Nahbereichfotos

Makro-Objektive im Vorteil

Freitag, 28.03.2008 | 11:46 von Verena Ottmann
An einer digitalen Spiegelreflexkamera können Sie ein Makro-Objektiv einsetzen, das über eine besonders hohe Abbildungsleistung im Nahbereich verfügt. Diese für sehr kurze Objektdistanzen konstruierten Objektive weisen eine Reihe von Eigenschaften auf, um kleine Motive bestmöglich aufzunehmen.

Sie bringen insbesondere bei einer weit geöffneten Blende eine deutlich bessere Bildqualität als eine Nahlinse. Aufgrund der hohen Lichtstärke können Sie weit abblenden. Auch der Autofokus ist auf eine exakte Scharfstellung optimiert. Makroobjektive sind so konstruiert, dass sie sich vor allem bei kurzer Einstellentfernung sehr präzise von Hand scharfstellen lassen. Ein weiterer Unterschied zum Normalobjektiv ist die Blende. Sie lässt sich meist viel mehr schließen.

Das 1:1-Makroobjektiv SMC D FA von Pentax bietet eine
Brennweite von 100 mit einer Blende von F2,8
Vergrößern Das 1:1-Makroobjektiv SMC D FA von Pentax bietet eine Brennweite von 100 mit einer Blende von F2,8
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Brennweite
Makro-Objektive bekommen Sie gewöhnlich mit Brennweiten um 60, 100 oder 180 Millimetern. Objektive mit einer Brennweite um 60 Millimeter sind verhältnismäßig günstig und leicht. Bei einem 100-Millimeter-Makro-Objektiv können Sie etwas mehr Distanz zum Motiv halten, dafür ist das Objektiv aber auch etwas größer. Der Vorteil eines 180-Millimeter- Objektivs ist die ist große Objektentfernung, die sich der Fotograf durch eine sperrige, schwergewichtige und teure Röhre erkauft.

Innenfokussierung
Bei einem Objektiv mit Innenfokussierung fährt der Objektivtubus beim Scharfstellen nicht heraus, sondern hat eine konstante Länge. Dadurch kaufen Sie nicht in Gefahr, dem Motiv zu nahe zu kommen.

Freitag, 28.03.2008 | 11:46 von Verena Ottmann
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