Für 30 Euro bietet die Zykon M1 Gamer einen optischen Sensor, der sich in vier Stufen von 400 bis 1.600 dpi regeln lässt. Die Umschaltung erfolgt per Druck auf die vordere Daumentaste und gleichzeitiges Drehen des Mausrades. Dank der guten Positionierung des Buttons gelingt das selbst in hektischen Spielen relativ problemlos. Alle fünf Taster können Sie zudem frei belegen, auf Wunsch auch mit Tastatur-Makros, die maximal fünf Kommandos beinhalten.
Der optische Sensor der M1 Gamer überzeugt in Spielen auf ganzer Linie und lässt die meisten Laser-Varianten im Test locker hinter sich. Sowohl sehr schnelle Drehungen und Zielmanöver in Shootern als auch die mit vielen Klicks durchsetzte Präzisionsarbeit in Company of Heroes erledigt die M1 klaglos und zuverlässig, selbst auf glatten Glas- und Metallpads. Die Buttons schalten präzise und mit angenehmem Druckpunkt. Die Verarbeitung stimmt und das verwendete Material fühlt sich gut, wenn auch nicht besonders hochwertig an. Unterm Strich ist die M1 Gamer uneingeschränkt spieletauglich. Die langgestreckte Form liegt aber nicht jedem, und vor allem Spieler mit großen Händen sollten die Passform vor einem Kauf selbst anprobieren.
Intellimouse Optical 1.1
Mit mageren 400 dpi nimmt sich die Auflösung des optischen Sensors der Intellimouse Optical 1.1 im Vergleich zu den restlichen Kandidaten lächerlich gering aus. Im Spieleeinsatz kann die Microsoft-Maus aber durchaus mithalten: Sowohl schnelle Drehungen und Zielmanöver als auch minimale Kurskorrekturen gelingen in der Praxis problemlos und exakt. Und unrealistisch schnelle Bewegungen offenbaren im Test mit Windows Paint keine Aussetzer oder Verfälschungen.
Neben der guten Präzision bietet die Intellimouse Optical 1.1 insgesamt fünf frei belegbare Tasten mit ordentlichem, wenn auch nicht knackigem Druckpunkt. Das Mausrad ist zwar zu schwach gerastert, nach etwas Eingewöhnungszeit gelingen Waffenwechsel aber zuverlässig. Die Form eignet sich sowohl für Rechts- als auch Linkshänder, einzig die jeweils dem Daumen gegenüber liegende Seitentaste ist schwer zu benutzen. Unterm Strich eine präzise und solide Maus mit wenig Schnickschnack - für 20 Euro klarer Preis-Leistungs-Sieger!
Tipp: Kaufen Sie die Intellimouse Optical 1.1 am besten als Bulk-Version ohne Zubehör, die Retail-Version bringt, neben dem unnötigen Handbuch, nur eine Treiber-CD mit, kostet aber fünf bis zehn Euro mehr.
Light Mouse Precision 2
Für 20 Euro bietet Revoltecs Light Mouse Precision 2 einen Laser-Sensor mit 1.600 dpi Auflösung, die Sie bei Bedarf auf 800 dpi senken können. Die restliche Ausstattung beschränkt sich auf das Minimum: zwei relativ schwergängige Feuer- sowie Daumentasten und ein klickbares Mausrad. Zudem ist das Kabel mit nur 1,5 Metern Länge arg kurz. Die Verarbeitung geht insgesamt in Ordnung, kein Teil klappert oder wackelt stark, allerdings ist der Tastenhub zu lang. Die symmetrische Form schmiegt sich angenehm in rechte wie linke Hände und belastet das Handgelenk nicht.
Im Spieletest überzeugt der Laser-Sensor der Revoltec-Maus aber nur bedingt: Mit normaler Bewegungsgeschwindigkeit arbeitet er meist präzise, bewegen Sie die Maus aber raumgreifender und schneller, stören teils Aussetzer und Ungenauigkeiten. Ebenso verweigert der Laser-Sensor auf Glas-Pads die Zusammenarbeit, auf allen anderen Unterlagen arbeitet er aber mit den genannten Einschränkungen zuverlässig. Wer nicht mit allzu schnellen Mausbewegungen spielt, sollte mit der Light Mouse Precision 2 daher gut zurecht kommen. Wer mehr Wert auf Präzision legt, greift besser zu Microsofts ebenso günstiger Intellimouse Optical 1.1 für 20 Euro.
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