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Linux-Upgrade-Guide: Immer auf dem neuesten Stand

14.07.2015 | 12:09 Uhr |

Ein Upgrade ist der Umstieg desselben Betriebssystems auf eine neuere Version. Je nach Linux-Distribution werden Upgrades häufiger benötigt, sind aber leider nicht immer überall ganz unkompliziert.

Linux-Systeme lassen sich einfach aktualisieren und per Updates aktuell halten. Dafür sorgt das Paketmanagement, das nicht nur das System, sondern auch die installierten Anwendungen berücksichtigt. Ein System lässt sich jedoch nur so lange aktualisieren, bis es am Ende seines Lebenszyklus angekommen ist. Je nach Distribution werden bis dahin Sicherheits-Updates und meist auch Upgrades wenigstens für den Webbrowser auf die gerade aktuelle Version geliefert.

Neue Funktionen gibt es in der Regel nur durch ein Upgrade, also die Aktualisierung des kompletten Betriebssystems. Wie häufig das nötig oder möglich ist, entscheiden Sie selbst schon bei der Erstinstallation. Wer sich nicht viel mit dem System beschäftigen möchte, greift zu einer Distribution mit Langzeitunterstützung und hat dann mehrere Jahre Ruhe. Wollen Sie dagegen immer die neueste Software nutzen, wählen Sie eine Linux mit kurzen Upgrade-Zyklen.

1. Long Term oder Short Term?

Bei Ubuntu kennzeichnet LTS (Long Term Support) Versionen mit Langzeitunterstützung. Ab Erscheinungsdatum gibt es fünf Jahre lang Updates, bei Ubuntu 14.04 LTS etwa noch bis April 2019. Alle zwei Jahre erscheint eine neue LTS-Ausgabe. Wer möchte, kann dann upgraden oder auch eine Version überspringen.

Download: Ubuntu 14.04.2 LTS

Zwischendrin gibt es bei Ubuntu aktualisierte Installationsmedien („Point Releases“), zurzeit beispielsweise Ubuntu 14.04.2. Neu sind vor allem der Kernel und die Grafiktreiber („Hardware Enablement Stack“, HWE). Diese werden über die Systemaktualisierung nicht angeboten, weil die Auswirkungen nicht abschätzbar sind. In der Regel ist die Installation auch unnötig, wenn Ubuntu mit der bisherigen Hardware einwandfrei läuft. Auch von Kubuntu und Edubuntu gibt es LTS-Versionen mit fünf Jahren Support. Bei Lubuntu, Xubuntu und Ubuntu Gnome sind es drei Jahre.

Frische Versionen gibt es bei Ubuntu alle neun Monate. Zurzeit aktuell ist Ubuntu 15.04, der Nachfolger von Ubuntu 14.10, für das es bis Januar 2016 Updates gibt. Danach ist ein Upgrade auf Ubuntu 15.10 fällig. Die Nicht-LTS-Versionen sind eher für Anwender geeignet, die neue Funktionen und Software wünschen und dafür auch ein noch nicht völlig ausgereiftes System in Kauf nehmen.

Für Besitzer neuer Hardware kann sich jedoch die aktuellste Version als geeigneter erweisen als die LTS-Variante: Der neuere Kernel bringt mehr Treiber mit, und das System berücksichtigt bei der Konfiguration die Erfordernisse aktueller Geräte besser.

Linux Mint : Diese Linux-Distribution basiert auf Ubuntu LTS oder Debian LTS, bringt aber die eigenen Desktop-Umgebungen Cinnamon oder Mate mit. Wie bei der Basis gibt es Unterstützung für fünf (Ubuntu) beziehungsweise drei Jahre (Debian).

Open Suse : Bei Open Suse handelt es sich um einen Verwandten von Suse Linux Enterprise. In der Regel gibt es alle acht Monate neue Versionen, und die Produktpflege erfolgt über 18 Monate. Das Community-Projekt „Evergreen“ will sich länger um Open Suse kümmern, so dass bis zu drei Jahre bis zum fälligen Upgrade möglich sind.

