29.12.2011, 10:35

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LAN und WLAN

Netzwerkpraxis II: Noch mehr Probleme lösen Powerline klappt nicht richtigIPv6-Bremse lösenNetzwerkdruck für ProfisLokales kopieren zu langsamMehr Funktionen dank Update

Das Netzwerk via Stromnetz lässt sich leicht aus dem Tritt bringen. Stecken Sie einen PowerLine-Adapter oder einen PowerLine-fähigen Router nie in einer Steckerleiste oder Mehrfachsteckdose ein. Überlassen Sie ihm am besten eine eigene Steckdose. Es ist auch praktisch unmöglich, mit dem Signal durch einen Stromzähler hindurchzukommen. Es gibt Fälle, in denen PowerLine gar nicht funktioniert. Dann müssen Sie auf WLAN oder Netzwerkkabel ausweichen.
Unter Vista ist standardmäßig das neue Internetprotokoll IPv6 aktiviert. Beim Aufstarten versucht der PC zuerst erfolglos, eine entsprechende Adresse zu bekommen, bevor er dies für das heute übliche IPv4 wiederholt. Das kann zu Verzögerungen und überflüssigem Netzwerkverkehr führen. IPv6 ist im Moment noch kein Thema für den privaten PC-Anwender. Darum empfiehlt es sich, dieses Protokoll zu deaktivieren. Besuchen Sie via Start/Systemsteuerung/ Netzwerk und Internet das Netzwerk- und Freigabencenter. Öffnen Sie Netzwerkverbindungen verwalten. Wählen Sie mit einem Rechtsklick die Eigenschaften Ihrer LAN- oder WLAN-Verbindung. Deaktivieren Sie dort das "Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6)".
Ein freigegebener Drucker hat seine Schattenseiten: Zum einen muss sich jeder auf dem Gast- PC mit einem Benutzerkonto anmelden. Und das klappt nur, wenn dieser Computer eingeschaltet ist. Nicht zuletzt dürfen USB- oder Parallel-Druckerkabel nicht zu lang sein; was es schwierig macht, einen lauten Drucker in den Gang oder in die Abstellkammer zu verbannen. Es bieten sich verschiedene Lösungen an: Drucker mit eigenem Netzwerkanschluss sind heutzutage schon sehr preisgünstig zu haben. Vielleicht ist Ihrer bereits damit ausgerüstet. Verbinden Sie ihn einfach mittels Netzwerkkabel mit dem Router oder Switch und greifen Sie von den verschiedenen Computern aus via Netzwerk direkt auf das Gerät zu.
Fehlt Ihrem Drucker diese Schnittstelle und kommt kein Neukauf in Frage? Prüfen Sie, ob Ihr Router zufälligerweise einen eingebauten USB-Printserver besitzt. Dann können Sie den Drucker dort installieren. Wenn auch das wegfällt, liegt vielleicht der Kauf eines separaten kleinen USB-Printservers im Budget, Bild 10.
Sie haben zwei Rechner, zwischen denen Sie häufig umfangreiche Dateien hin- und herkopieren. Beide unterstützen Gbit-LAN (1000 Mbit/s). Trotzdem haben Sie den Eindruck, dass die Kopiererei sehr lange dauert. Die häufigste Ursache: Der Router oder Switch kann mit dieser Geschwindigkeit nicht umgehen und bremst den Datentransfer. So gibt es für den Privatgebrauch praktisch keine Router mit integriertem1-Gbit-Switch. Der Ausweg: Schaffen Sie sich einen separaten kleinen Switch an, der mit 1000 Mbit/s klarkommt.
WLAN streikt manchmal
Es ist wie verhext! Tagsüber scheint Ihr WLAN problemlos zu laufen, doch abends zwischen 18 und 23 Uhr geht fast gar nichts mehr. Für dieses Ärgernis müssen Sie sich möglicherweise bei Ihren Nachbarn bedanken. Die schalten vermutlich ihr eigenes WLAN ein, wenn sie von der Arbeit heimkommen, und surfen gleichzeitig wie Sie. Mehrere Drahtlosnetzwerke in der Umgebung können einander stören. Denn diese verursachen oft Frequenzüberschneidungen. In den Einstellungen Ihres WLAN-Routers oder Access Points finden Sie die verschiedenen Kanäle, von denen jeder einen bestimmten Frequenzbereich belegt. Probieren Sie die diversen Kanäle aus. Im Idealfall sprechen Sie sich mit den Nachbarn ab. Sie benutzen den Kanal 6, Ihre Nachbarn den Kanal 3 oder 11.
Router sind richtige kleine Computer, die ebenfalls mit einem Betriebssystem ausgestattet sind. Dieses wird als Firmware bezeichnet. Es kann sich lohnen, ungefähr einmal pro Jahr beim Hersteller nach einem Firmware-Update für Ihre Geräteserie zu suchen. Dank der Updates werden teilweise neue Funktionen freigeschaltet oder bestehende verbessert. Lesen Sie die Anweisungen des Herstellers genau. Es empfiehlt sich, vor einem Update alle Einstellungen zu notieren. Viele Geräte werden nach dem Aktualisieren auf die Fabrikkonfiguration zurückgesetzt. Mehr Infos dazu gibt's im Gerätehandbuch. Falls Sie dieses verlegt haben, finden Sie es meistens als PDF-Datei auf der Webseite des Herstellers.
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