Die deutsche Firma Nutzwerk betreibt unter dem Namen „SaferSurf Speedpaket“ einen ähnlichen Dienst wie Onspeed. Anwender erhalten auch hier ein kleines Programm, das sich um die Konfiguration des Browsers kümmert – genauer gesagt, um die des Internet Explorers.
Andere Browser muss der Anwender manuell so einstellen, dass sie auf den Safersurf-Server zugreifen. Über das Tool lässt sich auch die Stärke der gewünschten Bildkomprimierung einstellen – allerdings nur in drei Stufen: „ohne“, „mittel“ und „maximal“.
Unser Test ergab, dass das Surfen mit maximaler Bildkomprimierung im Durchschnitt zwei- bis dreimal schneller ging als ohne Safersurf. Onspeed hatte da mehr zu bieten.
Der Grund: Safersurf komprimiert Bilder nicht so stark wie der Konkurrent. Das wirkt sich positiv auf die Qualität der Bilder, aber negativ auf die Geschwindigkeit aus.
Das Senden und Empfangen von Mails über ein Mailprogramm beschleunigt der Dienst nicht. Gleiches gilt für den Download bereits komprimierter Dateiformate wie ZIP und RAR.
Das „SaferSurf Speedpaket“ kostet 5,90 Euro im Monat plus eine Einrichtungsgebühr von 12,50 Euro. Bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sparen Sie jeweils 25 Prozent der einmaligen und der monatlichen Gebühr. Der Anbieter behält sich vor, dem Nutzer bei Überschreiten eines nicht genau spezifizierten Transferlimits von mehreren GB zu kündigen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 5 von 12
Nächste Seite


