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Lesertestberichte von Miriam Sasse und Kai Wiborny

Hier schildern die Lesertester Miriam Sasse und Kai Wiborny ihre Erfahrungen mit dem Samsung Serie 7 Chronos. Außerdem gibt es Videos zu jedem Lesertest.

Hinweis: Es handelt sich bei den Lesertests um subjektive Anwenderberichte, auf deren Inhalt Samsung keinen Einfluss genommen hat. Die Artikel wurden von der Redaktion der PC-WELT nur geringfügig sprachlich überarbeitet!

Lesertest von Miriam Sasse
 
Als angehende Studentin bin ich seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Notebook, das sich neben meinen studentischen Arbeiten auch für meine privaten Interessen eignet. Deshalb sollte es eine lange Akku-Laufzeit, ein helles Display und genügend Leistung für Multimedia-Anwendungen besitzen. Zudem sollte es möglichst robust und kompakt sein, da es nicht nur als Desktop-Ersatz, sondern auch für den mobilen Einsatz an der Universität oder zu Hause im Garten verwendet werden soll. Aufgrund der erforderlichen Office-Anwendungen und Performance ziehe ich ein Tablet aktuell nicht in Betracht. Der von der PC-Welt angebotene Leser-Test des Samsung Chronos 770Z5E kam damit genau zur richtigen Zeit. Im Folgenden nun meine ersten Erfahrungen mit dem Notebook.
                               
Das Samsung Serie 7 Chronos 770Z5E-S01 wird  in einem schmalen und übersichtlichen Karton geliefert, der das Gerät mit Schaumstoffelementen und einer weichen Plastikhülle sicher schützt. Neben dem Notebook liegen ein kompaktes Netzteil, die Garantie- und Sicherheitsinformationen und ein Quick-Start-Guide bei.

Mein erster Eindruck des silberfarbenen Gerätes ist nach dem Auspacken sehr positiv. Mit seinem 15“-Display und ca. 37 cm Breite hat das Notebook die ideale Größe für das mobile Arbeiten und zum Mitnehmen in meinen Taschen mit Seminarunterlagen. Durch die Oberfläche von Deckel und Gehäuse aus gebürstetem Aluminium hat es ein hochwertiges und schickes Design, Fingerabdrücke sind nicht sichtbar. Die Unterseite ist aus gleichfarbigem, für Kratzer unempfindlichen Kunststoff, mit Gumminoppen zur schonenden Ablage. Dort sind auch die zwei Lautsprecher eingebaut.

Mit seinen 2,3 kg hat das Gerät nicht gerade das Gewicht eines Tablets, es lässt sich aber angenehm und sicher tragen. Das Aufklappen des sehr schmalen Deckels und das Halten in der gewünschten Position klappen sehr einfach. Dabei fallen mir direkt das matte Display, das große Touchpad und die Tasten in der gleichen Gehäusefarbe positiv auf. Ein optisches Laufwerk fehlt, damit entfällt leider das direkte Abspielen von Filmen von DVDs. Die Anschlüsse sind übersichtlich beschriftet seitlich angeordnet, zwei USB 2.0-Anschlüsse und ein SD-Kartenslot auf der rechten Seite sowie LAN-, HDMI-, VGA-, Kopfhörer- und zwei schnelle USB 3.0-Anschlüsse auf der linken Seite.

Miriam Sasse studiert Betriebswirtschaft.
Vergrößern Miriam Sasse studiert Betriebswirtschaft.

 
Nach dem ersten Einschalten mit dem runden, abgesenkten Netzschalter erfolgt zunächst die Einrichtung des vorinstallierten Windows 8 inklusive WLAN-Zugang, die einige Minuten in Anspruch nimmt. Danach erscheint der für mich neue Start-Bildschirm von Windows 8, mit dem ich mich bislang noch nicht beschäftigt hatte. Ein Hinweis: eine große Hilfe für die ersten Schritte ist das bereits installierte Benutzerhandbuch, das ich allerdings erst nach einigem Suchen gefunden habe. Mit Windows 8 sind neben den Apps von Microsoft wie Kalender, Kontakte und eMail auch einige Apps von Samsung installiert. Mit der Zeit werden sicher die eine oder andere kostenlose Dreingaben deinstalliert und meine favorisierten Programme installiert werden. Aus Erfahrung mit meinem letzten Notebook habe ich über die Kachel „SW Update“ als erstes die anstehenden Aktualisierungen der Gerätesoftware vorgenommen, die ein mehrfaches Starten des Notebooks verlangen.

Nach aktuellen Updates von Windows, der Einrichtung von Firefox als Standardbrowser und meinem Account zu Facebook, kann ich problemlos mit dem Chatten loslegen.

