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Lesermeinungen zum DSL-Service

Montag den 05.03.2012 um 08:35 Uhr

von Daniel Behrens

© Polylooks
In einem Freitext-Feld konnten die Teilnehmer unserer Umfrage Kommentare hinterlassen. Einige ausgewählte Meinungen und Erfahrungen zum Service der DSL-Provider finden Sie im Folgenden. Möchten Sie Ihre Erfahrungen mit Ihrem DSL-Anbieter mit anderen teilen? Dann schreiben Sie eine Nachricht in unser Forum .
  • "Schlechten Service können sich die Anbieter nur leisten, wenn es keine Alternativen gibt. Leider sind die Provider auch Innovationsbremsen, wenn zum Beispiel durch veraltete Firmware neue Funktionen des Routers nicht nutzbar sind.  Die „Fritz App Fon“ ist zum Beispiel bei der Fritzbox von Kabel Deutschland nicht funktionsfähig."
  • "Die Telekom ist wahrlich kein günstiger Anbieter, aber der Service stimmt."
  • "Telekom kann man vergessen. Ich habe in der letzten Zeit wie verrückt Störungen. Und die Geschwindigkeit ist als angegeben. Laut der Homepage der Telekom soll es in unserer Region DSL 6000 geben, aber das stimmt nicht."
  • "Ich hatte beziehungsweise habe mit meinem jetzigen Provider unter anderem großen Ärger mit der Kündigungszeit. Als Vertrags-Beginn definiert dieser nicht den Zeitpunkt der Anschluss-Schaltung, sondern den Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. So komme ich jetzt nicht wie beabsichtigt nach 12 Monaten aus dem Vertrag, sondern erst nach rund 18 Monaten."
  • "Leider muss gesagt werden, dass die versprochene Geschwindigkeit nie der Realität entspricht."
  • "Es wäre wünschenswert das alle Provider eine kostenlose Hotline für Bestandskunden einrichten."
  • "Ich warte schon fast ein halbes Jahr auf die Entstörung und es ist kein Ende in Sicht. Auch wird man in dieser Zeit vom Kundendienst nur vertröstet und belogen!"
  • "Wenn alles ausfällt, wird es auch noch teuer! Von manchem Hotline-Mitarbeitern fühlte ich mich verarscht! Nach einem kompletten Leitungsausfall und Fritzbox-Defekt habe ich nach 20 Minuten Handygespräch die Kommunikation wegen fortlaufenden dummen Fragen (Stecker drin? Was zeigt die FritzBox? Ist der PC eingeschaltet? etc.) das Gespräch mit der Hotline beendet."
  • "Ich habe am Telefon keine richtige Auskunft oder Hilfe bekommen, stattdessen wurde ich nur hingehalten, zum Beispiel mit der Aussage "Da kümmert sich ein Kollege drum". Die Störung wurde zwar behoben, aber erst nach 3 Tagen und ständigem Nachfragen meinerseits."
  • "Telekom ist eine Katastrophe. Bestellt hatte ich Call & Surf IP 16.000 mit Flatrate. Bekommen habe ich Call & Surf ISDN 6000 ohne Flat mit einem höheren Preis als im Internet angegeben. Seit Oktober 2011 kämpfe ich um eine Korrektur bei der Telekom."
  • "Die leidige Angabe „bis zu“ 6000 KBit/s kann in der Realität 1000 KBit/s heißen!"
  • "Seit O2 Alice übernommen hat, lassen Service und Qualität zu wünschen übrig."
  • "Ich wäre froh, wenn die Landbevölkerung mehr als 768 KBit/s bekommen könnte."
  • "Ich finde es traurig, dass Neukunden mit neuen Geräten geködert werden und man als mehrjähriger Stammkunde das neue Gerät zwar vergünstigt, dennoch aber mit mindestens einem Drittel des Gesamtpreises bezahlen muss."

