocker. Die Band will es jetzt besser machen.

Gleichzeitig mit dem neuen Album "St. Anger" startet die Band Metallica auch ein umfassendes Web-Angebot im Internet. In der CD-Verpackung wird ein Code enthalten sein, mit dem die Fans online und kostenlos allerlei Zusatzinformationen abrufen und auch Songs herunterladen werden können. Die entsprechende Website Metallicavault.com soll zeitgleich mit dem Erscheinen des Albums am 5. Juni online gehen.

Die Band war im Jahr 2000 noch als eifriger Kämpfer gegen die Tauschbörse Napster vor Gericht gezogen, weil mit dieser unzählige Songs der Band getauscht wurden. Dass jetzt die Band auch selbst Songs kostenlos zum Download anbietet, stellt für Metallica keinen Widerspruch da.

"Wir wollten immer, dass unsere Fans auch online unsere Musik genießen können. Allerdings boten bisher die existierenden Distributionsmethoden nicht die Musikqualität, die unsere Fans von uns erwarten", sagte Metallica-Drummer Lars Ulrich gegenüber dem US-Nachrichtendienst Cnet .

Mit anderen Worten: Metallica hatte nie was gegen Napster selbst, sondern nur gegen die Qualität der Musik, die dort getauscht wurden. So betont die Band heute auch, dass es damals nicht darum gegangen sei, Napster dicht zu machen. Lediglich die Verbreitung der Metallica-Songs sollte gestoppt werden.

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