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Legale Online-Musik soll teurer werden

07.04.2004 | 11:22 Uhr |

In den USA gerade einmal etabliert, droht dem zarten Pflänzchen Ungemach seitens der Industrie. Die Rede ist von legaler Online-Musik. Die Industrie prüft nämlich derzeit, die Preise für Musiktitel, die per Internet-Shop gekauft und herunter geladen werden können, anzuheben. Und das kräftig. In einem Testlauf kostet ein digitales Album über 20 Prozent mehr, als die CD im Handel.

In den USA gerade einmal etabliert, droht dem zarten Pflänzchen Ungemach seitens der Industrie. Die Rede ist von legaler Online-Musik. Die Industrie prüft nämlich derzeit, die Preise für Musiktitel, die per Internet-Shop gekauft und herunter geladen werden können, anzuheben, beziehungsweise hat dies bereits getan.

Bislang wurden komplette Alben in Online-Musicshops wie iTunes Musicstore oder Napster für 9,99 Dollar angeboten. Ein einzelner Song ging für 99 Cent über die virtuelle Ladentheke. Doch ob des Erfolges der Geschäftsmodelle prüfen die fünf größten Label der Welt, wie sie den Anwendern noch mehr Geld aus den Taschen ziehen können. Dies berichtet das " Wall Street Journal " (WSJ).

So kostet das aktuelle Album "Fly or Die" (12 Titel) der Hip-Hop-Band N.E.R.D bei Napster 13,99 Dollar. Bei iTunes Musicstore werden gar 16,99 Dollar fällig. Das ist über 20 Prozent mehr, als die CD bei Amazon kostet: 13,49 Dollar.

Laut WSJ sollen sich die Preise für einzelne Titel mittelfristig zwischen 1,25 und 2,49 Dollar einpendeln. Diese so genannten Single-Downloads stellen den Großteil der herunter geladenen Musik.

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