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Linux neben Windows installieren - so geht's

10.07.2014 | 13:17 Uhr |

Mit Linux und Windows auf einem Computer nutzen Sie das Beste aus beiden Welten. Bei der parallelen Installation von zwei Systemen sollten Sie jedoch einige Regeln beachten – insbesondere auf neuerer Hardware.

Das eine oder andere Spezialprogramm gibt es noch nicht für Linux, etwa für die Steuererklärung oder die Bildbearbeitung. Auch viele PC-Spiele laufen nur unter Windows. Windows und Linux lassen sich aber nebeneinander auf einem PC nutzen und je nach Bedarf starten. Der Artikel zeigt, wie’s geht und was Sie beachten müssen. Die Beschreibung gilt für Linux Mint und ähnliche Systeme, etwa Ubuntu. Bei anderen Distributionen geht es ähnlich, die nötigen Schritte können sich aber unterscheiden.

1. Voraussetzungen für die Parallel-Installation

Jedes Betriebssystem benötigt auf der Festplatte mindestens eine eigene Partition für sich alleine. Auf den meisten älteren PCs mit vorinstalliertem Windows gibt es meist eine Boot-Partition und eine Windows-Partition, Die Festplatte ist mit dem MBR-Partitions-Schema (Master Boot Record) eingerichtet. Auf neueren Geräten ist Windows meist im UEFI-Modus vorinstalliert. Dabei kommt das GPT-Schema zum Einsatz (GUID Partition Table). Ob das bei Ihnen zutrifft, ermitteln Sie unter Windows in der „Datenträgerverwaltung“. Bei einem UEFI-System gibt es eine Partition, die mit „EFI System Partition“ gekennzeichnet ist. In diesem Fall sollten Sie auf der gleichen Festplatte auch Linux im UEFI-Modus installieren.

Bei neuen PCs mit vorinstalliertem Windows 8 ist in der Regel Secure Boot aktiviert. Das soll verhindern, dass sich Schad-Software vor dem Start des Betriebssystems einnistet. Einige Linux-Varianten und viele Notfall- und Reparatursysteme enthalten jedoch noch keine Unterstützung für Secure Boot. Diese Systeme lassen sich dann weder installieren noch starten. Sie können aber Secure Boot im Setup der UEFI-Firmware deaktivieren. Das geht bei jeder Firmware anders, sollte aber im Handbuch zur Hauptplatine zu finden sein.

Wenn Sie Linux auf einer zweiten Festplatte installieren möchten, können Sie statt des UEFI-Modus auch den herkömmlichen Bios-Modus verwenden. Sie müssen dann im Firmware-Setup das „Compatibility Support Module“ (CSM) aktivieren. Sie finden die Einstellung meist im Menü „Boot“.

Bei Windows 8 und 8.1 sind weitere Besonderheiten zu beachten. Infos dazu finden Sie am Ende des Artikels.

Multiboot auf Ihrem PC einrichten

Wenn in der Windows-Datenträgerverwaltung eine „EFI-Systempartition“ auftaucht, nutzt das System die UEFI-Firmware. Andernfalls wurde es im Bios-Modus installiert.
Vergrößern Wenn in der Windows-Datenträgerverwaltung eine „EFI-Systempartition“ auftaucht, nutzt das System die UEFI-Firmware. Andernfalls wurde es im Bios-Modus installiert.

2. Vorbereitungen für die Linux- Installation

Gleich ob Bios oder UEFI, MBR oder GPT, in jedem Fall müssen Sie die Windows-Partition zuerst verkleinern, damit Sie Linux auf einer eigenen Partition installieren können. In Windows 7 oder 8 lassen sich Partitionen über die „Datenträgerverwaltung“ verkleinern. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Partition, und wählen Sie im Menü „Volume verkleinern“. Ist ein anders Betriebssystem als Windows installiert, verkleinern Sie die Partition über das Linux-Mint-Installationsprogramm (-> Punkt 4).

