KVM-over-IP ist auch für den Mittelstand erschwinglich. Online-Händler und Institutionen, die einen Serverplatz bei einem Rechenzentrums- oder Serverfarmbetreiber mieten, erhalten KVM-over-IP-Switch und dazugehörige -Karte häufig als Serviceleistung. Die Karte steckt im Server, der im Rechenzentrum steht, und wird autonom mit Strom versorgt. Denn nur so können die IT-Verantwortlichen der Unternehmen ihre Server aus der Ferne kontrollieren, sie an- und ausschalten, booten und auf das BIOS zugreifen.
Falls es dennoch unerwartet schwere Probleme wie einen Hardware-Schaden geben sollte, sind die Firmen abgesichert: Sie können auf den 24-Stunden-Notfallservice der Betreiber zurückgreifen. Internetleitungen und Stromanbindungen sind in Rechenzentren außerdem mehrfach redundant geschützt, was die Systeme erstens zu fast einhundert Prozent verfügbar macht und zweitens die Sicherheit der KVM-Fernverbindung erhöht.
Einen IT-Experten vor Ort kann sie zwar nicht ersetzen, aber insgesamt ist KVM-over-IP eine leistungsstarke und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung, um sowohl Server kleiner und mittelständischer Unternehmen zu kontrollieren als auch um ganze Serverfarmen übersichtlich zu verwalten.
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