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Mit BIOS-Tuning den PC gratis schneller machen

29.04.2011 | 08:33 Uhr |

Bios-Einstellungen sind ein mächtiges Werkzeug, wenn es darum geht, PCs schneller zu machen. Wir liefern hier extreme Bios-Tricks. Anwenden auf eigene Gefahr!

Achtung, PC-Einsteiger: Nicht weiterlesen! Bei unseren Bios-Tricks geht es ans Eingemachte. Normalerweise arbeitet ein PC streng nach Vorschrift: Die Werkseinstellungen für das Bios sind dabei so gewählt, dass der Rechner stets klaglos seinen Dienst verrichtet. Der Haken dabei: Der PC leistet weniger, als er eigentlich kann. Mit unseren Tipps tunen Sie CPU und RAM. Wer das Risiko liebt und bis an die Grenzen des technisch Machbaren geht, erzielt bis zu 30 Prozent mehr Tempo.

Achtung: Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie unsere Tipps umsetzen. Es lässt sich nicht ausschließen, dass eine Komponente dabei Schaden nimmt. Halten Sie sich deshalb exakt an unsere Anleitung.

Per Windows-Tool übertakten

Der bequemste Weg, an den Leistungsschrauben im Bios zu drehen, führt über
spezielle Windows-Tools. Viele Hersteller legen solche Tools ihren Hauptplatinen bei, beispielsweise Biostar T-Power, Asus AI Suite, Abit yGuru, Gigabyte Easy Tune und MSI Dual Core Center.

Daneben bieten die Chipsatz-Hersteller für spezielle Produktlinien universell einsetzbare Windows-Tools an: AMD Overdrive für alle Mainboards mit 7er-Chipsatz, Intel Desktop Control Center für einige hauseigene Hauptplatinen und Nvidia Ntune für alle Platinen mit Nforce-Chipsatz. Die Programme besitzen umfangreiche Tuning-Optionen für CPU, Speicher, Chipsatz und Bussysteme, über die Sie Taktfrequenzen, Spannungen und Zugriffszeiten manipulieren können.

Zwei Arbeitsmodi : Die Tools bieten in der Regel zwei Modi an. Wer technisch nicht so bewandert ist, kann per Mausklick automatisch die Leistung von CPU und Speicher um einen fest deE nierten Prozentsatz oder ein empirisch ermitteltes Maxium erhöhen. Der ProE -Modus schaltet tief verschachtelte Menüs frei. Hier können Sie vom Bustakt der PCI-Express-Schnittstelle bis hin zum „Write-to-Read Delay“ mit über 50 Tuning-Optionen experimentieren.

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