Installationsalternativen: Statt einer weiteren Partition auf der Windows-Festplatte können Sie auch eine zweite Festplatte verwenden. Das ist die bevorzugte Methode, wenn Sie in eine zweite Platte einbauen können. Linux lässt sich dann komplett unabhängig von Windows einrichten, und es gibt keine Probleme, wenn Sie Windows oder Linux später einmal neu installieren müssen. Eine externe USB-Platte oder ein ausreichend großer USB-Stick sind ebenfalls möglich. Wie Sie bei der Installation vorgehen müssen, lesen Sie in -> Punkt 4.

3. Linux -Mint-Setup-Programm starten

Bios-Modus: Ist das bisher genutzte Windows im Bios-Modus installiert (-> Punkt 1), müssen Sie den PC nur mit einer DVD oder einem USB-Stick booten, auf der eine ISO-Datei von Linux Mint ausgespielt wurde. Auf der Webseite des Entwicklers können Sie dafür die gewünschte Linux-Mint-Variante wählen.

Die Wahl zwischen installierten Systemen kann bei einem UEFI-System über den Boot-Manager der Firmware erfolgen.
Vergrößern Die Wahl zwischen installierten Systemen kann bei einem UEFI-System über den Boot-Manager der Firmware erfolgen.

Aus diesen können Sie sich mit Hilfe des Tools Unetbootin einen USB-Stick für die Installation erstellen. Damit der PC von DVD oder USB-Stick bootet, müssen Sie wahrscheinlich die Boot-Reihenfolge im Bios-Setup ändern. Drücken Sie kurz nach dem Start des PCs die Taste Entf („Del“), F1, F2, F10 oder Esc. Welche Taste zuständig ist, sollte auch im Handbuch des PCs stehen. Die Boot-Einstellungen findet sich im Menü „Advanced Bios Features“ oder ähnlich lautend. Suchen Sie dort die „Option Hard Disk Boot Priority“, und wählen Sie Ihren USB-Stick oder das DVD-Laufwerk aus.

Alternativ verwenden Sie das Boot-Menü der Hauptplatine, das Sie meist über die Tasten F8 oder F12 erreichen. Wenn die Oberfläche von Linux Mint erscheint, starten Sie das Setup-Programm per Doppelklick auf „Install Linux Mint“.

UEFI-Installation: Der UEFI-Start steht nur bei 64-Bit-Linux und -Windows zur Verfügung. Wenn Sie Linux Mint im UEFI-Modus (-> Punkt 1) installieren möchten, müssen Sie sich aus der gewünschten ISO-Datei eine DVD brennen. Für einen UEFI-Boot-Stick verwenden Sie unter Windows das Tool Rufus . Wählen Sie im Tool Ihren USB-Stick unter „Ziellaufwerk“ aus, und unter „Partitionsschema und Typ des Zielsystems“ stellen Sie „GPT-Partitionsschema für UEFI Computer“ ein. Als „Dateisystem“ muss „FAT32“ ausgewählt sein. Über die Schaltfläche hinter „ISO-Abbild“ wählen Sie die gewünschte ISO-Datei aus. Klicken Sie danach zum Abschluss auf „Start“.

Starten Sie den PC neu. Rufen Sie das Bios/UEFI-Setup des PCs auf wie oben beschrieben, oder verwenden Sie das Boot-Menü. In der Auswahl der Boot-Geräte klicken Sie auf den Eintrag, dem ein „UEFI“ vorangestellt ist. Es erscheint ein Menü, in dem Sie den ersten Eintrag mit der Enter-Taste bestätigen. Nachdem das Linux-Mint-System gestartet ist, rufen Sie das Setup-Programm per Doppelklick auf „Install Linux Mint“ auf.

Wenn Sie Linux Mint auf der gleichen Festplatte wie Windows installieren möchten, lesen Sie -> Punkt 4. Für die Installation auf einer zweiten Festplatte fahren Sie mit -> Punkt 5 fort.

