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Aktuelle Media-Markt-Preisknaller

08.05.2014 | 15:51 Uhr |

Schon im Zeichen der Fußball-WM steht der aktuelle Media-Markt-Katalog. Mit dem Gaga-Motto "SPAR DA-DA-DA" will der rote Elektronikriese potentielle Käufer aus Schland in seine Märkte locken. Die Hardware-Experten der PC-WELT verraten Ihnen, ob es sich dabei um echte Schnäppchen handelt oder angestaubte überteuerte Ladenhüter.

Kein Wortspiel ist Media Markt blöd genug, um damit nicht auf Kundenfang zu gehen. Pünklich zur Fußball-WM schalt uns aus dem aktuellen Prospekt ein von brasilianischen Rasseln und Federn umzingeltes  "SPAR DA-DA-DA" entgegen. Lassen Sie sich nicht von dem in Landesfarben getunkten Motto einlullen. Wir haben für Sie die vermeintlichen Schnäppchen ganz genau angeschaut und klären, bei welchem Gerät Sie zugreifen dürfen und von welchen Sie lieber die Finger lassen sollten.

Video: Media-Markt- Angebote im Check

TABLETS

iPad Air 16 GB WiFi für 415 Euro: Extrem leicht, extrem schnell: Das iPad Air ist das beste Tablet. Und das aktuelle Media-Markt-Angebot ist ein echtes Schnäppchen - sofern man beim grundsätzlich teuren iPad davon reden kann. Zumindest bekommen Sie das Modell mit WLAN und 16 GB bei Media-Markt rund 10 bis 15 Euro günstiger als bei anderen Internet-Händlern. Einziges Gegenargument: Auf Dauer sind 16 GB Speicher zu wenig: HD-Filme und vor allem Spiele, die das hochauflösende Retina-Display ausnutzen, füllen den Speicherplatz schnell – und da das iPad keinen Kartenleser besitzt, lässt sich zusätzlicher Speicherplatz auch nicht einfach nachrüsten.
Günstigstes Angebot, bei anderen 10 bis 15 Euro teurer.

Test: Apple iPad Air   

Apple iPad Air im Preisvergleich  

iPad Mini mit 16 GB WiFi für 269 Euro: Das Angebot fürs kleine iPad ist dagegen nicht konkurrenzlos. Das Modell mit WLAN und 16 GB bekommen Sie auch bei anderen Händlern für 269 Euro. Und Achtung: Es handelt sich um das erste iPad Mini - also mit dem mittlerweile etwas betagten A5-Prozessor und der mäßigen Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten.

Test: Apple iPad Mini

iPad Mini mit 16 GB WiFi im Preisvergleich

Trekstor Xintron i 10.1 für 199 Euro: Zum Schnäppchen wird das 10-Zoll-Tablet von Trekstor durch den mitgelieferten DVT-T-Stick, den Sie an die Micro-USB-Buchse des Tablets stecken. Für Live-TV ist der eingebaute Atom-Prozessor Z2580 stark genug, auch wenn er nicht der aktuellen, leistungsstärkeren Bay-Trail-Generation entstammt. Ansonsten sind die technischen Daten mit 16 GB Speicher, Micro-SD-Kartenleser und der Bildschirmauflösung 1280 x 800 üblich bei Android-Tablets dieser Preisklasse.

Trekstor Xintron i 10.1 im Preisvergleich  

Lenovo Tablet A8-50 für 139 Euro: Mobiler sind Sie mit dem 8-Zoll-Androiden von Lenovo, das rund 360 Gramm wiegt. Ein Ausstattungs- und Tempowunder ist es nicht. Aber der Quad-Core-Prozessor von Mediatek genügt fürs Surfen und für HD-Filme. Interessanter für unterwegs ist das 3G-Modell des Lenovo-Tablets, das Sie bei Media-Markt für 189 Euro bekommen. Im Internet finden sie das Tablet auch unter der Modellbezeichnung Ideatab A5500 - aber nirgendwo günstiger als bei Media-Markt.

Lenovo Tablet A8-50 im Preisvergleich  

Galaxy Tab Pro 10.1 für 379 Euro mit DVB-T-Stick: Die Kombination aus hochauflösendem Display und DVB-T-Stick könnte beim Samsung-Tablet zu Enttäuschungen führen. Denn die häufig mäßige Übertragungsqualität von DVB-T werden Sie auf den 2560 x 1600 Bildpunkten des Tab Pro besser erkennen können als Ihnen lieb ist. Andererseits gibt es nur wenige Internet-Händler, die das Android-Tablet etwas günstiger anbieten - da können Sie auch das Media-Markt-Angebot plus Stick nehmen.