Dabei zeigt sich die eingebaute Kamera als nützlich, obwohl ich diese persönlich eher selten verwende. Da ich das Notebook in der Universität mehrheitlich für Office-Anwendungen einsetzen möchte, habe ich die Möglichkeit zur kostenlosen Installation des neuen Office 365 genutzt. Dies ist sehr schnell erfolgt und praktischerweise werden auf der Windows 8-Startseite automatisch Kacheln für die Programme eingerichtet. Das Testen der neuesten Versionen von Word, Excel und Powerpoint fällt dabei sehr positiv aus, diese starten mit kaum spürbarer Verzögerung. Nach einigen Tagen intensivem Arbeiten mit Office 365 kann ich zusammenfassend sagen, dass es mir sehr viel Spaß macht, mit dem Notebook Dokumente und Präsentationen zu erstellen und zu bearbeiten. Das Aufwachen aus dem Standby geht blitzschnell, das Display ist durch seine Full-HD-Auflösung sehr kontraststreich und die Farben wirken brillant. Die Maus lässt sich durch das große Multitouch-Pad sehr präzise bewegen. Die Gestensteuerung mit dem Touchpad lässt sich über die Systemsteuerung individuell anpassen. Die Maustasten sind dabei nicht als Extratasten, sondern komfortabel im Touchpad integriert.

Handballenauflage und Tastatur erweisen sich beim Arbeiten als robust und stabil. Das Gerät ist dabei sehr leise, nur ein leichtes Rauschen ist selbst nach längerem Arbeiten hörbar. Die Verwendung des Notebooks ist auch unter freiem Himmel bei Sonnenschein (und Sonnenbrille!) aufgrund der hohen einstellbare Helligkeit möglich. Der in der Deckelinnenseite integrierte Lichtsensor erleichtert dabei die Anpassung an die jeweiligen Lichtverhältnisse. Logischerweise reduziert sich mit höchster Helligkeitsstufe auch die ansonsten sehr gute Akkulaufzeit, dem kann man aber mit einigen Anpassungen in den Energieoptionen entgegen wirken. Damit ist ohne Mitnahme des Netzteils das Notebook praktisch den ganzen Tag einsatzbereit.  
 
Nun zu meinen eher privaten Vorlieben mit dem Notebook – neben Chatten natürlich Musik hören, Fotos und Filme anschauen. Bei der niedrigen Höhe des Gerätes hatte ich nicht erwartet, dass die eingebauten Lautsprecher einen so vollen Klang ermöglichen. Das Betrachten hochauflösender Filme über USB-Stick, Netzwerk oder YouTube macht aufgrund der hohen Auflösung, der gleichmäßigen Ausleuchtung und der sehr detailgetreuen Farbwiedergabe des HD-Displays viel Spaß. Da allerdings der Kontrast des Bildes bei seitlicher Betrachtung stark nachlässt, eignet sich dies weniger für mehrere Zuschauer. Deshalb hatte ich für einen Filmabend mit meinen Freundinnen das Gerät an einen großen Flachbildfernseher über den HMDI-Anschluss verbunden. Ohne erforderliche Änderungen von Einstellungen und ohne Bild- oder Tonstörungen konnten wir mit der Video-App von Windows 8 über das WLAN-Netzwerk Filme betrachten. Als sehr vorteilhaft erweisen sich die mit blauen  LEDs beleuchteten Tasten, sodass auch im Dunkeln ein bequemes Arbeiten möglich ist. 

Durch die problemlose Anbindung über USB gilt diese Bewertung auch für das Betrachten von Fotos von meinem iPhone oder meiner Kamera. In diesem Zusammenhang haben sich auch die vier USB-Anschlüsse als sehr vorteilhaft erwiesen, da nicht ständig die angeschlossenen Geräte umgesteckt werden müssen. Damit erweist sich das Notebook auch für meine privaten Einsatzzwecke als absolut richtige Lösung.

Fazit

Zusammengefasst ist das Samsung-Notebook ein sehr schönes und hochwertiges Gerät mit sehr guter Ausstattung und hoher Leistung. Vermisst habe ich ein optisches Laufwerk; wenn schon nicht eingebaut, dann wenigstens als externes Gerät. In dem Testzeitraum hatte ich gelegentlich das Problem, dass nach dem Aufwachen aus dem Standby-Modus der Monitor schwarz blieb. Da hier nur ein Reset hilft, muss dieser Fehler in nächster Zeit weiter beobachtet werden. Ansonsten hat mir das Notebook mit allen Anwendungen viel Freude gemacht, das für den Studentenalltag aufgrund seiner Vielseitigkeit und seines geringen Gewichts sehr zu empfehlen ist.

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