Ratgeber Mail

Manuelle Konfiguration

Eine manuelle Konfiguration hilft bei Problemen oder beim
Einrichten eines IMAP-Kontos
Vergrößern Eine manuelle Konfiguration hilft bei Problemen oder beim Einrichten eines IMAP-Kontos
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Markieren Sie die Option Servereinstellungen oder zusätzliche Servertypen manuell konfigurieren D. Klicken Sie auf Weiter. Überzeugen Sie sich, dass die Option Internet-E-Mail markiert ist, und wählen Sie Weiter, um mit der manuellen Konfiguration zu beginnen.

* Ihr Name A: Er kann eine beliebige Information enthalten, doch üblicherweise werden Vorname und Name des Absenders eingesetzt. Beim Empfänger der Mail wird der Name so angezeigt, wie Sie ihn hier eingeben.

* E-Mail-Adresse B: Ihre vollständige Mailadresse, inklusive des Teils hinter dem @-Zeichen.

* Kontotyp C: Wählen Sie POP3 oder IMAP. Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für Letzteres.

* Posteingangsserver D: Der Server, von dem die Mails abgerufen werden. Die Adresse kann aus einer reinen IP-Nummer bestehen oder einen Namen wie imap.googlemail.com tragen. IP-Nummer: Jedes mit dem Internet verbundene Gerät braucht zur Kommunikation mit anderen Geräten eine eindeutige IP-Nummer. Diese wird meist vom Internetprovider vergeben. Sie besteht aus vier Zahlen zwischen 0 und 255 "(z.B. 192.168.55.88).

* Postausgangsserver (SMTP) E: Der Server, über den die Mails verschickt werden. Auch hier kann entweder eine IP-Nummer oder eine Bezeichnung wie smtp.googlemail.com stehen.

* Anmeldeinformationen F: Hier werden der Benutzername und das Kennwort eingetragen. Nur so weiß der Server, mit wem er es zu tun hat. Der Benutzername besteht häufig aus dem Teil der Mailadresse, der vor dem @ steht, zum Beispiel gritti.benz. Andere Anbieter wie Google verlangen die ganze Adresse (gritti.benz@googlemail.com) und manchmal wirds abstrakt (mbox34.tpf). Kurz, es gibt keine verbindlichen Regeln. Der Mailempfänger sieht diesen Namen nicht.

* Anmeldung mithilfe G: Damit werden Benutzername und Kennwort verschlüsselt übermittelt, sodass sie nicht abgehört werden können. Allerdings muss der Mailserver für diese Verschlüsselung eingerichtet sein. Tipp: Schalten Sie die Verschlüsselung ein. Wenn keine Verbindung zum Mailserver zustande kommt, deaktivieren Sie die Option wieder. Eventuell verschwindet das Problem. Bei der Verwendung von Google Mail lassen Sie die Verschlüsselung ausgeschaltet.

Richtiger Versand: Jetzt haben Sie alle Angaben erfasst, die für den Empfang der E-Mails nötig sind. Allerdings fehlen noch die Anmeldedaten für den Versand. Denn jeder Mailserver will nur Nachrichten von Leuten verschicken, die dazu berechtigt sind. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weitere Einstellungen und auf das Register Postausgangsserver. Markieren Sie Der Postausgangsserver (SMTP) erfordert Authentifizierung und danach die Option Gleiche Einstellungen wie Posteingangsserver verwenden.

Nun werden die Anmeldedaten für den Empfang auch für den Versand verwendet. Theoretisch können die Passwörter zwar abweichen, aber das kommt selten vor und müsste in den Mailangaben Ihres Providers stehen. Verlassen Sie die erweiterten Einstellungen und klicken Sie auf die Schaltfläche Kontoeinstellungen testen, um die Verbindung zu prüfen und die Kontoeinrichtung abzuschließen.

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