Wenn Sie im Vista-Explorer via „Organisieren, Layout" das Detailfenster eingeblendet haben, zeigt dieses für einige Dateitypen die Option „Markierungen". Solche Markierungen (Tags) sind Stichwörter, die Sie vergeben, damit sich eine Datei über die Windows-Suche leichter wiederfinden lässt.
JPG-Bilder: Bei JPGs können Sie Markierungen über das Detailfenster im Windows-Explorer oder über die Info-Spalte in der Fotogalerie vergeben (auf „Info" klicken, falls diese nicht rechts eingeblendet ist). In der Fotogalerie heißt die genau gleiche Technik allerdings „Beschriftung". In beiden Windows-Komponenten können Sie sich die Arbeit erleichtern, wenn Sie erst mehrere passende Dateien auswählen, mit gedrückter <Strg>-Taste markieren und dann für alle das Schlüsselwort vergeben. In der Fotogalerie ist der gleiche Vorgang etwas komfortabler und übersichtlicher organisiert - so erhalten Sie eine Liste bereits vergebener Markierungen.
Office-Dateien: Bei diesen Dokumenten gibt’s die Markierungen seit eh und je. Hier heißen sie „Stichwörter". Sie lassen sich in der jeweiligen Anwendung – etwa in Word – unter „Datei, Eigenschaften" antreffen und jeweils für die einzelne Datei ändern. Der Weg über den Vista-Explorer ist deshalb eindeutig vorzuziehen, weil Sie hier eine ganze Reihe von Dateien markieren und anschließend mit einem Schlüsselwort (oder mehreren) versehen können. Sie dürfen dabei allerdings kein anderes Dateiformat einschließen, weil dann sofort die Option „Markierungen" aus dem Detailfenster verschwindet.
Markierungs-Suche: Markierte Dateien, die schon im Index stehen, finden Sie über das Suchfeld des Startmenüs jederzeit wieder. Wenn Sie die Suche ausschließlich auf die Markierungen eingrenzen wollen, geben Sie „tag:<Suchbegriff>" ein.
Einschränkung: Anwenden lassen sich die Markierungen nur auf JPGs und Office-Formate, weil sie direkt in die Datei geschrieben werden und dafür eine definierte Stelle vorgesehen sein muss. Ein wirklicher Fortschritt ist diese Funktion nicht. Schon der XP-Explorer erlaubt via „Eigenschaften, Dateiinfo" die Vergabe solcher Metadaten. Eine bessere Lösung wäre es gewesen, die Markierung unabhängig vom Dateiformat über NTFS-Streams zu realisieren.
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