Linux Mint erkennt bei der Installation die Windows-Partition meist automatisch. Das Setup bietet dann die Parallel-Installation an und verkleinert bei Bedarf die Windows-Partition.
Vergrößern Linux Mint erkennt bei der Installation die Windows-Partition meist automatisch. Das Setup bietet dann die Parallel-Installation an und verkleinert bei Bedarf die Windows-Partition.

4. Linux Mint neben Windows installieren

Wenn Sie Linux Mint im Bios-Modus installieren, erkennt das Setup-Programm die Windows-Installation und bietet unter „Installationsart“ die Option „Linux Mint daneben installieren“ an. Sollte keine freie Partition vorhanden sein, erhalten Sie den Vorschlag, die Windows-Partition zu verkleinern. Folgen Sie einfach den Vorschlägen des Installationsprogramms. 

Nach Abschluss der Installation und Neustart des PCs sehen Sie ein Boot-Menü, über das Sie zwischen Windows und Linux wählen können.

UEFI-Installation: Beim Start über UEFI bietet Ihnen das Setup-Programm die Parallel-Installation nicht an. Wählen Sie stattdessen die Option „Etwas Anderes“ und klicken dann auf „Weiter“. In der Spalte „Verwendung“ sehen Sie den Eintrag „Efi“. Die Bezeichnung davor, etwa „/dev/sda1“, steht für die UEFI-Boot-Partition. Wählen Sie diese unter „Gerät für die Bootloader-Installation“ aus. Wenn keine freie Partition vorhanden ist, wählen Sie die Windows-Partition und klicken auf „Change“. Geben Sie eine neue Größe an, klicken Sie auf „OK“ und „Weiter“. Richten Sie über die „+“-Schaltfläche im jetzt als unbelegt gekennzeichneten Bereich eine Swap-Partition ein. Hinter „Benutzen als:“ wählen Sie „Auslagerungsspeicher (Swap)“. Die Swap-Partition sollte mindestens so groß sein wie der RAM-Speicher. Dann erstellen Sie auf die gleiche Weise eine Root-Partition. Hier müssen Sie als Einbindungspunkt „/“ auswählen, und hinter „Benutzen als:“ geben Sie „Ext4-Journaling-Dateisystem“ an. Die übrigen Optionen belassen Sie jeweils auf den Vorgaben, wenn Sie eine neue Partition anlegen. Klicken Sie auf „Jetzt installieren“, und folgen Sie den weiteren Anweisungen des Assistenten.

Nach Abschluss der Installation starten Sie den PC neu. Über das Grub-Boot-Menü können Sie zwischen Linux und Windows wählen.

Fünf Linux-Distributionen im Vergleich

Für die Installation von Linux auf einer zweiten Festplatte sollten Sie die Partitionierung manuell durchführen. Die Boot-Umgebungen von Windows und Linux bleiben so getrennt.
Vergrößern Für die Installation von Linux auf einer zweiten Festplatte sollten Sie die Partitionierung manuell durchführen. Die Boot-Umgebungen von Windows und Linux bleiben so getrennt.

5. Mint auf eigener Festplatte installieren

Für die Installation auf einer zweiten internen oder externen Festplatte sollten Sie sich für den UEFI-Modus entscheiden, wenn auch Windows in diesem Modus installiert ist. Sie gehen dabei ähnlich vor, wie in -> Punkt 4 hinter „UEFI-Installation“ beschrieben. Sollte noch keine Partition vorhanden sein, klicken Sie auf „Neue Partitionstabelle“. Im Fenster „Installationsart“ wählen Sie die Option „Etwas Anderes“ und legen dann die Linux-Partitionen an wie beschrieben. Geben Sie unter „Gerät für die Bootloader-Installation“ die bereits von Windows erstellte (U)EFI-Partition an.