Galaxy Tab Pro 10.1 im Preisvergleich

Acer Switch 10 für 349 Euro: Windows-Tablets machen eigentlich nur mit Tastatur Sinn - besonders, wenn Sie wie das 10-Zoll-Tablet von Acer eine Vollversion von Office 2013 Home und Student mitbringen. Der Bildschirm lässt sich aus der Tastatur herausnehmen und als Tablet nutzen. Außerdem können Sie ihn auch umgekehrt in die Docking-Tastatur setzen, um dann Filme oder Fotos betrachten zu können. An Bord ist Windows 8.1 und ein für Tablet-Verhältnisse ausreichend leistungsfähiger Atom-Prozessor von Intel aus der aktuellen Bay-Trail-Familie. Das 2-1-Gerät hatte Acer erst vor einer Woche in New York vorgestellt – deshalb gibt es außer Media-Markt bisher nur weniger Internet-Angebote, die nicht günstiger sind.

Test: Acer Aspire Switch 10

Lenovo Miix 2 für 499 Euro: Der gleiche Prozessor, das gleiche Office, aber mehr Speicher, nämlich 64 GB, sowie ein hochauflösenderes Display, nämlich mit Full-HD, bringt das 2-in-1 von Lenovo mit. Wie bei Acer lässt es sich aus dem Tastatur-Dock entnehmen, und als Tablet bedienen und umgekehrt als Film- und Foto-Display wieder einsetzen. Dafür bringt das Dock auch Stereo-Lautsprecher und Subwoofer mit. Außerdem sitzt ein USB-2.0-Anschluss in Standardgröße im Dock. Den gleichen Preis wie bei Media-Markt bezahlen Sie auch bei anderen Internet-Händlern.

Lenovo Miix 2 im Preisvergleich  

NOTEBOOKS

Compaq 15-H039sg für 299 Euro: Im sehr günstigen 15-Zoll-Notebook von Compaq sitzt eine Essential-CPU von AMD. Der Name ist gut gewählt, denn mehr als essentielle Basis-Aufgaben wie Texte schreiben und Surfen gibt seine Leistung nicht her, die auf dem Niveau eines Tablets liegt. In der Praxis wirkt das Notebook sogar langsamer, weil es keinen Flash-Speicher, sondern eine Standard-Festplatte nutzt.

Compaq 15-H039sg im Preisvergleich  

Acer Aspire E1-570G-33218G1TMnkk für 499 Euro: Sinnvoller als Rechner lässt sich da schon das 15-Notebook von Acer nutzen. Es bringt einen Core i3 mit – zwar aus der nicht mehr aktuellen Ivy-Bridge-Generation, aber immerhin einigermaßen leistungsstark. Außerdem bekommen Sie 1 TB Festplatten-Platz. Mit dieser Plattengröße bekommen Sie das Notebook auch bei anderen Online-Händlern zum gleichen Preis - allerdings nur mit 4 statt 8 GB RAM. Auch das Modell mit 500-GB-Festplatte wird mancherorts zu diesem Preis verkauft - also genau hinschauen: Im Namenszusatz verbirgt sich hinter dem -3321 die Konfiguration: 8G steht für 8 GB RAM, 1T für die Terabyte-Festplatte.

Acer Aspire E1-570G-33218G1TMnkk im Preisvergleich  

Asus N550JK-CN109H für 999 Euro: Den kompletten Allrounder bekommen Sie Media-Markt erst für 1000 Euro. Dafür steckt im Asus-Notebook auch ein aktueller Core i5, 8 GB RAM und ein Festplatte mit 1 TB. Das Full-HD-Display ist entspiegelt. Die Nvidia-Grafikkarte GTX850M entstammt der aktuellen Maxwel-Architektur. Sie ist stark genug für die meisten Spiele – selbst in der Full-HD-Auflösung, aber nicht immer in der maximalen Detailstufe. Trotzdem ein leistungsstarker Allrounder, wenn Sie kein Hardcore-Gamer sind und auf den großen Speicherplatz nicht verzichten wollen. Denn dann wäre ein Notebook mit SSD die bessere Lösung für mehr Tempo.

