Medien besser verwalten

Bildersammlung verwalten wie ein Profi

Mittwoch, 29.06.2011 | 12:01 von Arne Arnold
Egal ob Gesichtserkennung, virtuelle Alben oder Stichwort-Tagging - mit unseren Profi-Tools bringen Sie Ordnung in Ihre Bildersammlung - sogar auf externen Medien.
Bilder auf dem PC:
Wer seine Fotosammlung auf der PC-Festplatte speichert, kommt um die Gratis-Bildersoftware Picasa kaum herum. Die Bilddatenbank aus dem Hause Google empfiehlt sich besonders für Computerbesitzer mit einem großen Fotofundus. Denn das Programm arbeitet pfeilschnell, wenn es ums Anzeigen und Finden von Fotos geht. Außerdem bietet Picasa viele elegante und sinnvolle Funktionen für die Organisation der Sammlung, etwa virtuelle Alben, Gesichtserkennung und Stichwort-Funktionen. Grundsätzlich orientiert sich die Software an der vorhandenen Ordnerstruktur und zeigt diese im linken Bereich des Fensters an.

Bilder auf externen Datenträgern:
Wenn Sie Ihre Fotos auf DVDs oder externen Festplatten sammeln, kommen Sie mit Picasa jedoch nicht weit. Denn sobald Sie die DVD aus dem Laufwerk nehmen oder die Platte abstecken, liefert das Programm keine Infos mehr zu den Bildern. Hier empfiehlt sich die Fotoverwaltung Studio Line Photo Basic . Sie arbeitet mit einer Datenbank, die auf Wunsch Vorschaubilder der Fotos speichert. Diese werden auch dann angezeigt, wenn der Bilder-Datenträger nicht angesteckt oder eingelegt ist.

Klick dich schön - mit genialer Software

Die Fotos erscheinen in Studio Line Photo Basic wie in
einer gewöhnlichen Bildverwaltung. Es sind aber nur
Vorschaubildchen. Die echten Bilddateien sind etwa auf einer
externen Festplatte gespeichert, die im Schrank liegt.
Vergrößern Die Fotos erscheinen in Studio Line Photo Basic wie in einer gewöhnlichen Bildverwaltung. Es sind aber nur Vorschaubildchen. Die echten Bilddateien sind etwa auf einer externen Festplatte gespeichert, die im Schrank liegt.

Studio Line Photo Basic einsetzen:
Nach der Installation starten Sie das Programm und gehen als Erstes zu „Voreinstellungen ➞ Kopier-Einstellungen des Bildarchivs“. Hier ändern Sie für das gewünschte Medium, etwa „CD/DVD“ oder „Austauschbare Festplatte“, die Einstellung auf „Nachfragen“ und bestätigen das mit „OK“. Dies bewirkt, dass die Fotos nicht komplett in die Datenbank kopiert werden, sondern nur Vorschaubilder. Anschließend wählen Sie im angebotenen Assistenten „Anzeigen und laden“ (Alternative: „Datei ➞ Import ➞ Ladeassistent“). Nach der Auswahl der Bilder fragt das Programm, ob es die Bilder kopieren soll. Antworten Sie dann mit „Nein“ und bei der nächsten Frage mit „Ja“ für „Proxybilder“.

Es muss nicht immer Photoshop sein

Der Import dauert je nach Umfang des Bildarchivs einige Zeit. Danach können Sie das externe Speichermedium wieder in den Schrank legen. Stattdessen nutzen Sie Studio Line Photo Basic, um in den Vorschaubildern zu stöbern. Links im Programmfenster sehen Sie die Ordnerstruktur der importierten Fotos. Wer mehrere externe Festplatten oder DVDs mit Fotos hat, kann diese Struktur auch in ein übergeordnetes Verzeichnis mit dem Namen des Speichermediums kopieren.

Mittwoch, 29.06.2011 | 12:01 von Arne Arnold
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