Eine interessante Alternative: Klemmen Sie die Windows-Festplatte vorübergehend ab, und installieren Sie Linux Mint alleine auf der zweiten Festplatte. Danach verbinden Sie die Windows-Festplatte wieder und starten über das Boot-Menü der Firmware Linux Mint über den Eintrag „ubuntu“. Rufen Sie ein Terminal-Fenster auf, und führen Sie den Befehl sudo update-grub aus. Damit aktualisieren Sie die Konfiguration des Linux-Boot-Managers und binden die Windows-EFI-Partition ein. An der Boot-Umgebung von Windows hat sich nichts geändert. Diese lässt sich über den Eintrag „Windows Boot Manager“ im Firmware-Menü starten. Starten Sie dagegen „ubuntu“, haben Sie jetzt die Wahl zwischen Linux Mint und Windows.

Bios-Modus verwenden: Bei Installation auf einem herkömmlichen PC ohne UEFI können Sie ähnlich verfahren. Wählen Sie für den Boot-Loader die Festplatte aus, auf der Sie Linux installieren. Kommt ein USB-Gerät zum Einsatz, ist das sogar dringend erforderlich. Wenn Sie den PC von der Linux-Festplatte booten, können Sie zwischen beiden Systemen wählen.

Easy2Boot bindet ISO-Dateien vom Stick automatisch in ein Boot-Menü ein.
Vergrößern Easy2Boot bindet ISO-Dateien vom Stick automatisch in ein Boot-Menü ein.

6. Mehrere Live-Systeme auf einem USB-Stick

Sie möchten vielleicht nicht gleich ein Linux-System auf Ihrer Festplatte installieren, sondern es erst eine Zeitlang ausprobieren. Dafür bietet sich das Linux-Mint-Live-System an, das Sie von einem USB-Stick booten. Besonders elegant gelingt das mit dem Menüsystem Easy2Boot auf der Basis von Grub for DOS (grub4dos). Wir haben alle erforderlichen Dateien in einem Paket zusammengefasst. Entpacken Sie das Archiv in Ihr Home-Verzeichnis in den Ordner „Downloads“.

Den USB-Stick bereiten Sie mit Gparted vor. Legen Sie eine FAT32-Partition an und machen Sie dieses über „Partition -> Markierung bearbeiten“ bootfähig.

Öffnen Sie ein Terminalfenster. Über sudo fdisk -l oder mount bekommen Sie heraus, unter welchem Gerätenamen Linux den USB-Stick anspricht, beispielsweise „/dev/sdb“. Wechseln Sie auf der Kommandozeile mit cd in das Verzeichnis, in dem grub4dos aus dem Easy2Boot-Paket liegt, beispielsweise mit cd ~/Downloads/Easy2Boot_package/grub4dos-0.4.5c . Führen Sie die Zeile

sudo ./bootlace.com --time-out=0 /dev/sdX

aus. X ersetzen Sie durch die zuvor ermittelte Bezeichnung für den USB-Stick. Kopieren Sie danach den Inhalt des Ordners „~/Downloads/Easy-2Boot_package/Easy2Boot_v1.22“ auf den USB-Stick.

Das Live-System kann persönliche Dateien und neu installierte Programme auf dem USB-Stick speichern („persistent“). Wenn Sie das wünschen, wechseln Sie mit cd in das Verzeichnis, in den der USB-Stick eingehängt ist, beispielsweise „/media/Multiboot“. Führen Sie dann folgende drei Befehlszeilen aus:

dd if=/dev/zero of=casper-rw bs=1M count=1024 mkfs.ext2 casper-rw -L casper-rw mv casper-rw mint16-rw

Damit erstellen Sie die Ext2-Datei „mint16-rw“ mit einer Größe von etwa 1 GB, die unter Linux Mint später als Datenspeicher dient.