Fedora : Bei Fedora gibt es in der Regel alle sechs Monate eine neue Version; Wartungspakete sind für jeweils 18 Monate verfügbar. Fedora ist ein Community-Projekt und ein Ableger von Red Hat Enterprise Linux.

Cent-OS : Diese Distribution basiert ebenfalls auf Red Hat Enterprise Linux. Auch auf dem Desktop macht das System eine gute Figur, wird aber bevorzugt auf Servern eingesetzt. Wie bei Red Hat gibt es zehn Jahre lang Updates. Damit bleibt das System über einen langen Zeitraum sicher, und Schwachstellen werden zügig beseitigt. Besonders frische Software dürfen Sie hier aber nicht erwarten.

Aktualisieren: Vor einem Upgrade sollte immer ein Update stehen. Unter Open Suse bringen Sie das System über die „Software Aktualisierungen“ auf den neuesten Stand.
Vergrößern Aktualisieren: Vor einem Upgrade sollte immer ein Update stehen. Unter Open Suse bringen Sie das System über die „Software Aktualisierungen“ auf den neuesten Stand.

2. Vorbereitungen für ein Upgrade

Regelmäßige Backups sind Pflicht. Vor einem Upgrade, das einen größeren Eingriff in das Betriebssystem darstellt, sollte Sie in jedem Fall Sicherungskopien anfertigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Upgrade etwa das Home-Verzeichnis verloren geht, ist gering, aber nicht auszuschließen. Wichtig sind ferner die Konfigurationsdateien für Browser und Desktop. Diese sind zwar nicht direkt vom Upgrade betroffen, neue Software-Pakete nehmen jedoch nach dem Neustart Änderungen vor, die zu Problemen führen können.

Ein komplettes Backup der Linux-Partition führen Sie am einfachsten mit einer Imaging-Software wie Clonezilla durch (das Programm ist ebenfalls in Parted Magic enthalten). Um nur das Home-Verzeichnis zu sichern, genügt folgender Terminal-Befehl:

rsync –aP /Quelle /Ziel

„Quelle“ ersetzen Sie durch den Pfad zum Home-Verzeichnis und „Ziel“ durch ein Verzeichnis – am besten auf einer externen Festplatte. Auf die gleiche Weise legen Sie auch ein Backup etwa von „/etc“ an, wo fast alle Konfigurationsdateien des Systems liegen. Für Systemverzeichnisse, in denen nur root vollen Zugriff hat, stellen Sie dem rsync-Befehl ein „sudo“ voran.

Sie haben das Datenbanksystem My SQL und einen Apache-Webserver installiert? In diesem Fall sichern Sie auch die Verzeichnisse „/var/www“ und „/var/lib/mysql“. Abhängig vom System und der installierten Software können wichtige Dateien auch noch unter „/srv“ und „/opt“ liegen.

Tipp: Richten Sie bei der Installation eines Linux-Systems eine eigene Partition für „/home“ ein. Bei einer Neuinstallation binden Sie diese ein, ohne sie neu zu formatieren. Dadurch müssen Sie Ihr Home-Verzeichnis nicht aus dem Backup wiederherstellen.

System aktualisieren: Bevor Sie ein Upgrade durchführen, bringen Sie das installierte System noch einmal auf den neuesten Stand. Rufen Sie dazu die Aktualisierungsverwaltung des jeweiligen Systems auf.

3. Ubuntu-Upgrade auf die neue Version

Bei Ubuntu ist ein Upgrade auf die jeweils nächste Version vorgesehen. Sie können also von Ubuntu 12.04 LTS auf 14.04.2 LTS wechseln oder von 14.10 auf 15.04.

Haben Sie mehrere Versionen übersprungen, ist der direkte Upgrade-Pfad jedoch verbaut. Sie müssten dann schrittweise von Ubuntu 11.10 auf 12.04 und weiter auf 12.10 und so fort upgraden. Das ist zu umständlich, und daher empfiehlt sich in solchen Fällen eine Neuinstallation.

