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Media-Markt-Angebote im Preis-Check

11.10.2013 | 12:05 Uhr |

Media Markt eröffnet weiter - und setzt auch das Preisgewitter im Online-Shop fort. Wir prüfen die aktuellen Hardware-Angebote auf Ihr Schnäppchenpotential.

Nicht alle Top-Eröffnungs-Knaller im aktuellen Media-Markt-Angebot sind frisch: Zum Beispiel das 99-Euro-Tablet von Trekstor und die Smartphones von Nokia und Sony gab es schon letzte Woche . Die neuen Angebote bei Tablets, Notebooks, PCs und Kameras haben wir kritisch geprüft.

TABLETS

Beim Media-Markt gibt's nur das alte Nexus 7: Die neue Version ist besser
Vergrößern Beim Media-Markt gibt's nur das alte Nexus 7: Die neue Version ist besser

Asus Google Nexus 7 32 GB für 199 Euro

Vorsicht bei diesem Media-Markt-Angebot: Es handelt sich nämlich nicht um das aktuelle Google Nexus 7 mit dem hochauflösenden Full-HD-Display, sondern um den Vorgänger. Der schneidet bei Bildschirmqualität und Verarbeitung deutlich schlechter ab als das neue Nexus 7. Der Preis ist aber sehr günstig – im Online-Handel zahlen Sie sonst rund 230 Euro für das 32-GB-Modell. Und schlecht ist auch das ältere Nexus-Tablet auf keinen Fall: Es überzeugt mit flüssiger Bedienung und langer Akkulaufzeit. Trotz des größeren Speichers raten wir aber zum neuen Modell – es ist das derzeit beste Mini-Tablet und kostet mit 16 GB 229 Euro im Play Store. Das aktuelle 32-GB-Modell bekommen Sie für 269 Euro.

Ausführlicher Test: Asus Google Nexus 7

Ausführlicher Test: Asus Google Nexus 7 (2013)

HP Elitepad 900 32 GB für 444 Euro

Wer am Tablet nicht nur spielen und surfen will, sondern auch Arbeiten, greift zu einem Windows-Tablet. Allerdings zählt das HP Elitepad 900 nicht zu den besten Vertretern dieser Kategorie. Im Test enttäuschte vor allem die mäßige Akkulaufzeit. Das 10,1-Zoll-Display hat mit 1280 x 800 keine besonders hohe Auflösung. Außerdem sind 32 GB Speicher sehr wenig für ein Windows-Tablet, weil das dicke Betriebssystem viel Platz wegnimmt. Immerhin laufen Standard-Windows-Programme, denn Windows 8 ist als 32-Bit-Version installiert – der mäßig schnelle Atom-Prozessor kann aber nicht immer für flüssiges Arbeiten sorgen. Flott ist dafür das Dual-Band-WLAN. Ein besseres Business-Windows-Tablet ist das Dell Latitude 10.

Ausführlicher Test: HP Elitepad 900 32 GB

Ausführlicher Test: Dell Latitude 10

NOTEBOOKS

Schickes Ultrabook: HP Spectre XT 13
Vergrößern Schickes Ultrabook: HP Spectre XT 13

HP Spectre XT 13-2300eg für 699 Euro

Fürs mobile Arbeiten ist ein Ultrabook ohnehin besser als ein Tablet – und das Ultrabook von HP ist zu diesem Preis sehr attraktiv. Zwar stammt sein Prozessor Core i5-3337U (1,8 GHz) nicht aus der aktuellen Haswell-Familie, sondern aus der Vorgänger-Serie Ivy Bridge. Trotzdem ist die Akkulaufzeit ordentlich und dank der recht großen und schnellen SSD mit 256 GB fällt die schwächere Prozessorleistung fast nie auf. Das Display hat mit 1366 x 768 Bildpunkten allerdings weder eine überragend hohe Auflösung, noch ist es besonders hell. Das Design mit dem stabilen, keilförmigen Aluminiumgehäuse überzeugt aber auf den ersten Blick.

Ausführlicher Test HP Spectre XT 13-2300eg

Günstiges Spiele-Notebook: Acer Apsire V3-772G
Vergrößern Günstiges Spiele-Notebook: Acer Apsire V3-772G

Acer Aspire V3-772G-54208G75MAKK für 799 Euro

Für Spieler ist das Acer-Notebook ein interessantes Angebot. Der 17-Zoll-Laptop setzt eher auf elegantes als auf das bei Gaming-Laptops übliche schreiende und funkelnde Design. Das Display überzeugt mit Full-HD-Auflösung und hoher Helligkeit. Die Grafikkarte Geforce GTX 760M mit 2 GB Speicher ist für die meisten Spiele auch in der maximalen Auflösung ausreichend schnell – wenngleich es nicht immer für die maximalen Detaileinstellungen reicht. Aber bei Battlefield 3 beispielsweise kommt er in hohen Details beispielsweise auf über 40 Bilder pro Sekunde. Und als PC-Ersatz reicht die Ausstattung mit großer Festplatte (750 GB) und vielen Anschlüssen allemal.

