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Linuxtag in Berlin eröffnet - PC-WELT ist vor Ort

30.05.2007 | 16:50 Uhr |

Auf dem Berliner Messegelände startet am heutigen Mittwoch der LinuxTag 2007. Die Veranstaltung geht bis zum 2.6.2007 und bietet neben den Präsentationen zahlreicher Aussteller auch ein umfangreiches Vortragsprogramm für Anwender und Experten.

Der Pinguin ist in Berlin gelandet. Das Linux-Maskottchen ist allgegenwärtig auf dem Messegelände unter dem alten Funkturm. Das Publikum ist - wie auf jeder Messe - bunt gemischt und trägt die unentbehrlichen Messe-Papiertüten mit den gesammelten Schätzen herum.

Das Personal an den Ständen weist sich dagegen meist durch lange Haare und Bärte sowie schlabbrige T-Shirts eindeutig als Mitglied der Linux-Community aus. Dazwischen sind aber auch immer wieder ergraute Herren in dunklen Anzügen zu sehen. Denn hier findet nicht nur der LinuxTag statt. Zeitgleich hat auch die IT-Profits ihre Pforten geöffnet - eine regionale IT-Fachmesse, in der Firmen aus Berlin und Brandenburg zeigen, dass Berlin mehr zu bieten hat als Knut und Currywurst. Daher auch das Motto „LinuxTag - where .com meets .org“.

Linux als Wirtschaftsfaktor

Die Verlagerung des 13. LinuxTags nach Berlin ist daher auch mehr als ein einfacher Ortswechsel. Er soll die Bedeutung unterstreichen, die Linux inzwischen für Wirtschaft, Arbeitsplätze und die zukünftige Software-Entwicklung hat. Mehr Open Source im Bund und in der kommunalen Verwaltung soll daher auch kein Lippenbekenntnis bleiben. Und um das zu unterstreichen gibt es von Berlins Bürgermeister und Innensenator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen Harald Wolf bei der offiziellen Eröffnung des LinuxTags auch gleich eine Ankündigung: Die Server seiner Senatsverwaltung sollen bis Anfang 2008 auf das Freie Betriebssystem Linux umgestellt werden. Damit reiht sich Berlin - nach Schwäbisch Hall und München - in das Feld aufblühender Linux-Pflänzchen in der öffentlichen Verwaltung ein.

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