Upgrade über DVD: Ein Ubuntu-Upgrade lässt sich auch einleiten, indem Sie von einer Installations-DVD booten. Damit reduzieren Sie die nötigen Downloads.
Vergrößern Upgrade über DVD: Ein Ubuntu-Upgrade lässt sich auch einleiten, indem Sie von einer Installations-DVD booten. Damit reduzieren Sie die nötigen Downloads.

Upgrade über eine DVD: Unser Beispiel zeigt das Upgrade von Ubuntu 12.04.5 LTS auf 14.0.2 LTS. Booten Sie Ihren PC von der Installations-DVD mit der Ubuntu-Version, auf die Sie upgraden möchten. Sobald der Desktop erscheint, starten Sie den Installations-Link „Ubuntu 14.04.2 LTS installieren“. Wählen Sie als Sprache „Deutsch“ aus und klicken Sie auf „Weiter“. Setzen Sie Häkchen vor „Aktualisierungen während der Installation herunterladen“ und „Software von Drittanbietern installieren“. Im Fenster „Installationsart“ wählen Sie die Option „Ubuntu 12.04.5 LTS“ und klicken auf „Jetzt installieren“. Folgen Sie den weiteren Anweisungen des Setup-Assistenten. Sie müssen dabei die Neuformatierung der Swap-Partition bestätigen, Zeitzone und Tastaturbelegung auswählen sowie Benutzernamen, Rechnernamen und Passwort festlegen. Geben Sie hier die gleichen Daten ein wie bei der Installation der Vorgängerversion.

Hinweis: Der Ubuntu-Installer auf der DVD weiß nichts von der Ubuntu-Upgrade-Strategie. So wird Ihnen das Upgrade etwa auch angeboten, wenn Sie eine DVD mit Ubuntu 15.04 und Ubuntu 12.04 LTS installiert haben. Wir haben das ausprobiert, und es hat funktioniert. Einige Software-Pakete fehlten dann zwar, ließen sich aber problemlos nachinstallieren. Laut Ubuntu-Dokumentation ist es jedoch mit unabsehbaren Risiken verbunden, auf diese Weise mehrere Versionen zu überspringen. Diesen Upgrade-Weg können wir daher nur Experimentierfreudigen empfehlen.

Online-Upgrade: Ubuntu informiert Sie über neue Versionen. Klicken Sie auf „System aktualisieren“, und folgen Sie dann den Anweisungen des Assistenten.
Vergrößern Online-Upgrade: Ubuntu informiert Sie über neue Versionen. Klicken Sie auf „System aktualisieren“, und folgen Sie dann den Anweisungen des Assistenten.

Upgrade über das Internet: Sobald ein Upgrade für Ihre Ubuntu-Distribution verfügbar ist, meldet sich die Aktualisierungsverwaltung automatisch. Sie müssen dann nur auf „System aktualisieren“ klicken und den weiteren Anweisungen folgen. Wenn Sie auf „Später erneut fragen“ oder „System nicht aktualisieren“ geklickt haben, finden Sie das Upgrade-Angebot später, indem Sie „Aktualisierungen“ über das Dash suchen und starten und dann auf „Aktualisieren“ und „System aktualisieren“ klicken. Sie haben auf einen Ubuntu-Server nur Zugriff über SSH? Dann führen Sie im Terminal-Fenster folgende drei Befehlszeilen aus:

sudo apt-get update sudo apt-get dist-upgrade sudo do-release-upgrade

Folgen Sie für das Upgrade den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Upgrades sind außerdem von LTS- auf Nicht-LTS-Versionen und umgekehrt möglich, etwa von Ubuntu 14.04 LTS auf 14.10, oder von 13.10 auf 14.04 LTS. Dazu starten Sie „Anwendungen & Aktualisierungen“ und gehen auf die Registerkarte „Aktualisierungen“. Hinter „Über neue Ubuntu-Versionen benachrichtigen“ stellen Sie „Für jede Version“ ein.

