Mit der kostenlosen Version des englischsprachigen Online-Scanners können Sie nur nach Viren suchen. Das automatische Löschen (!) infizierter Dateien beziehungsweise das Entfernen der Viren aus infizierten Dateien gibt es nur gegen Geld: Für ein entsprechendes einjähriges Abo müssen Sie 25 Dollar ausgeben.
Da wir die Online-Scanner als potenziell attraktive Hilfe für Notfälle sehen, haben wir nur die kostenfreie Version (ohne Desinfektion) getestet.
Die Bedienung des Scanners ist einfach. Unter "Simple" können Sie pro Suchlauf nur alle Laufwerke oder ein Laufwerk aussuchen. Einzelne Dateien und Verzeichnisse wählen Sie unter "Advanced". McAfee bietet zudem nur wenig Einstellmöglichkeiten: alle Dateien scannen oder nur gepackte Dateien und ob Unterverzeichnisse mit durchsucht werden sollen.
Ein Klick auf "Scan" startet den Suchlauf. Der Link "Subscribe" daneben lädt zum Abonnement der Vollversion des Online-Scanners ein. Wenn der Scanner einen Virus findet, zeigt er die Buttons "Clean" und "Delete" an, doch die führen lediglich wie der "Subscribe"-Button schnurstracks zum Bestellformular.
Wenig hilfreich ist, dass das Programm den Hinweis gibt, den "Back"-Button des Browsers zu betätigen. Den hat der Online-Scanner nämlich ausgeblendet, so dass der einfachste Weg zurück versperrt ist und man sich mit dem Kontextmenü oder Tastaturbefehlen behelfen muss.
Eine Hilfe-Funktion ist vorhanden. Werbung tauchte im Scannerfenster nicht auf.
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