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Web-2.0-Tools sinnvoll einsetzen

02.10.2008 | 10:01 Uhr |

Unternehmen können von den Collaboration-Werkzeugen des Web 2.0 ebenso profitieren, wie von den Marketing-Chancen. Auf die richtige Strategie kommt es an. Den Einstieg in die Web-2.0-Welt erleichtern Online-Dienste, die meist kostenlos sind.

Der Hype um Dienste wie MySpace, Twitter oder Flickr verstellt den Blick auf das Wesentliche. Web 2.0 soll nämlich vor allem drei Dinge erreichen: Bessere Kommunikation und Zusammenarbeit ermöglichen und gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit fördern. Und diese Eigenschaften der neuen Anwendungen und Dienste können sich auch Unternehmen zunutze machen.

Wer deswegen nicht gleich auf webbasierte Firmenportale und neue Kommunikationsformen umsatteln will, der kann einen sanften Einstieg über vorhandene Web-2.0-Dienste im Web wählen. Gerade für kleine Unternehmen, Projektteams und Abteilungen gibt es eine ganze Reihe nützlicher Web-2.0-Tools, die dabei helfen können, die Kommunikation schneller, die Organisation einfacher und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter effizienter zu gestalten. Bewähren sich die Web-2.0-Tools und sollen noch ausgebaut werden, können Unternehmen zu professionellen Anbietern wechseln oder eigene Anwendungen entwickeln.

Den goldenen MIttelweg finden

Die Web-2.0-Einführung bedeutet keineswegs, dass ein Unternehmen seine vorhandene Website oder seine Kommunikations-Infrastuktur auf den Kopf stellen muss. Schlauer ist es, für den Anfang einen Mittelweg zu gehen und Web 2.0 als Ergänzung zu vorhandenen Anwendungen zu betrachten. Denn nur so lässt sich herausfinden, welche Web-2.0-Werkzeuge tatsächlich im eigenen Unternehmen funktionieren, was genau gebraucht wird und welche Anwendungen sich in der Praxis als Flop erweisen. In dieser ersten Testphase können IT-Verantwortliche zum Teil auf vorhandene Web-2.0-Anwendungen im Internet zurückgreifen, die kleinere Spezial-Programme bereitstellen.

Ein solcher Dienst ist beispielsweise Yammer.com , das sich als Twitter -Alternative für Unternehmen positioniert. Mit dem Microblogging-Service posten Mitarbeiter kurze Status-Meldungen, geben Fortschritte weiter oder richten Fragen an Kollegen. Auf die so verbreiteten Informationen haben alle Mitarbeiter jederzeit Zugriff. Die Nachrichten sind nur für andere Firmenmitarbeiter sichtbar. Yammer gibt es auch als Desktop-Widget auf Basis von Adobe AIR und als Blackberry- und iPhone-Anwendung.

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