Paketquellen: Für ein Mint-Upgrade ändern Sie in der Datei „official-source-repositories.list“ den Versions-Codenamen auf die aktuelle Distribution.
Vergrößern Paketquellen: Für ein Mint-Upgrade ändern Sie in der Datei „official-source-repositories.list“ den Versions-Codenamen auf die aktuelle Distribution.

4. Linux Mint aktualisieren

Linux Mint bot lange keine direkte Unterstützung für Upgrades. Die Entwickler vertraten den Standpunkt, dass eine Neuinstallation immer der bessere Weg sei. Einen Sinneswandel gibt es seit Linux Mint 17. Hier wird über die Aktualisierungsverwaltung ein direktes Upgrade von Linux Mint 17 auf Linux Mint 17.1 angeboten.

Wer von Linux Mint 16 auf 17 upgraden möchte, hat zwei Möglichkeiten: Als erfahrener Benutzer können Sie die Paketlisten in der Datei „/etc/apt/official-source-repositories.list“ ändern und hier jeweils statt „petra“ den Distributionsnamen „qiana“ eintragen. „saucy“ ersetzen Sie durch „trusty“. Danach führen Sie folgende drei Befehlszeilen aus:

sudo apt-get update sudo apt-get dist-upgrade sudo apt-get upgrade

Sie werden während der Installation gefragt, ob Sie bestimmte Dateien durch die Version des Paketbetreuers ersetzen wollen. Bei Dateien wie „/etc/issue“ antworten Sie mit „Y“. In dieser Datei steht die Versionsnummer der aktuellen Version. Bei anderen, selbst geänderten Dateien müssen Sie entscheiden, ob Sie die Dateien behalten oder ändern möchten. Nach dem Neustart sollten Sie den Inhalt aller betroffenen Dateien unter „/etc“ prüfen.

Sollte das Upgrade wegen eines Abhängigkeitsfehlers abbrechen, nutzen Sie diese beiden Befehle:

sudo apt-get -f install sudo apt-get dist-upgrade

Die von den Entwicklern vorgesehene Methode führt über das Menü und „Systemverwaltung -> Datensicherungswerkzeug“. Nach einem Klick auf „Sicherungsdateien“ können Sie ein Backup des gesamten Systems oder einzelne Ordner sichern, etwa Ihr Home-Verzeichnis. Mit „Softwareauswahl sichern“ erstellen Sie eine Liste der installierten Software. Das Ergebnis entspricht weitestgehend dem, was wir in -> Punkt 2 beschrieben haben. Nach der Neuinstallation verwenden Sie dann das Datensicherungswerkzeug für die Wiederherstellung.

5. Distributions-Upgrade bei Open Suse

Auch bei Open Suse ziehen die Entwickler die Neuinstallation einem Upgrade vor. Es gibt zwar das Yast-Modul Yast Wagon, es gilt aber noch nicht als ausreichend getestet. Von der Verwendung ist daher abzuraten. Probleme sind zu erwarten, wenn Sie etwa von Open Suse 12.3 auf 13.2 aktualisieren wollen und dabei 13.1 überspringen. Dieser Weg ist nur versierten Linux-Nutzern zu empfehlen.

Ein Upgrade, etwa von Open Suse 12.3 auf 13.1, können Sie ähnlich wie bei Linux Mint durchführen. Dabei ändern Sie die Liste der Paket-Repositorien und aktualisieren anschließend über das Paketverwaltungs-Tool zypper. Der Vorgang lässt sich über das Script „upgrade-opensuse.sh“ von Sebastian Siebert vereinfachen, das Sie hier herunterladen können. Starten Sie es in einem Terminal-Fenster mit dem Befehl

sudo sh upgrade-opensuse.sh -ov 13.1

für ein Upgrade von 12.3 auf 13.1. Wenn Sie den Parameter „-ov 13.1“ weglassen, erfolgt ein Upgrade die aktuellste Version, zurzeit also auf Open Suse 13.2.

