Bei dieser Backupvariante wird die lokale Sicherung durch eine Sicherung auf einem zweiten Storagesystem ergänzt. Erst dadurch entsteht ein „richtiges“ Backup. Das Backupsystem kann dabei im gleichen Brandabschnitt, in einem zweiten, anderen Brandabschnitt oder gar an einem anderen Standort betrieben werden. Dies bietet weitreichende Möglichkeiten, um Business-Continuity- oder Desaster-Recovery-Pläne zu unterstützen. Für diesen Einsatzbereich existieren spezielle Tools wie SnapMirror und SnapClone – sie bieten die Möglichkeit, mit Echtdaten Tests durchzuführen oder mit diesen im Deasasterfall produktiv zu arbeiten.
Bei dieser kombinierten Sicherungsvariante (lokal und remote) empfiehlt es sich, den Speicherbereich für SnapShots auf dem primären Storage geringer zu wählen und so die Möglichkeit eines höheren Netto-Volumens zu nutzen. Die lokale Vorhaltezeit der SnapShots wird auf einen bis zwei Tage reduziert, da die längere Vorhaltezeit – beispielsweise ein Monat – durch das sekundäre System (Backup) bereitgestellt wird. Je nach Sicherungsintervall, Änderungsgröße und Änderungsanzahl kann der Speicherbereich den individuellen Bedürfnissen angepasst werden.
Bei NTT Europe Online beispielsweise erfolgt die Wiederherstellung im skizzierten Szenario vom sekundären System (Backup) auf das primäre System und kann selbstständig durch den Kunden (bei entsprechender Rechtevergabe) erfolgen. Diese Wiederherstellung ist einfach in der Handhabung, bietet ein hohes Maß an Flexibilität und Individualität sowie eine sehr hohe Wiederherstellungsgeschwindigkeit.
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