DSL-Sonderaktionen: Aktuelle DSL-Tarife im PC-WELT-Check

Montag den 05.03.2012 um 08:35 Uhr

von Daniel Behrens

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (10)
  • kalweit 13:18 | 21.03.2012

    Zitat: deoroller
    Man könnte auch die Netzinfrastruktur ausgliedern, so dass dann jeder Provider die gleichen Chancen hat.


    Das war ja von Anfang an nicht gewollt. Gleiches gilt für Strom, Gas und Schiene.

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  • deoroller 13:12 | 21.03.2012

    Man könnte auch die Netzinfrastruktur ausgliedern, so dass dann jeder Provider die gleichen Chancen hat. Das Problem gibt es seit der Privatisierung der Bundespost. Fordern ist immer gut, aber wer macht es, entschädigt und es gibt dann auch wieder eine schicke neue [lt]Amt[/lt] Agentur mit [lt]Minister[/lt] Präsidenten.
    http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1998/19/1087645/ :zzz:

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  • kalweit 12:54 | 21.03.2012

    Zitat: Kantiran
    Was glaubst Du, was das kosten würde, wobei die Kunden eh nicht bereit wären, dann einen höheren Monatsbetrag zu berappen.


    Genau, und deswegen sollen die Provider, die in eigene Leitungen investiert haben, diese - am besten kostenlos - den Mitbewerbern samt kompletten Support überlassen, damit die dann mit Billigpreisen die Kunden abwerben können.

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  • Kantiran 11:56 | 21.03.2012

    Zitat: kalweit
    Das ist doch völlig in Ordnung. Die Provider könnten sich ja ein eigenes Leitungsnetz aufbauen und die Kosten auf ihre Kunden umlegen.
    Ach? Wie soll das gehen? Soll jetzt JEDER Telekommitbewerber ohne eigenes Leitungsnetz für ihre Neukunden die Straßen aufreissen und JEDER von denen seine eigene Telefonverbindungsleitung (vom eigenen, potentiellen Kunden bis zum eigenen "NEU" zu bauenden Outdoor/DSLAM) verlegen?
    Was glaubst Du, was das kosten würde, wobei die Kunden eh nicht bereit wären, dann einen höheren Monatsbetrag zu berappen.

    Was ist, wenn ein Kunde wechselt?
    Dann soll der Neue für den wohl ebenfalls wieder eine neue Leitung legen oder wie stellst Du Dir das vor?

    Das sich die Telekom Mitbewerber (die untereinander Konkurenten sind) zusammentun und ein eigenes Leitungsnetz aufbauen, kannst Du vergessen.

    Wie sind denn die Kunden bezüglich "monatliche Kosten" gestrickt? Richtig, sie schauen nur auf den Preis, der Anbieter ist den meisten eh vollkommen egal.
    An einen Provider für mind. 24 Monate binden, weil die Provider nur dann die Kosten wieder einspielen, und eventuell auch Gewinn machen können? Lehnen solche "je billiger desto lieber" ebenfalls ab.

    Ob in dem gebuchten Tarif "kostenlose Provider Zugaben" enthalten sind, spielt fü diese nur eine untergeordnete Rolle.
    Die meisten wissen ja nicht mal, was so alles in Ihrem gebuchten Tarif enthalten ist.

    Aber:
    Darum geht es bei dem PC-WELT Provider Service Test auch gar nicht.

    Ich wollte lediglich darstellen, dass die Tester so einige Sachen bezüglich "was dem Telekom Mitbewerb bei Störungen" möglich ist und was nicht, nicht bedacht haben.

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  • kalweit 19:09 | 20.03.2012

    Zitat: Kantiran
    Der Provider, und alle anderen Telekom Mitbewerber ohne eigenes Leitungsnetz ebenfalls, sind auf gedeih und verderb auf die Telekom (deren Niederlassungen und Techniker) angewiesen.


    Das ist doch völlig in Ordnung. Die Provider könnten sich ja ein eigenes Leitungsnetz aufbauen und die Kosten auf ihre Kunden umlegen.

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