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Kurze Befehle: Praktisches für die Konsole

23.08.2007 | 08:30 Uhr |

Die meisten Linux-Tools bedienen Sie am schnellsten auf der Konsole. Hier kitzeln Sie mit so manchem Parameter noch mehr aus Ihrem System heraus. Aber auch bei der Fehlersuche ist der Textmodus unverzichtbar.

Wenn per Mausklick gar nichts mehr geht, hilft oft ein kurzer Konsolenbefehl weiter. Schon der Aufruf eines Pro-
gramms in einem Terminal-Fenster liefert hilfreiche Hinweise, wenn das Tool sich etwa über den Aufruf per Menü einfach nicht blicken lässt.

Die Kommandozeile steht Ihnen meist auch dann noch zur Verfügung, wenn sonst nichts mehr geht: Ist etwa bei der Installation neuer Grafikkartentreiber etwas schiefgelaufen, lässt sich der XServer oft nicht so ohne weiteres wieder starten. Aber auch ein fehlerhaftes Update kann Sie um den Komfort der grafischen Oberfläche bringen.

Gründe, sich mit der Kommandozeile des Linux-Systems anzufreunden, gibt es also genug. Doch nicht nur für Notfälle sollten Sie sich mit den wichtigsten Konsolen-
befehlen vertraut machen. Bei der Konfiguration und Verwaltung Ihres Linux-Systems kommen Sie mit wenigen Befehlen auf der Kommandozeile oft direkter und schneller ans Ziel.

Schicke grafische Oberflächen sind häufig sowieso nur Front-Ends für ein oder mehrere Konsolen-Tools. Doch nicht alle Optionen sind darüber auch zugänglich. Möchten Sie diese nutzen, müssen Sie auf ein Terminal-Fenster zurückgreifen.

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