Mehr Festplatten-Speicherplatz schaffen

Mittwoch den 14.09.2005 um 14:13 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Auf Ihrer Festplatte lagert viel Datenmüll. Sie wollen ausmisten, und zwar möglichst effizient. Windows bietet keine Option, um Ihre Festplatte in einem Rutsch von Datenmüll zu befreien. Stattdessen sind mehrere Schritte erforderlich. Wir erklären Ihnen, wie es funktioniert.
Anforderung: Einsteiger
Zeitaufwand: Gering
Problem:

Auf Ihrer Festplatte lagert viel Datenmüll. Sie wollen ausmisten, und zwar möglichst effizient.

Lösung:

Windows bietet keine Option, um Ihre Festplatte in einem Rutsch von Datenmüll zu befreien. Stattdessen sind mehrere Schritte erforderlich.

Schritt 1: Löschen Sie alte Programme. Denn im Lauf der Zeit wird vieles installiert, was jeweils nur kurz benötigt wird, etwa Tuning-Tools. Diese Dateien belegen wertvollen Plattenspeicher. Durchforsten Sie über "Systemsteuerung, Software" die installierten Anwendungen. Entfernen Sie, was Sie nicht mehr brauchen.

Schritt 2: Zahlreiche Altlasten erfassen Sie über die Datenträgerbereinigung. Klicken Sie dazu im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf die Festplatte, dann auf "Eigenschaften, Bereinigen, Datenträger bereinigen". Setzen Sie jeweils ein Häkchen vor die einzelnen Datentypen, und löschen Sie diese über "OK". Auf der Registerkarte "Weitere Optionen" erfassen Sie zudem nicht mehr benötigte "Installierte Programme" und Sicherungen der "Systemwiederherstellung".

Schritt 3: Die Datenträgerbereinigung findet meist nicht alle Sicherungsdateien, die Ihre Anwendungen vom Original erstellt haben. Sicherungskopien erkennen Sie an den Endungen BAK, OLD, SIK, TMP, WBK und XLK sowie am Tilde-Zeichen "~". Um diese zu entfernen, tragen Sie über das "Suchen"-Icon des Windows-Explorers unter "Gesamter oder Teil des Dateinamens:" die Extensionen der Sicherungsdateien ein: ".BAK, .OLD, .TMP, ....". Ein Klick auf "Suchen" listet die gefundenen Dateien auf. Löschen Sie diejenigen, von denen Sie ganz sicher sind, dass Sie sie nicht mehr benötigen.

Schritt 4: Läuft Ihr System zufrieden stellend? Dann entfernen Sie doch ruhig die Uninstall-Routinen, die Windows nach dem Aufspielen von Patches im Hauptverzeichnis abgelegt hat. Beachten Sie aber: Nach dem Löschen können Sie die Patches nicht mehr deinstallieren. Sie erkennen die Dateien am vorangestellten "$" und am Namensbestandteil "Uninstall". Falls sie nicht zu sehen sind, müssen Sie sich im Windows-Explorer erst "Alle Dateien und Ordner" anzeigen lassen. Das geht über "Extras, Ordneroptionen, Ansicht".

Mittwoch den 14.09.2005 um 14:13 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

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