Asus R704VC-TY172H für 499 Euro

Wenn Sie einen Laptop mit großem Bildschirm eher zum Surfen und Arbeiten als zum Spielen benötigen, empfiehlt sich das günstige Asus –Notebook mit 17,3-Zoll-Display. Die Ausstattung ist dem Preis angemessen und alltagstauglich, zum Beispiel mit ordentlich großer Festplatte (750 GB), DVD-Brenner und einem USB-3.0-Anschluss. Temporekorde werden Sie aber mit dem Ivy-Bridge-Prozessor Core i3-3110M (2,4 GHz) nicht einfahren.

Lenovo Ideapad Flex 15 für 599 Euro

Das Flex ist so etwas wie die Spar-Version des 360-Grad-Notebooks Lenovo Yoga. Sein 15,6-Zoll-Bildschirm mit der mäßigen Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten lässt sich um 300 Grad drehen: Das Display zeigt dann nach außen und Sie können es zum Filme- oder Fotoschauen verwenden oder bequem den Touch-Monitor verwenden. Ein ultra-mobiles Leichtgewicht ist es mit rund 2,3 Kilogramm nicht gerade. Der Haswell-Prozessor Core i3-4010U garantiert aber eine ordentliche Akkulaufzeit. Die Lenovo-Tochter Medion zeigte auf der IFA übrigens eine eigene Version des Flex, nämlich den The Touch 300.

PCs

Microstar Professional i52000 / 8756 DE für 499 Euro:

Media Markt preist den 500-Euro-Rechner als „neuen Partner für Multimedia-Sessions“ an. Anscheinend beschränkt sich die Behauptung auf das Ankucken von DVDs, rudimentären Bildbearbeitungen, Office-Anwendungen oder dem Surfen im Internet, denn wirklich mehr sollten Sie von der Systemkonfiguration nicht erwarten. Es fehlt eine diskrete Grafik und der Arbeitsspeicher ist mit 4 GB nur ausreichend bemessen. Im Netz gibt es günstigere Angebote respektive besser ausgestattete PCs.

HP 500-136EG I5-4440/12GB/1TB für 899 Euro:

Beim komplett-PC von HP findet bereits ein Intel-i5-Prozessor der vierten und damit neusten Core-Generation (Codename Haswell) Verwendung. Die markantesten Vorteile sind Leistungssteigerung bei geringerer Leistungsaufnahme. Der RAM ist üppig bestückt, WLAN gehört ebenfalls zur Ausstattung. Flaschenhals ist nur die Nvidia Geforce GT 640, die zwar aktuelle Games wiedergeben kann, allerdings nur in reduzierten Grafik-Details. Dennoch ist der PC ein echter Allrounder der in naher Zukunft nicht schlapp macht. Der Preis ist leider etwas zu hoch angesetzt.

HP ENVY 700-001eg i7-4770/12GB/16GB SSD+1TB für 999 Euro:

Auch hier setzt HP wieder auf die neuesten Intel-Prozessoren, allerdings auf das potentere i7-Modell. Der Arbeitsspeicher misst dicke 16 GB DDR3 und bei der Grafikkarte fiel die Wahl auf eine Nvidia Geforce GTX 660 (Test) , die selbst aktuelle Grafik-Kracher wie Battlefield 3 in maximalen Details in Full-HD ruckelfrei darstellen kann. Hier fehlt lediglich eine SSD, die das Gesamtpaket abrunden würde. Für einen Preis von rund 1000 Euro hätten wir das erwartet, denn der fällt zu hoch aus für die gebotene Konfiguration.

All-in-One-PC

Medion Akoya P2015 AIO/8763DE i3-3240/4GB/1TB für 777 Euro:

Der All-in-One von Medion ist für Einsteiger gedacht und besonders für den Einsatz im Büro oder als Multimedia-Rechner geeignet. Stark fordernde Anwendungen stellen das System schnell vor Probleme, das Fehlen einer dedizierten Grafik macht sich schnell bemerkbar. Der Preis geht auf jeden Fall in Ordnung, Bildschirm-PCs sind grundsätzlich keine Schnäppchen.

ACTION-KAMERAS

Gleich zwei Actionkameras vom unumstrittenen Marktführer GoPro offeriert Media Markt: Die Modelle Hero 3 in der Silver Edition für 249 Euro und in der Black Edition für 349 Euro. Die Outdoor-Kameras von GoPro stellen die absolute Oberklasse in diesem Segment dar. Das gilt insbesondere für das teurere Modell, das nicht nur in Full-HD filmt, sondern sogar in 4K-Auflösung (allerdings mit nur 15 Bildern pro Sekunden). In unserem Test zeigte sich aber eine große Schwäche: Der Akku war schon nach eineinhalb Stunden her. Die brandneuen Nachfolgemodell Hero 3+ Silver Edition und 3+ Black Editionen verfügen neben Verbesserungen bei der Optik über ein schnelleres WLAN und einen stärkeren Akku, sie halten also draußen länger durch. Online kostet das neuen Top-Modell gut 400 Euro, die 3+ Silver Edition ca. 350 Euro. Wem es nicht auf 50 Euro ankommt, hat mit dem neuen Modell aus dem Internet (noch) mehr Freude.

 

 

 

 

 

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