Kopieren Sie die Datei !linuxmint-16-cinnamon-dvd-64bit.iso“ von der Webseite von Linux Mint in das Verzeichnis „_ISO/MAINMENU/MNU“ auf dem USB-Stick. Die Datei „linuxmint-16-cinnamondvd-64bit_Persistent.mnu“ aus „~/Downloads/Easy2Boot_package“ kopieren Sie ebenfalls in dieses Verzeichnis. Wenn Sie eine andere oder weitere Linux-Distribution verwenden möchten, müssen Sie die MNU-Datei entsprechend anpassen beziehungsweise eine Kopie mit einem passenden Inhalt erstellen. Die ISO-Dateien weiterer Live-Systeme ohne persistenten Datenspeicher kopieren Sie auf den Stick in das Verzeichnis „_ISO/LINUX“.

Abschließend führen Sie auf der Kommandozeile

sudo perl ~/Downloads/Easy2Boot_package/defragfs /media/Multiboot -f

aus. Damit defragmentieren Sie die Dateien auf dem Stick. Ohne diesen Schritt lassen sich die ISO-Dateien nicht starten, und die Datei „mint16-rw“ wird nicht richtig eingebunden. Sie können den USB-Stick jetzt aushängen und den PC davon booten. Es erscheint ein Boot-Menü, über das Sie das gewünschte System wählen. „Linux Mint 16 Persistent“ sehen Sie gleich im Hauptmenü. Die Systeme aus den anderen ISO-Dateien finden Sie unter „Linux Menu“.

7. Boot-Umgebung reparieren und konfigurieren

Mi dem Tool Boot-Repair können Sie eine defekte Grub-Installation reparieren oder den Standard-Boot-Eintrag ändern. Zur Installation führen Sie die folgenden zwei Befehlszeilen in einem Terminalfenster aus:

sudo add-apt-repository ppa:yannubuntu/boot-repair && sudo apt-get update sudo apt-get install -y boot-repair

Starten Sie das Tool mit boot-repair . Um den Windows-UEFI-Boot-Loader in Grub zu integrieren, klicken Sie im Fenster „Boot-Reparatur“ auf „Erweiterte Optionen“ und gehen auf „GRUB-Verzeichnis“. Wählen Sie das Betriebssystem aus, das Sie standardmäßig starten möchten. Klicken Sie dann auf „Anwenden“.

Bei einer Bios-Installation gehen Sie ähnlich vor. Auch hier legen Sie auf der Registerkarte „GRUB-Verzeichnis“ das Standardsystem fest. Wählen Sie die Option für den Grub-Speicherort. In der Regel liegt Grub auf der ersten Festplatte („sda“). Nach dem PC-Start sehen Sie dann zuerst das Grub-Menü und wählen darüber das System aus, das Sie starten möchten.

Wenn Sie in -> Punkt 4 einen anderen Ort gewählt haben, aktivieren Sie die Option „GRUB platzieren in:“. Dahinter geben Sie die Bezeichnung für die Linux-Root-Partition an, also etwa „sdb“. Klicken Sie zum Abschuss auf „Anwenden“.

Gefährlicher Ruhezustand bei Windows 8.x

Damit Windows 8.0/8.1 schneller startet und herunterfährt, verwendet das System einen Mix aus Kaltstart und Auslesen des Ruhezustands mit der Bezeichnung „Schnellstart“ oder “Hybrid Boot”. Beim Herunterfahren werden nicht alle Änderungen in das Dateisystem geschrieben, sondern erst beim nächsten Start. Wenn Sie jetzt von einem anderen Betriebssystem aus schreibend auf die Windows-8-Partition zugreifen, können Daten verloren gehen, oder das Dateisystem ist danach defekt. Beim Lesen von Dateien besteht dagegen keine Gefahr. Aktuelle Linux-Systeme hängen daher das Windows-Dateisystem standardmäßig nicht ein, wenn sie den Schnellstart erkennen.

Auf einem Multiboot-PC sollten Sie daher den Schnellstart deaktivieren. Dazu suchen Sie in der Windows-Systemsteuerung nach „Energieoptionen“ und klicken auf „Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschieht“. Deaktivieren Sie die Option „Schnellstart aktivieren (empfohlen)“, und klicken Sie auf „Änderungen speichern“.

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