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Mail-Verspätungen: Australischer ISP entschädigt Kunden

17.10.2003 | 13:46 Uhr |

Kundenservice in Down Under: Da auf Grund eines Wurms Mails nur mit Verspätung bei den Kunden des australischen Internet Service Providers "Telstra" eintrafen, wird das Unternehmen allen Kunden seines "Bigpond Internet"-Dienstes eine Entschädigung zukommen lassen. Diese kostet Testra Millionen.

Kundenservice in Down Under: Da auf Grund eines Wurms Mails nur mit Verspätung bei den Kunden des australischen ISPs " Telstra " eintrafen, wird das Unternehmen den Kunden seines "Bigpond Internet"-Dienstes eine millionenschwere Entschädigung zukommen lassen.

Die Probleme beim Mail-Versand standen in Zusammenhang mit dem so genannten "Swen"-Wurm (W32.Swen.A). Dieser verursachte eine Zunahme des Mail-Verkehrs im "Bigpond Mail Service" um 20 bis 30 Prozent. Durch diese unerwartet schnelle Zunahme kam es beim Versand und Abruf von Mails zu erheblichen Zeitverzögerungen. Mittlerweile seien die Netzwerkkapazitäten des Dienstes um 30 Prozent erhöht worden und Ausfälle nur noch in Einzelfällen feststellbar, teilte das Unternehmen mit.

Um die Verbreitung von infizierten Mails zu stoppen, bietet das Unternehmen jetzt allen Kunden für drei Monate kostenlos Antiviren-, Firewall- und Spam-Software an. Nach diesem Zeitraum werden für das Schutzpaket monatlich 2,50 australische Dollar berechnet.

Zudem wird das Unternehmen als Entschädigung für die aufgetretenen Probleme allen Anwendern eine Gutschrift von zwei Wochen für ihre Internet-Rechnung gewähren. Bei rund 1,5 Millionen Kunden geht das Unternehmen für beide Aktionen zusammen von Kosten in Höhe von 25 Millionen australischen Dollar (14,8 Millionen Euro) aus.

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