Asus N550JK-CN109H im Preisvergleich  

Lenovo Flex 15D für 449 Euro: Beim Lenovo-Notebook zahlen Sie für den Touchscreen und die flexible Scharnierkonstruktion. Denn die Hardware-Leistung ist für diesen Preis etwas unterdimensioniert – auch wenn dem mäßig schnellen AMD-Prozessor eine 8 GB kleine Puffer-SSD zur Seite steht. Sie können den 15-Zoll-Bildschirm um 300 Grad drehen, um ihn als Film-Display zu nutzen. Ganz auf die Gehäuserückseite lässt er sich aber nicht legen – das bleibt den Yoga-Modellen vorbehalten.

Lenovo Flex 15D im Preisvergleich

HP Pavilion 15-n234eg Touchsmart für 799 Euro: Touch mit mehr Rechenleistung, aber ohne Biege-Display bietet das 15-Zoll-Notebook von HP. Der Dual-Core-Prozessor Core i7-4500U treibt ihn an, die Grafikkarte Nvidia GT840M ist für die meisten Spiele ausreichend leistungsfähig – da die maximale Displayauflösung nur bei 1366 x 768 Bildpunkten liegt. Mit kleinerer 500-GB-Platte und etwas schwächere Grafikkarte (GT 740M) bekommen Sie das Touch-Notebook aber auch schon für 600 Euro.

HP Pavilion 15-n10sg Touchsmart im Preisvergleich

Lenovo G510 für 599 Euro: Einen DVB-T-Stick bekommen Sie bei diesem Angebot dazu – das ist das kleine Plus gegenüber anderen Angeboten im Web, die eine ähnliche Konfiguration des 15-Zoll-Notebooks zum gleichen Preis anbieten. Das Angebot von Conrad unterscheidet sich beispielsweise nur durch die Grafikkarte vom Media-Markt-Modell: Dort sitzt die Vorgänger-GPU Radeon 8570M anstatt der R5 M230 im G510. Für aktuelle Spiele ist aber auch sie nicht geeignet. Die meisten Games laufen aber auf der niedrigen Maximalauflösung des Notebook-Displays von 1366 x 768 Pixel wenigstens mit mittlerer Detailstufe flüssig.

Lenovo G510 im Preisvergleich

FERNSEHER

Samsung UE46F6470 für 579 Euro: Der 46-Zöller (117 Zentimeter) bietet eine ordentliche Bildqualität, obwohl der werksseitige Rotstich manuell ausgeglichen werden muss. Dafür überzeugt er in der Schärfe. Der TV bringt Full-HD-Auflösung, 3D-Technik, Sprachsteuerung und Triple-Tuner mit. Die Smart-TV-Angebote lassen sich schnell durchforsten. Der Preis von 579 Euro ist sehr günstig - jedenfalls fanden wir derzeit keinen niedrigeren im Netz.

Ausführlicher Testbericht: Samsung UE46F6470

Samsung UE46F6470 im Preisvergleich

Toshiba 40L3443DG für 399 Euro: Der TV hat eine Bilddiagonale von 40 Zoll (101 Zentimter), LED-Hintergrundbeleuchtung, Full-HD-Auflösung und Triple-Tuner. Er lässt sich per LAN und WLAN ins Netzwerk einklinken und bringt Smart-TV-Funktionen mit. 3D-Funktionalität fehlt ihm jedoch. Trotzdem ist er ein gutes Angebot bei Mediamarkt, denn im Netz gibt es keine günstigeren Vorschläge.

Toshiba 40L3443DG im Preisvergleich  

Grundig 47VLE984 BL für 555 Euro: Der Fernseher hat eine Bilddiagonale von 47 Zoll (119 Zentimeter), Full-HD-Auflösung, Smart TV und 3D-Technik mit Polfilter. Dank Triple-Tuner ist er auf alle Empfangsarten vorbereitet. Die LED-Hintergrundbeleuchtung nutzt Edge-Technik. Insgesamt ein guter Zweitfernseher für 555 Euro - ein fairer Preis, denn im Netz finden wir kein niedrigeres Angebot.

