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Per Surf-Stick im Internet online - so geht's

09.09.2016 | 09:01 Uhr |

Mit einem Surf-Stick bringen Sie Notebooks und PCs online. Der Stick verbindet sich mit dem mobilen Internet und ermöglicht schnelle Datenraten.

Nicht immer ist ein WLAN oder Netzwerk verfügbar, um mit seinem Rechner ins Internet zu gelangen, und eine alternative Lösung via Smartphone-Hotspot ist auch nicht immer möglich. Die Lösung kann ein Surf-Stick sein. Ein Surf-Stick ist im Grunde ein herkömmliches Modem, verpackt als USB-Stick. Im Inneren des Sticks gibt es einen Einschub für eine SIM-Karte, einige Modelle besitzen zusätzlich eine Mico-SD-Karte zur Datenspeicherung sowie einen Anschluss für eine externe Antenne.

Surf-Sticks vom Mobilfunkprovider

Bei 1&1, Vodafone, Telekom, o2, Congstar, Mobilcom-Debitel und anderen Mobilfunkprovidern gibt es Surf-Sticks mit entsprechenden Datentarifen. Einige Anbieter haben spezielle Surf-Stick-Angebote für Gelegenheitsnutzer. Dabei buchen Sie in der Regel für 2,49 bis 2,99 Euro einen Tagespass mit einem Datenvolumen von bis zu 500 MB und einer Übertragungsgeschwindigkeit von 7,2 MBit pro Sekunde. Übersteigt der Verbrauch das Volumen, wird die Geschwindigkeit auf 64 KBit/s gedrosselt. Vergleichsweise teuer und nicht zu empfehlen sind Stundenpakete.

Eine Alternative zum Tagespass ist ein Monatspaket, das meist zwischen 10 und 15 Euro kostet. Wie auch bei den Tagesangeboten ist das Volumen begrenzt und die Geschwindigkeit wird beim Überschreiten massiv reduziert. Für Vielsurfer rechnet sich eine mobile Flatrate ab rund 20 Euro monatlich bei einer Laufzeit von einem Monat. Sie bezahlen eine Monatsgrundgebühr und können im Gegenzug ohne Zeitlimit mobil im Internet surfen. Je nach Anbieter wird die Geschwindigkeit bei einem Verbrauch von 2 beziehungsweise 3 GB auf 64 KBit pro Sekunde gedrosselt. Bei günstigeren Verträgen müssen Sie eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren in Kauf nehmen.

Nicht vergessen sollten Sie den Einmalpreis für den Surf-Stick von 20 bis 30 Euro. Da viele Mobilfunkprovider ihre Sticks mit einer SIMLock-Sperre versehen, ist die Nutzung mit anderen SIM-Karten nicht möglich.

Tipp: Mit diesen Tools bleibt Ihre Flatrate schnell

Sticks für die eigene SIM-Karte

Von Herstellern wie Huawei und TP-Link gibt es Surf-Sticks, die Sie nach dem Einlegen der SIM-Karte, an den PC oder das Notebook anschließen. Mit einem solchen freien Surfstick sind Sie unabhängig von einem Mobilfunkprovider. Sie haben die Freiheit, stets mit dem Anbieter zu Surfen, der aktuell das beste Angebot hat. Achten Sie bei den Sticks auf die unterstützten Mobilfunkstandards (siehe Kasten). Bei den Huawei-Sticks erkennt die Hilink-Software in den meisten Fällen automatisch die SIM-Karte Ihres Mobilfunkanbieters und stellt die mobile Internetverbindung her.

Info: Surfen mit 3G- und 4G-Geschwindigkeit

Das 3G-Funknetz erzielt theoretisch bis zu 42 MBit/s. Typische Angebote liegen bei 7,2 und 14,4 MBit/s. Neben der geringen Geschwindigkeit müssen UMTS-Kunden mit einem knappen Download-Limit pro Monat auskommen. Wer dieses überschreitet, wird gedrosselt. Entweder auf 384 oder auf 64 KBit/s – je nach Anbieter.

Das Funknetz LTE (Long Term Evolution, 4G) ist der UMTS-Nachfolger und liefert bis zu 1000 MBit/s. Das ist aber reine Theorie, da sich alle Teilnehmer einer Funkzelle die Bandbreite teilen müssen. Typische Angebote der Provider Telekom, Vodafone und O2 liegen deutlich niedriger zwischen 7 und 50 MBit/s und werden dennoch in der Praxis selten erreicht. Auch hier gibt es monatliche Volumenlimits, deren Überschreiten die Leitung drosselt. Beachten Sie außerdem, dass in den Netzen der Provider unterschiedliche LTE Höchstgeschwindigkeiten gelten.

Mobilfunkstandard

Download- Geschwindigkeit

Upload- Geschwindigkeit

GSM

14,4 KBit/s

14,4 KBit/s

GPRS

56 KBit/s

26,8 KBit/s

EDGE

220 KBit/s

110 KBit/s

UMTS

384 KBit/s

128 KBit/s

HSPA

7,2 MBit/s

3,6 MBit/s

HSPA+ (Release 8)

42,2 MBit/s

11,5 MBit/s

LTE

300 MBit/s

57,6 MBit/s

LTE Advanced (4G)

1000 MBit/s

500 MBit/s

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