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Software-Lizenzen richtig dosieren

21.04.2008 | 10:31 Uhr |

Können Sie ganz genau sagen, wie viele Software-Lizenzen in Ihrem Unternehmen im Einsatz sind und was Sie das jährlich kostet? Falls nicht, könnten Sie gerade einen Weg gefunden haben, mehr aus Ihrem IT-Budget herauszuholen.

Allein für die Anschaffung von Software gehen nach neuesten Untersuchungen etwa 42 Prozent des IT-Budgets drauf. Zählt man noch die Ausgaben für Inbetriebnahme, Wartung, Updates und die Bindung der eigenen Ressourcen dazu, bleibt vom IT-Budget nicht mehr viel übrig. Trotzdem kann kaum ein IT-Leiter sagen, wie viel Software er im Einsatz hat.

Dabei hängt vom Bereitstellen von Anwendungen viel fürs Unternehmen ab. Störungen beeinträchtigen auch die Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern. Fällt die IT aus, kommt es nicht selten zu rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen. Kurz gesagt: Ohne Software funktioniert im Unternehmen und im gesamten Wirtschaftssystem nichts mehr. Deshalb treiben Unternehmen einen enormen Aufwand, um ihre Softwaresysteme stabil und funktionstüchtig zu halten.

Misswirtschaft beim Lizenz-Management

Ganz anders sieht es jedoch mit dem Management der einzelnen Softwareprodukte und der Lizenzen aus. Hier herrscht häufig Misswirtschaft. Ein schwerwiegender strategischer Fehler, denn wer die Lizenzthematik falsch einschätzt, muss finanzielle Einbußen befürchten.

Ein Grund für die nachrangige Priorität des Themas liegt darin, dass viele Verantwortliche nicht wissen, wie viele Softwarelizenzen ihr Unternehmen momentan und künftig braucht. Andere verzichten auf Lizenz-Management, da sie insgeheim von einer Unterlizenzierung ausgehen. Doch häufig ist das Gegenteil der Fall: In 25 bis 35 Prozent der Firmen liegt eine Überlizenzierung vor. Die damit verbundenen unnötigen Mehrkosten ließen sich durch ein strategisches Lizenz-Management vermeiden. Dies umfasst alle Aktivitäten, um den Softwarebestand eines Unternehmens über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg zu verwalten, zu kontrollieren und zu schützen.

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