Grundig 47VLE984 BL im Preisvergleich

Panasonic TX-32AW304 für 299 Euro: Das Panasonic-Modell ist ein kleiner Fernseher mit einer Bilddiagonale von 32 Zoll (81 Zentimeter). Er bringt es nicht auf die volle Full-HD-Auflösung, sondern nur auf 1366 x 768 Pixel und damit HD. Anscheinend ist er als reines Zweitgerät gedacht, denn Smart-TV und sogar die Anschlüsse Ethernet oder WLAN fehlen ihm. Er hat zwar einen USB-Anschluss, aber USB-Recording beherrscht er nicht. Wir finden kein Alternativangebot im Netz, deshalb lässt sich zum Preis wenig sagen.

MONITORE

Philips 234E5 für 149 Euro: Highlight am Monitor ist die MHL-Schnittstelle. Damit lassen sich kompatible Smartphones und Tablet-PCs per HDMI-Kabel an den Schirm anschließen und Inhalte vom Mobilgerät auf dem größeren Schirm ansehen. Gleichzeitig wird das Mobilgerät geladen. Der Philips-Bildschirm hat ein IPS-Panel, das relativ blickwinkelunabhängig ist und Farben sehr schön darstellt. Die Bildschirmdiagonale liegt bei 23 Zoll (58 Zentimetern), die Auflösung bei 1920 x 1080 Pixel – also Full-HD. Da die Produktbezeichnung im Mediamarkt-Prospekt nicht ganz detailliert aufgeführt ist, fällt der Preisvergleich nicht so leicht. Schirme mit ähnlicher Bezeichnung starten im Netz jedenfalls bei gut 130 Euro. Damit wäre das Angebot bei Mediamarkt nicht unbedingt ein Knüller.

Philips 234E5 im Preisvergleich    

Samsung U28D590D für 599 Euro: Es handelt sich um das erste 4K-Monitormodell des koreanischen Herstellers. Um den günstigen Preispunkt zu erreichen, ist ein TN-Panel eingebaut. Die Bilddiagonale liegt bei 28 Zoll (71 Zentimeter), die Auflösung bei 3840 x 2160 Pixel. Als Anschlüsse sind 2 x HDMI und 1 x Displayport am Schirm zu finden. Das Angebot bei Mediamarkt ist günstig. Im Internet-Preisvergleich ist mehr Geld für das Gerät fällig.

Samsung U28D590P im Preisvergleich

MULTIFUNKIONSGERÄTE

Epson Workforce WF-3620DWF für 149 Euro: Das Tinten-Multifunktionsgerät druckt, scannt, kopiert und faxt. Zur Bedienung ohne PC ist ein Touchscreen eingebaut. Es druckt automatisch beidseitig und bringt es auf eine Auflösung von 4800 x 2400 dpi. Es lässt sich per USB, Ethernet und WLAN betreiben. Für das Drucken vom Mobilgerät beherrscht es Apple Airprint und Google Cloudprint sowie den Epson-eigenen Dienst Connect. Für einen günstigen Schwarzweiß-Seitenpreis bietet es im Nachkauf eine XXL-Kartusche für 2200 Seiten. Der Mediamarkt-Preis ist fair, denn er liegt nur 4 Euro über den günstigsten Angeboten im Netz.

Epson Workforce WF-3620DWF im Preisvergleich  

HP Officejet Pro 8610für 189 Euro:  Mit dem Officejet-Modell bietet der Mediamarkt-Prospekt ein Tinten-Multifunktionsgerät fürs kleine Büro. Es lässt sich per Touchscreen steuern und hat eine Duplex-Einheit für den automatischen beidseitigen Druck integriert. Wie schon der von PC-WELT getestete Vorgänger HP Officejet Pro 8600 soll auch das aktuelle Modell auf günstige Seitenpreise kommen, vorausgesetzt Sie nutzen Kartuschen mit hohen Reichweiten. Das Kombigerät empfiehlt sich für Anwender, die ein integriertes Fax benötigen. Der Preis von 189 Euro liegt gut 20 Euro über den Angeboten im Internet und ist damit kein Schnäppchen.

Ausführlicher Test: HP Officejet Pro 8600

HP Officejet Pro 8610 im Preisvergleich  

DIGITALKAMERAS

Sony Alpha 6000 mit 16-50mm-Objektiv für 789 Euro: Mediamarkt bietet die im April 2014 vorgestellt Sony Alpha 6000 für 789 Euro an. Das entspricht auch den Preisen im Internet. Die Kamera kommt mit 24,3-Megapixel-Sensor, das Display misst 3 Zoll und löst mit 921.000 Bildpunkten hoch auf. Mit an Bord sind WLAN und NFC. Mediamarkt packt der spiegellosen Systemkamera das Kit-Objektiv E PZ 16-50mm OSS bei.

