Medien besser verwalten

So finden Sie Dateien schneller wieder

Montag den 04.07.2011 um 10:41 Uhr

von Arne Arnold

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© iStockPhoto.com / Izvorinka Jankovic
Dateinamen sind längst nicht alles, wonach moderne Suchmaschinen Ausschau halten. Wir zeigen, wie Sie auch Textinhalte, Metadaten und ähnliche Musik finden.
Musik verwalten und sortieren
Die meisten gängigen Musikprogramme für den PC arbeiten im Hintergrund mit einer Datenbank. Dadurch zeigen Windows Media Player, iTunes & Co. immer sämtliche Musiktitel in der so genannten Medienbibliothek an, auch wenn die entsprechenden externen Datenträger gerade nicht angeschlossen sind. Für eine Musiksammlung auf externen Datenträgern sind somit keine extra Vorkehrungen zu treffen. Sie sollten lediglich darauf achten, dass der Datenträger stets mit demselben Laufwerksbuchstaben an den PC angeschlossen wird.

Musikverwaltung: Eine interessante Alternative zu den gängigen Standard-Abspielprogrammen ist der Mufin Player . Diese Software ordnet auch große Musiksammlung sehr übersichtlich nach den in den Dateien gespeicherten Zusatzinfos. Der Clou: Der Mufin Player erkennt zudem ähnliche Songs. Dadurch lassen sich schnell und einfach stilistisch sortierte Wiedergabelisten zusammenstellen.

Filme & Musik bequem katalogisieren

Dateien per PC-Suchmaschine finden
Falls Ihre Dateien ausschließlich auf der PC-Festplatte gespeichert sind, sollten Sie über den Einsatz einer PC-Universalsuchmaschine nachdenken. Empfehlenswert ist etwa das kostenlose Programm Copernic Desktop Search Home Free . Es indiziert alle Dateien und scannt bei etlichen Formaten, etwa bei Textdateien, auch den Inhalt. So können Sie nicht nur nach dem Dateinamen, sondern auch nach Inhalten suchen. Bei Mediendateien wie Fotos und Musik scannt Copernic auch die in der Datei enthaltenen Zusatzinfos.

Zu den Vorteilen der Software zählt, dass sie sich sehr detailliert konfigurieren lässt. Über „Extras ➞ Optionen“ gelangen Sie an die Einstellungen. Dort können Sie etwa festlegen, dass das Programm alle eingegebenen Suchwörter speichert. Wer E-Mails nicht indizieren lassen möchte, deaktiviert das unter „E-Mails“. Über „Dateien“ können Sie Ordner zur Indizierung hinzufügen oder davon ausschließen. Schließlich lohnt sich noch ein Blick ins „Integration“-Menü. Dort ist standardmäßig eine „Toolbar“ für den Internet Explorer und Firefox aktiviert. Wer solche Browser-Erweiterungen nicht mag, kann sie hier abschalten. Netzwerklaufwerke bleiben bei der kostenlosen Version außen vor.

So schaffen Sie Ordnung auf Ihrem Rechner

Alternative: Das Programm Google Desktop ist ebenfalls eine gute PC-Suchmaschine. Die Ergebnisse erscheinen in Ihrem Internet-Browser. Das ist in manchen Fällen weniger übersichtlich als bei Copernic. Dafür erfasst Google Desktop auch Dateien auf externen Datenträgern. Sie müssen die Quelle nur einmal hinzufügen. Dafür klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Google-Desktop-Symbol unten rechts neben der Uhr und wählen „Optionen“. Im sich öffnenden Fenster können Sie unter „Suchpfade ➞ Laufwerk oder Ordner für die Suche hinzufügen“ etwa eine externe Festplatte auswählen. Nachdem Google Desktop Infos zu den Dateien eingelesen hat, können Sie die Platte abstecken. Das Einlesen der Daten geschieht aber nur, wenn gerade nicht am PC gearbeitet wird. So wie das Programm Copernic indiziert auch Google Desktop alle Dateien und scannt bei vielen Formaten auch den Inhalt.

Reine Dateisuche mit Everything: Wenn Sie bei Ihren Dateien auf einen aussagekräftigen Namen achten, genügt Ihnen vielleicht ein Suchprogramm, das allein auf Namen spezialisiert ist. Die beste Wahl in dieser Disziplin ist Everything . Es findet Dateien auch bei einem großen Datenbestand blitzschnell.

Montag den 04.07.2011 um 10:41 Uhr

von Arne Arnold

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