6. Upgrade bei Fedora durchführen

Seit Fedora 19 gibt es mit dem Tool fedup eine einfache Upgrade-Möglichkeit. Bringen Sie das System zuerst auf den neuesten Stand. Dazu suchen Sie nach einem Klick auf „Aktivitäten“ nach „Software“, gehen auf „Aktualisierungen“ und installieren die Updates. Wechseln Sie dann in einem Terminal-Fenster mit su zum Benutzer root. Nun installieren Sie das Tool fedup

yum install fedup

und starten das Upgrade etwa von Fedora 20 auf Version 21:

sudo fedup --network 21 --product=workstation

Fedup aktualisiert automatisch alle Repositories und lädt die neuen Pakete herunter. Nach einem Neustart startet die Installation der Upgrade-Pakete automatisch.

Einfaches Upgrade: Bei Cent-OS genügt es, über „Software-Update“ regelmäßig zu aktualisieren. Damit erhalten Sie auch ein Upgrade auf eine neuere Version.
Vergrößern Einfaches Upgrade: Bei Cent-OS genügt es, über „Software-Update“ regelmäßig zu aktualisieren. Damit erhalten Sie auch ein Upgrade auf eine neuere Version.

7. Cent-OS auf neue Version upgraden

Upgrades sind bei Cent-OS standardmäßig nur innerhalb einer Hauptversion möglich, beispielsweise von 6.x auf zurzeit Version 6.6. Diese Version wird noch bis 2020 mit Updates versorgt. Dafür müssen Sie nur die angebotenen Updates über „System -> Administration -> Software Update“ installieren. Haben Sie Cent-OS 6.5 installiert, lautet die Versionsnummer danach 6.6.

Seit dem Erscheinen von Cent-OS 7 (Support bis Juni 2024) gibt es auch Tools für ein Distributions-Upgrade, etwa von 6.6 auf 7.1. Es ist jedoch noch nicht ausreichend getestet und ließ sich auf unserem Cent-OS 6.6 wegen fehlender Paketabhängigkeiten auch nicht installieren. Möglicherweise gibt es aber demnächst Updates, die das Problem beheben. Ein Tutorial finden Sie hier .

Der sauberste Weg: Die Neuinstallation

Bei einem Standardsystem mit wenig Software klappt ein Distributions-Upgrade in der Regel problemlos. Die Gefahr eines Fehlschlags steigt jedoch mit jedem zusätzlichen Software-Paket. Viele Entwickler bevorzugen daher eine saubere Neuinstallation und anschließende Zurücksicherung eines Backups (siehe -> Punkt 2). Sind viele Pakete installiert, erstellen Sie vor dem Upgrade zusätzlich ein Backup der Paketliste.

Auf einem Ubuntu oder Debian verwenden Sie dafür folgende Befehlszeile:

dpkg --get-selections | awk '!/deinstall|purge|hold/{print $1}' > pakete.txt

Die Original-Paketlisten finden Sie auf Ubuntu-Servern wie http://releases.ubuntu.com oder http://old-releases.ubuntu.com mit der Endung „.manifest“ beim Download der jeweiligen Distribution (etwa „ubuntu-12.04-desktop-i386.manifest“). Verwenden Sie folgende zwei Befehlszeilen:

wget -qO- Original-Liste | awk '{print $1}' | sort -u > pkg_orig.txt comm -23 pakete.txt pkg_orig.txt> pkg_diff_list.txt

Statt „Original-Liste“ setzen Sie die URL zur Manifest-Datei ein. In der Datei „pkg_diff_list.txt“ stehen danach die Änderungen. Auf einem frisch installierten System führen Sie folgende Zeile aus:

xargs -a "pkg_diff_list.txt" sudo apt-get install

Im optimalen Fall richten Sie damit die gleichen Pakete ein wie auf dem ursprünglichen System. Das funktioniert allerdings nur, wenn es die Pakete mit unveränderten Bezeichnungen weiterhin gibt.

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