Photoshop Elements ist eine abgespeckte Variante der Profi-Software Photoshop. Deshalb fehlen ihr einige wichtige Funktionen. Dazu zählt zum Beispiel die Korrektur von Helligkeit, Kontrast und Farbe mittels einer Gradationskurve. Viele Konkurrenzprogramme haben dieses nützliche Werkzeug an Bord. Die Funktion lässt sich zum Glück gratis in allen PSE-Versionen nachrüsten, und zwar mit dem Plug-In „SmartCurve“. Und so gehts: Laden Sie die ZIP-Datei von „SmartCurve“ herunter und entpacken Sie den Inhalt. Diesen verschieben Sie in den Plug-In-Ordner von Photoshop Elements, der im Verzeichnis C:\Programme\Adobe\Photoshop Elements 6.0\Plug-Ins zu finden ist.
Eine weitere Lösung: Erstellen Sie an einem zentralen Ort auf der Festplatte einen Plug-In-Ordner, auf den auch andere Bildprogramme zugreifen können. Erzeugen Sie dazu einen Ordner „Plug-In“ auf dem Laufwerk C:\ mitsamt den Unterordnern „Aktiv“ und „Deaktiviert“. Legen Sie oft benutzte Erweiterungen im Ordner „Aktiv“ ab. Solche, die Sie selten verwenden, landen im Ordner „Deaktiviert“. Der Grund für die Trennung: Je mehr Plug-Ins beim Öffnen von Photoshop Elements geladen werden, desto länger dauert der Programmstart. Öffnen Sie nun den Editor und wählen Sie den Punkt „Bearbeiten/Voreinstellungen/Zusatzmodule“. Im „Voreinstellungen“-Fenster aktivieren Sie „Zusätzlicher Zusatzmodulordner“ und geben über „Wählen“ Ihren Ordner mit den Plug-Ins an.
Dieser Schritt ist übrigens nicht notwendig, wenn Sie die Erweiterungen direkt in den Plug-In-Ordner von Photoshop Elements kopieren. In diesem Fall werden die Erweiterungen automatisch geladen.Starten Sie jetzt Photoshop Elements neu. Wenn Sie ein Bild geöffnet haben, finden Sie unter dem Menüpunkt „Filter/easy.Filter“ die Option „SmartCurve“. Mit dem Tool können Sie ab sofort für alle Farbkanäle oder nur für einen einzelnen die Gradationskurve verändern und eine Kurve auch abspeichern, um sie später auf weitere Fotos anzuwenden. Viele weitere nützliche Plug-Ins finden Sie darüber hinaus kostenlos auf den beiden Webseiten Freephotoshop sowie AutoFX.
Dieser Artikel stammt von Markus Zitt von unserer Schwesterpublikation PCtipp.
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