Sony Alpha 6000 mit 16-50mm-Objektiv im Preisvergleich

Nikon D3200 mit Kit-Objektiv 18-55mm VR II für 429 Euro: Fast zwei Jahre alt ist die Nikon D3200, die Mediamarkt für 429 Euro anbietet. Die DSLR ist bei Online-Händlern vereinzelt für 400 Euro erhältlich, also etwas weniger als bei Mediamarkt. Die Kamera nutzt einen 24,2-Megapixel-Sensor und besitzt ein hoch auflösendes Display, das mit 921.000 Bildpunkten arbeitet. Zum ausführlichen Test.

Nikon D3200 mit Kit-Objektiv 18-55mm VR II im Preisvergleich  
 
Nikon D5200 mit Kit-Objektiv 18-55mm VR für 579 Euro: Die im November 2012 vorgestellte Spiegelreflexkamera arbeitet mit 24,1 Megapixeln und besitzt ein hoch auflösendes 3-Zolll-Display mit 921.000 Bildpunkten. Mediamarkt verkauft die DSLR für 579 Euro, im Paket befindet sich das Kit-Objektiv AF-S DX 18-55mm VR. Im Internet ist die Kamera zum gleichen Preis erhältlich.

Nikon D5200 mit Kit-Objektiv 18-55mm VR im Preisvergleich   

Canon EOS 100D im Kit mit den beiden Objektiven 18-55mm DC III und 75-300mm DC für 599 Euro: Die gut ein Jahr alte Spiegelreflexkamera löst mit 18 Megapixeln auf. Ihr Display misst 3 Zoll und setzt eine Auflösung von 1.040.000 Bildpunkten ein - sehr viel. Mediamarkt packt der DSLR gleich zwei Objektive mit und verlangt für das Bundle knapp 600 Euro. Da das Kit mit der Standard-Linse 18-55mm alleine bereits über 450 Euro kostet, ist das Mediamarkt-Angebot ein Schnäppchen und so im Internet kaum zu finden.

Canon EOS 100D + EF-S 18-55mm IS STM + Tamron 70-300mm Di LD Makro im Preisvergleich  

Canon EOS 70D Body für 899 Euro: Die Canon EOS 70D (Markteinführung im August 2013) ist bei Mediamarkt ohne Objektiv für 899 Euro zu haben. Im Internet bekommen Sie die Kamera auch nicht günstiger. Die semiprofessionelle DSLR ist mit einem 20,2-Megapixel-Sensor im APS-C-Format ausgestattet. Über den integrierten WLAN-Adapter lässt sie sich fernsteuern, und Sie können Ihre Daten übertragen. 

Canon EOS 70D Body im Preisvergleich  
 
Samsung NX2000 mit Kit-Objektiv 20-50mm VR für 199 Euro: Die spiegellose Systemkamera wurde im Mai 2013 vorgestellt. Sie setzt einen 20,3-Megapixel-Bildsensor ein und verfügt über WLAN und NFC. Das große 3,7-Zoll-Display löst mit 1.152.000 Bildpunkten überdurchschnittlich hoch auf. Im Internet ist die Kamera erst ab 225 Euro erhältlich - ausgenommen natürlich der Online-Shop von Media Markt. Zum ausführlichen Test .

