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Menschen gegen Monster

09.03.2004 | 14:35 Uhr |

Eine Mammut-Herde wandert langsam über die Eissteppe, nichts scheint die riesigen Tiere stören zu können. Plötzlich bewegen sich kleine Punkte auf die Mammuts zu. Zweibeinige Wesen mit langen Haaren und Kriegsbemalung - in Felle gekleidet und mit Speeren. Es sind Menschen, die frühen Bewohner von Amerika. Und sie machen Jagd auf die Mammuts.

Gute gemachte, spielfilmartige BBC-Dokumentation über die Besiedlung Amerikas, Australiens und Neuseelands durch Menschen. Schlecht: Es fehlen Extras und Untertitel.

Eine Mammut-Herde wandert langsam über die Eissteppe, nichts scheint die riesigen Tiere stören zu können. Plötzlich bewegen sich kleine Punkte auf die Mammuts zu. Zweibeinige Wesen mit langen Haaren und Kriegsbemalung - in Felle gekleidet und mit Speeren. Es sind Menschen, die frühen Bewohner von Amerika. Und sie machen Jagd auf die Mammuts.

"Menschen gegen Monster" war der Titel einer BBC-Kurzserie, die am 25. und 26. Dezember 2003 in der ARD lief und jetzt auf einer DVD erhältlich ist. Sie versucht in drei separaten Filmen zu erklären, wie Amerika, Australien und Neuseeland von den frühen Menschen besiedelt wurde.

So nutzten Einwanderer aus Sibirien die letzte Eiszeit, um über die damals zugefrorene Bering-Straße nach Alaska durchzubrechen. Dort trafen die tollkühnen Männer und Frauen auf eine für sie fremde Tierwelt. Mit Riesen-Mammuts, Moschus-Ochsen, Rentier-Herden und Bisons, aber auch so furchterregenden Raubtieren wie dem nordamerikanischen Löwen und dem Säbelzahntiger.

Der Zuschauer kann sich auf beeindruckende Landschaftsaufnahmen freuen. Während die Darsteller, also die Menschen und Tiere am Ende der letzten Eiszeit vor rund 13.000 Jahren, agieren, kommentiert eine Erzählerstimme aus dem Off das Geschehen.

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