LCD = TFT: Vielseitige Einsatzzwecke
Das „Passiv Matrix Liquid Crystal Display“ (PMLCD) und seine Weiterentwicklung TFT (Thin Film Transistor) sind die meist verbreiteten Bildschirmtechniken. Ob Fernseher, Laptop, Taschenrechner, Digitaluhr, Digitalkamera-Anzeige oder 80er-Jahre-LCD-Games, alles basiert auf der Flüssigkristallanzeige. Grundprinzip ist, dass Flüssigkristalle die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen, wenn ein bestimmtes Maß an elektrischer Spannung angelegt wird. Im Hintergrund steht immer eine Lichtquelle, was heute bei Kleingeräten aber auch bei Fernsehern typischerweise Leuchtdioden sind (LED-Backlight: Notebook, Smartphone, etc.). PC-Flachbildschirme und LCD-Fernseher sind auf Grund der geringeren Herstellungskosten aber oft weiterhin mit Leuchtstoffröhren als Lichtquelle bestückt.
TFT - Dünnfilmtransistoren
Das TFT ist eine LCD-Weiterentwicklung, welche das obige Passiv Matrix Display (PMLCD) ablöste. Ziel war, kleinere Pixel (PDAs, Smartphones) oder höhere Pixelzahlen (Notebooks, TFT-Fernseher) zu realisieren. Bei den PC-Flachbildschirmen herrscht diese Technik seit Ende 2007 bis heute vor. Technisch handelt es sich um ein Aktiv-Matrix-Display oder AMLCD, bei dem jeder einzelne Bildpunkt einen aktiven Verstärker und einen Stromversorgungsanschluss besitzt.