Samsung NX2000 mit Kit-Objektiv 20-50mm VR im Preisvergleich

DESKTOP-PCs

Microstar B070DE für 599 Euro: Der Komplett-PC von Microstar bietet Standardkost in Sachen Komplett-PCs: Eine rechenstarke i5-CPU, 6 GB DDR3-Arbeitsspeicher sowie eine Terabyte-Festplatte. Etwas interessanter machen den Computer die 8 GB große Caching-SSD, die für flotte Reaktionszeiten sorgt, indem Sie häufig genutzte Programme und Daten im schnelleren Flashspeicher zwischenspeichert. Eine separate Grafikkarte gibt es ebenfalls in Form der Nvidia Geforce GTX 745 mit 2 GB Grafikspeicher – bei der Karte handelt es sich um eine leistungsreduzierte Variante der ersten Nvidia-Maxwell-Grafikchips mit der Bezeichnung GM107. Sie dürfen immerhin einen recht genügsamen Stromverbrauch erwarten, fürs Spielen in maximalen Details reicht es leider nicht ganz, da die GPU nicht über die gleiche Anzahl an Shader-Einheiten verfügt. Für etwas ältere Games dürfte die Leistung aber reichen, wenn Sie den Detailgrad dezent herunterregeln.
Das Gerät verfügt zusätzlich noch über ein WLAN-Modul (bis zu 802.11-n), einen SD-Kartenleser sowie einen DVD-Brenner. Für den Hausgebrauch ist die Leistung mehr als ausreichend. Da es den PC mit dieser Bezeichnung und in dieser Konfiguration nur bei Media Markt gibt, lässt sich schwer ein günstigeres Angebot finden. Doch für diese Konfiguration geht der Preis von knapp 600 Euro noch in Ordnung. Günstiger und leistungsfähiger kommen Sie - wie immer - mit einem Selbstbau.

NAVIGATIONSGERÄTE

Garmin Nüvi 56 LMT Plus für 169 Euro: Mit dem Navi erhalten Sie ein PKW-Navigationsgerät mit einer Bildschirmdiagonale von 5 Zoll (12,7 Zentimetern). An Kartenmaterial sind 45 Länder Europas aufgespielt. Von lebenslangen Kartenupdates spricht das Angebot nicht. Dafür haben Sie eine lebenslange Lizenz auf die Verkehrsfunk-Funktion und einen Multicharger im Lieferumfang. Im Internet findet sich kein vergleichbares Angebot. Somit könnte es sich hier um eine Modellvariante handeln, die es nur bei Mediamarkt gibt.

Arival PNV-43 A EU für 79 Euro: Das Navigationsgerät hat eine Bildschirmdiagonale von 4,3 Zoll (10,9 Zentimetern). Es ist ein absolutes Einsteigergerät mit Kartenmaterial für Europa, wobei aber nicht genauer definiert ist, wie viele Länder es umfasst. Das Netz spricht von 43 Ländern. Ein günstigerer Preis als im Mediamarkt-Prospekt ist im Internet derzeit selten zu finden. Ein Angebot lag zum Recherchezeitpunkt 2 Euro günstiger. Dem Navi fehlen jegliche Extras.

Arival PNV-43 A EU im Preisvergleich  

EXTERNE FESTPLATTEN

WD Elements Portable (2,5 Zoll) mit 1,5 TB für 77 Euro : Die schlanke externe Festplatte ist vor allem für den mobilen Einsatz gedacht. Mediamarkt bewirbt das 1,5-TB-Modell prominent im aktuellen Prospekt. Preispunkt: 77 Euro. Im Internet kostet die Platte mit dieser Kapazität ab 75 Euro. Alternativ können Sie die Platte auch mit 500 GB für 45 Euro (Internet: ebenfalls), mit 1 TB für 59 Euro (Internet: ab 57 Euro) oder mit 2 TB für 96 Euro erwerben (Internet: ab 91 Euro). Insgesamt entsprechen die Mediamarkt-Preise also mehr oder weniger den Preisen im Internet.

WD Elements Portable (2,5 Zoll) mit 500 GB im Preisvergleich

WD Elements Portable (2,5 Zoll) mit 1 TB im Preisvergleich

WD Elements Portable (2,5 Zoll) mit 1,5 TB im Preisvergleich

WD Elements Portable (2,5 Zoll) mit 2 TB im Preisvergleich

 
WD Elements Desktop (3,5 Zoll) mit 3 TB für 99 Euro: Die große Schwester der Elements Portable ist für den stationären Einsatz gedacht. Sie ist im aktuellen Mediamarkt-Prospekt für 99 Euro ausgewiesen. Die Version mit 2 GB Kapazität hat der Elektromarkt mit 79 Euro im Sortiment. Auch hier orientiert sich der Elektromarkt an den Angeboten im Internet, wo die 2-GB-Variante für 75 Euro und die 3-TB-Ausführung ebenfalls für 99 Euro zu finden ist.

WD Elements Desktop (3,5 Zoll) mit 2 TB im Preisvergleich

WD Elements Desktop (3,5 Zoll) mit 3 TB im Preisvergleich



 

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