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Kostenpflichtige und Gratis-Mail Dienste im Vergleich

16.06.2010 | 10:00 Uhr |

Ein Mail-Postfach gibt’s oft kostenlos. Warum also Geld dafür ausgeben? PC-WELT zeigt die Unterschiede zwischen Gratis-E-Mail und kostenpflichtigen Angeboten.

Jeder, der einen eigenen Internetzugang hat, besitzt in der Regel ein E-Mail-Postfach vom Zugangsanbieter. Auch an der Arbeits- oder Ausbildungsstelle haben viele eine eigene Adresse für elektronische Post. Trotzdem können sich kommerzielle Anbieter von E-Mail-Postfächern nicht über Kundenmangel beschweren. Gute Gründe, ein Postfach bei einem E-Mail-Spezialisten einzurichten, gibt es viele:
• Bei der Firmen-E-Mail-Adresse ist die Vertraulichkeit nicht gewährleistet.
• Viele Unternehmen untersagen private Korrespondenz über die Firmen-E-Mail-Adresse generell und behalten sich Kontrollen vor.
• Bei einem Wechsel des Internetanbieters oder der Arbeitsstelle verfällt die von dort erhaltene E-Mail-Adresse.
• Das im Internetzugang enthaltene E-Mail-Postfach bietet gerade mal Grundfunktionen, beispielsweise hinsichtlich Speicherplatz, E-Mail-Anzahl und/oder -größe.
• Die E-Mail-Konten der Internetanbieter lassen sich oft nur per E-Mail-Programm, nicht aber direkt im Internet nutzen.

Um Ihnen die Wahl des optimalen E-Mail-Kontos zu erleichtern, hat sich PC-WELT die Angebote der sechs wichtigsten E-Mail-Anbieter genauer angesehen. Zum Vergleich von Gratis- und kostenpflichtigen E-Mail-Postfächern hat die Redaktion die fünf größten Spezialisten herangezogen, die beide Varianten im Programm führen: Arcor, Freenet, GMX, Microsoft und Web.de. Dem jeweils teuersten Bezahl- wurde das kostenlose Angebot gegenübergestellt. Details zu den anderen E-Mail-Paketen dieser Anbieter gibt’s auf deren Internetseite.

Zum Vergleich wurde als sechster Anbieter Google mit seinem kostenlosen Google- Mail-Dienst in die Übersichtstabelle auf Seite 2 mit aufgenommen.Der Grund: In Sachen Speicherplatz und Funktionen bietet Google gratis mehr als manch anderer Anbieter für Geld. Nicht berücksichtigt wurden E-Mail-Dienstleister, die Postfächer mit Grundfunktionen zwar gratis, die Varianten mit allem Drum und Dran aber nur im Rahmen eines Internetzugangs- oder Telefonvertrags anbieten, wie beispielsweise T-Online.

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