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Marktübersicht: Diese Carsharing-Anbieter gibt es

23.05.2013 | 10:12 Uhr |

Carsharing wird in nahezu jeder größeren Stadt angeboten. Ideal für Autofahrer, die nur hin und wieder und dann meist kurzfristig ein Fahrzeug benötigen. PC-Welt gibt Ihnen einen Marktübersicht samt der jeweiligen Preise.

Carsharing ist inzwischen angenehm simpel: Als Kunde meldet man sich beim Anbieter an und erhält einen Aufkleber, eine Zugangskarte oder spezielle Zugangsdaten. Anschließend sucht man sich sein Fahrzeug entweder spontan aus oder bucht es vorab. Die meisten Anbieter rechnen dann minutenweise ab, viele unterscheiden dabei zudem zwischen tatsächlichem Fahren und den Standzeiten des gemieteten PKWs. Sobald man das Fahrzeug abstellt und sich abmeldet erstellen die Anbieter minutengenau die Abrechnung.

Wir stellen Ihnen in diesem Artikel alle relevanten Carsharing-Anbieter vor. Für einen schnellen Überblick und zum bequemen Durchklicken haben wir die Carsharing-Unternehmen zusätzlich in einer Bildergalerie mit Kurzportraits zusammengefasst.

Autonetzer

Autonetzer unterscheidet sich von den anderen Portalen in mehreren Punkten: Hinter dem Dienst steckt kein großer Anbieter, sondern Autonetzer vernetzt Autobesitzer mit Autonutzern – sprich, wer sein Auto einen Zeitraum lang nicht benötigt, kann es anderen zur Verfügung stellen. Der Vorteil hierbei ist, dass der Dienst nicht auf wenige Modelle beschränkt ist, sondern dass teilweise sehr exklusive Modelle zur Verfügung stehen. Preislich startet der Dienst bei acht Euro für jeweils vier Stunden und ab zwölf Euro für jeweils 24 Stunden. Dazu kommen die Kosten für die Versicherung, alle Informationen dazu finden sich auf dieser Seite . Der Dienst befindet sich zwar noch im Aufbau, allerdings gibt es schon überraschend viele Einträge. Vor allem außerhalb von Großstädten könnte Autonetzer eine Alternative zu anderen Carsharing-Netzwerken bilden.

Book N Drive

Der Anbieter Book N Drive verfügt aktuell über knapp 340 Fahrzeuge in den Städten Darmstadt, Frankfurt/M., Mainz, Oberursel, Offenbach, Rüsselsheim und Wiesbaden. Der Anbieter verfügt über vier Fahrzeugklassen, von XS (mit Kleinstwagen) bis hin zu Transportern (L) für Umzüge und ähnliches. Die Preise sind entsprechend gestaffelt, zudem gibt es drei verschieden Kategorien: Basic, Komfort und Abo. Alle Preise sind auf dieser Seite zusammengestellt . Jedem Fahrzeug ist ein fester Stellplatz zugewiesen, es muss also dort abgestellt werden, wo es abgeholt wurde.

Car2Go

Daimler nutzt Smarts für das Car2Go -Angebot. Aktuell sind die Fahrzeuge in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Stuttgart und Ulm verfügbar, München soll demnächst hinzukommen. Der Dienst kostet zwischen 0,29 und 0,19 Euro pro Minute, eine komplette Übersicht über alle Kosten hat Car2Gohier aufgelistet . Innerhalb der jeweiligen Städte können die Fahrzeuge überall abgestellt werden, allerdings gibt es von Stadt zu Stadt teilweise andere Regelungen. Neben Benzinern bietet Car2Go in einigen Orten alternativ Elektro-Fahrzeuge an.

Cambio CarSharing

Cambio ist vor allem im Norden und Westen Deutschlands vertreten, der Anbieter deckt nach eigenen Angaben über 100 Städte in Deutschland ab. Ähnlich wie Book N Drive gibt es vier verschiedene Fahrzeugklassen, vom kleinen Citroen C1 bis hin zum Ford Transit Bus. Die Preise staffeln sich je nach Fahrzeuggröße und nach gewählter Kategorie, weitere Informationen dazu gibt es auf dieser Seite . Abgestellt werden die Fahrzeuge auf dem zugewiesenen Stellplatz, auf dem sie auch abgeholt wurden.

DriveNow

DriveNow ist das Carsharing-Dienst von BMW, Mini und Sixt und ist aktuell in Köln, München, Berlin und Düsseldorf (und San Francisco) verfügbar. Die Flotte besteht aus BMW 1er und Minis. Drive Now setzt auf zwei Tarife. Der Flexi-Tarif kostet keine Grundgebühren, dafür sind die Minutenpreise ab 0,31 Euro relativ hoch. Beim Spar-Tarif kauft man komplette Minutenpakete, die dann ab 0,24 Euro pro Minute abgefahren werden können. Alle Tarife sind hier zusammengestellt . Der Vorteil von Drive Now ist, dass die Fahrzeuge überall im ausgewiesenen Stadtgebiet abgestellt werden können, man muss also nicht zu einer festen Station zurückfahren. Das macht euch Ausflüge in eine Richtung ohne Rückfahrt praktikabel.

