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Marktübersicht Festplatten

12.02.2008 | 10:10 Uhr |

Sie brauchen mehr Speicherplatz in Ihrem PC oder Notebook? Mit unserer Marktübersicht inklusive Preisvergleich und Technikcheck finden Sie garantiert die passend interne Festplatte.

Die Auswahl an internen Festplatten ist riesig. Wir haben für Sie das Angebot gesichtet und gefragte 2,5- und 3,5-Zoll-Modelle auf den folgenden Seiten in sechs übersichtlichen Tabellen zusammengefasst. Dabei haben wir sie nach dem aus unserer Sicht wichtigsten Kriterium sortiert: dem Preis pro GB.

Neben dem Kostenfaktor spielt auch die Technik eine wichtige Rolle – sie muss natürlich kompatibel zu Ihrem PC beziehungsweise Notebook sein. Rechner ab dem Baujahr 2005 sind meist schon mit einer modernen SATA -Festplatte ( Serial Advanced Technology Attachment ) ausgestattet. Sie erkennen SATA-Laufwerke an den schlitzförmigen Daten- und Strombuchsen.

Die Schnittstelle gibt es in zwei Varianten: SATA150 (SATA I) erlaubt Übertragungsraten bis zu 150 MB/s. Neben dem theoretisch höheren Tempo führt SATA auch neue Techniken ein, die sich auch spürbar in der Praxis auswirken. Dazu gehört etwa das Native Command Queuing, das Lese- und Schreibvorgänge effizienter und damit schneller abwickelt . Bei SATA300 (SATA II), das zum Vorgänger kompatibel ist, verdoppelt sich die maximal mögliche Transferrate auf 300 MB/s. Das ist jedoch nur ein theoretischer Vorteil, da selbst die schnellsten Festplatten derzeit maximal 100 MB/s erreichen.

Viel wichtiger ist die nützliche Funktion des Plug-and-Play, die SATA300 mitbringt: So lassen sich beispielsweise SATA300-Anschlüsse auf der Hauptplatine mit geeigneten Slotblechen nach außen führen und dann als eSATA-Schnittstelle für externe Festplatten nutzen. Die höhere Datenrate und die zusätzlichen Funktionen können Sie allerdings nur nutzen, wenn sowohl die Festplatte als auch der SATA-Controller auf der Hauptplatine SATA300 unterstützen.

Ältere Computer besitzen IDE -Festplatten ( Integrated Drive Electronics ) mit der in die Jahre gekommenen parallelen ATA-Schnittstelle. Seit 2000 ist der ATA-100-Standard etabliert, der auch Ultra-DMA/100 genannt wird. Er erlaubt Transferraten von bis zu 100 MB/s und ist am häufigsten bei aktuell im Handel erhältlichen IDE-Festplatten anzutreffen.

Daneben gibt es noch den erweiterten ATA-133-Standard (Ultra-DMA/133) mit bis zu 133 MB/s. Er bringt allerdings keinen Tempovorteil, da selbst die schnellsten IDE-Festplatten selten mehr als 80 MB/s über die Datenleitungen schicken können.

Bei älteren PCs können Sie die SATA-Technik über eine PCI-Controller-Karte (ab 12 Euro) nachrüsten – was wir empfehlen. Bei älteren Notebooks müssen Sie zwangsläufig zu einem IDE-Modell greifen – Steckplätze für interne Erweiterungskarten gibt’s aufgrund des Platzmangels so gut wie nie.

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