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Medion Akoya Mini E1210

20.10.2008 | 13:49 Uhr |

Aldi bringt mit dem Akoya Mini E1210 sein zweites Medion-Netbook in seine Filialen. Anders als der Juli-Rechner umfasst die Festplatte diesmal 160 statt 80 Gigabyte. Unsere Kollegen von PC-WELT haben in ihrem Test noch weitere Unterschiede herausgefunden.

Aldi legt das Medion -Netbook neu auf. Das Akoya Mini E1210 wartet mit größerer Ausstattung auf und kostet zudem weniger als das Vorgängermodell. Während das erste Medion Akoya Mini noch für 399 Euro gelistet war, wechselt der Nachfolger seit letztem Donnerstag für 369 Euro den Besitzer. Damit läutet Aldi eine neue Preiskampfrunde ein: Denn momentan verkauft die Elektronikkette Media-Markt den Asus Eee PC 1000H für 379 Euro.

Darüber hinaus hat sich wenig getan: Das Akoya E1210 basiert erneut auf dem MSI Wind U100. Doch statt einer 80-GB-Festplatte wie im Juli-Angebot kommt dieses Mal eine Platte mit einer Speicherkapazität von 160 Gigabyte von Western Digital zum Einsatz. Das ist derzeit das Maximum, das Microsoft für Netbooks erlaubt. Als Betriebssystem hat Medion Windows XP Home vorinstalliert. Die Festplatte besitzt ein SATA-Interface und entspricht dem 2,5-Zoll-Formfaktor mit 9,5 Millimeter Bauhöhe. Dadurch lässt sich auch eine größere Notebook-Platte einsetzen, die diesen Maßen entspricht. Für den Umbau muss der Besitzer an der Unterseite neun Schrauben lösen. Nach dem Abnehmen der Bodenplatte hat er Zugriff auf die Platte sowie den Speichersteckplatz und das WLAN-Modul.

Als weitere Neuerung legt Medion dem Netbook einen kleinen Bluetooth-Adapter für den USB-Anschluss bei. Dank des Dongles, der lediglich 1,4 x 1,8 Zentimeter misst, kann der Anwender eine Drahtlosverbindung zwischen seinem Handy und dem Rechner aufbauen. So lässt sich das Netbook als mobile Surfstation nutzen. Wichtig für die Käufer des ersten Aldi-Netbooks: Der Bluetooth-Dongle kann bei Medion für 19 Euro nachgekauft werden. Für Netzwerke besitzt das Medion Akoya Mini E1210 einen Fast-Ethernet-Anschluss oder ein 11n-WLAN-Modul. Dafür sucht man ein Modem und ein integriertes UMTS-Modul vergeblich.

Display und Tastatur
Medion zeigt sich bei der Displaygröße des E1210 bescheiden: Auf dem Karton steht 10 Zoll, die tatsächliche Diagonale misst sogar 10,2 Zoll. Bilder zeigt der Bildschirm mit 1.024 x 600 Bildpunkten an. Darüber hinaus besitzt das Display eine genauso gute Bildqualität wie das erste Aldi-Netbook: Die maximale Helligkeit beträgt im Schnitt 182 Candela pro m². Erfreulich auch, dass sich das Display durch die entspiegelte Oberfläche zum Arbeiten unter freiem Himmel eignet. Auch der Kontrast kann sich sehen lassen. Dabei fällt die ungleichmäßige Leuchtdichte – 221 Candela pro m² im Zentrum, aber nur 160 cd/m² rechts unten – bei dem kleinen Display kaum ins Gewicht.

Ebenso überzeugt die geräumige Tastatur, da sie die gesamte Gehäusebreite von 25,5 Zentimetern nutzt. Die meisten Tasten inklusive der Umlaute liegen in einem ergonomischen Raster von 17,5 Millimetern. Nur sechs Satzzeichen- und die Cursor-Tasten fallen mit 13,5 Millimetern schmaler aus. Insgesamt vermittelt das Keyboard einen stabilen Eindruck, lediglich auf der rechten Seite gab das Testgerät beim Tippen etwas nach. Der deutliche Druckpunkt sorgt für ein sehr angenehmes Schreibgefühl, weshalb die Tastatur derzeit als das beste Netbook-Keyboard gilt.

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