Wikis sind Websites, bei denen jeder Benutzer mitmachen kann, indem er neue Seiten anlegt, bestehende Inhalte aktualisiert oder Kommentare dazu abgibt. Das bekannteste Wiki-Projekt ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Das gleiche System ist auch in dieser englischsprachigen virtuellen Maschine enthalten. Nach dem Booten öffnen Sie vom Wirt-PC aus mit einem Browser die zweite der in der virtuellen Maschine genann-ten Web-Adressen. Sie vergeben einen Namen, wählen unter „Language“ „de – Deutsch“ und legen ein Passwort für den Administrator „WikiSysop“ sowie für die Datenbank „DB password“ fest. Dann leeren Sie das Feld „Superuser password“ und klicken auf „Install MediaWiki!“. Nach einem Neustart der virtuellen Maschine ist das Wiki einsatzbereit. Über http://<IP-Adresse>/wiki/index.php/<Seitenname> legen Sie zum Beispiel eine neue Seite an.
PC-Linux-OS 2007: Benutzerfreundliches Linux-System (Moka 5)
„PCLinuxOS“ tritt mit dem Ziel an, eine extrem einfach zu bedienende Linux-Distribution zu sein. Auch auf das Design haben die Entwickler viel Wert gelegt, um speziell Linux-Einsteigern die Umgewöhnung von Windows so einfach wie möglich zu machen. Das englischsprachige System ist reichlich mit Anwendungen bestückt, ohne dabei überladen zu wirken. Mit dabei sind unter anderem Firefox, Open Office, Chatprogramme, ein Bit-Torrent-Tool, die Photoshop-Alternative Gimp, ein Download-M anager, ein RSS-Reader, Thunderbird sowie diverse Media-Player. Das „Administration Center“ zur System- und Hardware-Konfiguration ist vorbildlich gelöst. Gleiches gilt für das „Control Center“, mit dem sich alle wichtigen Einstellungen an der grafischen Bedienerführung vornehmen lassen. Die Benutzernamen-Passwort-Kombination für den Standardbenutzer lautet „me/me“, für den Administrator „root/root“. Um Dateien mit dem Wirt-PC auszutauschen, wechseln Sie in das Linux-Verzeichnis /mnt/hgfs.
Typo 3: Umfangreiches ONLINE-Redaktionssystem (Vmware)
Mit Typo 3 lassen sich ähnlich wie mit Joomla komplexe Websites aufbauen und managen. Es handelt sich um ein datenbankbasiertes Content-Management-System (CMS), auch Redaktionssystem genannt. Hat der Web-Entwickler erst mal die Grundstruktur mit Hilfe von Vorlagen (Templates) festgelegt, kann er Benutzer dazu berechtigen, Inhalte einzufügen und zu bearbeiten. Diese müssen kein großes technisches Verständnis haben, da sie die Inhalte direkt von der Website aus ohne das komplexe Administrationsmenü bearbeiten können. Einige Templates sind bereits im Lieferumfang. Ohne Grundlagenkenntnisse der Typo-3-Scriptsprache und -Variablen stoßen Einsteiger bei der Konfiguration ihrer Website jedoch schnell an Grenzen. Die Zugangsdaten für die Typo-3-Konfiguration lauten „administrator“ & „passwort“ und für das Linux-System „root“ & „passwort“.
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