Flinkster

Auch die Bahn mischt beim Carsharing mit, der Konzern vermarktet sein Angebot unter dem Name Flinkster . Fahrzeuge lassen sich wahlweise an festen Stationen ausleihen oder stehen in Parkraumquartieren. Die Preise staffeln sich je nach Fahrzeuggröße: Die PKWs der Mini-Klasse (etwa ein Smart oder ein Fiat Panda) kosten pro Stunde zwischen 1,50 Euro und 2,30 Euro, je nach Tageszeit. Größere Fahrzeuge in der Mittel-Klasse (etwa VW Passat oder Ford Mondeo) liegen bei 1,90 Euro und 7 Euro pro Stunde. Alle Preise sind auf dieser Seite zusammengestellt . Ausgeliehene Fahrzeuge müssen, mit Ausnahme der Elektro-Autos, in dem Parkbereich zurückgegeben werden, in dem sie ausgeliehen wurden. Neben Benzinern gibt es in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart, Saarbrücken, Düsseldorf und Magdeburg inzwischen auch elektrische Fahrzeuge im Pool.

GreenWheels

Greenwheels gibt es in zahlreichen kleineren Städten, die von anderen Anbietern bislang übersehen wurden. Das Angebot teilt sich in zwei Kategorien, Compact und Van. Entsprechen unterscheiden sich die Preisklassen, kleinere Fahrzeuge sind ab 0,50 Euro pro Stunde erhältlich – allerdings in der Zeit von 22 – 8 Uhr. Tagsüber kosten die Fahrzeuge 2,50 Euro (Compact) und 3,50 Euro (Van). Alle Kosten sind auf dieser Seite aufgeschlüsselt . Greenwheels hat für seine Fahrzeuge spezielle Parkplätze definiert, an einigen Orten sind allerdings Parkzonen definiert, entsprechend sollte man sich vorab informieren.

Bundesverband Carsharing

Im Bundesverband Carsharing bündeln sich zahlreiche regionale und unterschiedliche Initiativen. Dadurch dürfte Carsharing.de wohl die größte Verbreitung aller Angebote haben, abgedeckt werden nicht nur Groß- sondern auch Kleinstädte. Allerdings gibt es keine einheitliche Preisgestaltung, jede Initiative legt ihre Tarife selbstständig fest. Dafür kann man über die Suchfunktion schnell zum jeweils passenden Angebot wechseln.

Quicar

Volkswagen will im Carsharing-Verbund nicht fehlen, der Anbieter Quicar bietet daher bislang exklusiv in Hannover PKWs vom Typ Golf für seine Nutzer an. Die Fahrzeuge kosten sechs Euro für die erste halbe Stunde, die Fahrminute liegt also bei 0,20 Euro. Geparkt wird für 0,10 Euro, freitags sogar umsonst. Alle Daten zu den Tarifen sind auf dieser Seite einsehbar .

ZebraMobil

Hinter ZebraMobil steckt kein großer Konzern wie die Bahn oder BMW, es wurde von Matthias Hoene und Michael Ohr in München gegründet – die Stadt ist zudem aktuell der einzige Standort für ZebraMobil. Der Anbieter setzt auf zwei Fahrzeugtypen, verfügbar sind Audi A3s und Audi A1s. Der Anbieter verlangt pro Minute 0,25 Euro, im Stand fallen 0,10 Euro an. Alle Preise samt einem praktischen Rechner sind auf dieser Seite aufgelistet . Den Fahrzeugen sind Parkzonen zugeordnet, in denen sie abgeholt und wieder abgestellt werden müssen.

Stadtmobil

Stadtmobil deckt die Großräume Berlin, Hannover, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Karlsruhe und Stuttgart ab. Je nach Standort ist die Auswahl der Fahrzeuge unterschiedlich groß, insgesamt gibt es bis zu acht Kategorien. Diese reichen von Kleinstwagen (etwa dem Peugeot 107) über Kleinwagen (z.B. Audi A1) und Kombi (z.b. Audi A3) bis hin zu Bussen und Transportern. Bevor man losfahren kann, muss man ein Starter- oder Schnupperpaket erwerben. Anschließend staffeln sich die tatsächlichen Kosten je nach Uhrzeit und gefahrenen Kilometern. Das Tarifmodell ist dabei nicht einheitlich, je nach Standort können unterschiedliche Kosten anfallen – die Übersicht gibt es auf der jeweils passenden Webseite. Stadtmobil arbeitet mit Stellplätzen, auf denen die Fahrzeuge abgeholt werden können und auf denen sie wieder abgestellt werden sollten.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Carsharing? Haben Sie bereits einen oder mehrere Anbieter ausprobiert? Erzählen Sie uns ihre Erlebnisse hier im Forum.

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