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Kurz vorgestellt: JVC Everio GZ-HD40EX

05.12.2008 | 18:09 Uhr |

Bewegtbilder und High Definition liegen voll im Trend. Wer sich als Kameramann versuchen und Clips mit hoher Auflösung speichern will, findet im GZ-HD40EX eine passende Lösung.

Der Clou des JVC Everio GZ-HD40EX ist die Unterstützung des AVCHD- und MPEG-2-Formats: So kann der Anwender von den Nachbearbeitungsmöglichkeiten des weit verbreiteten MPEG-2-Formats profitieren. Die AVCHD-Komprimierung schont dagegen Speicherplatz. Hierzu hat JVC im Camcorder einen „HD Gigabrid Duo Chip“ verbaut, der sowohl die AVCHD- als auch MPEG-2 Codecs beinhaltet. Darüber hinaus verspricht der Hersteller eine effiziente Rauschunterdrückung. Als Bildsensor kommt ein CMOS-Chip mit Interpolations-Technik zum Einsatz. Die Ausstattung komplettieren drei HDMI-Ausgänge in der Version 1.3 mit x.v.Colour. Sie können Videos progressive mit 50 Bildern pro Sekunde ausgeben.

Auflösung und Kapazität: Der Camcorder filmt mit voller HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten und speichert die Videos auf der integrierten 120-Gigabyte-Festplatte. Insgesamt stehen drei Aufnahmemodi parat, die sich in der Bitrate unterscheiden. In der bestmöglichen Stufe „XP, ~17 Mbps“ passen bis zu 15 Stunden HD-Material im AVCHD-Format auf die Platte. Im MPEG-2-Format „FHD-Modus“ finden immerhin noch ca. 10 Stunden Platz. Wer die Bitrate auf ~5 Mbps reduziert, kann sogar bis zu 50 Stunden lang Bewegtbilder aufzeichnen. Geschwindigkeit ist Trumpf: Der Everio GZ-HD40EX ist nach dem Einschalten in 0,6 Sekunden aufnahmebereit.

Funktionsumfang: Neu bei JVCs HD-Camcorder ist das „Auto Grouping“. Damit kann der Anwender inhaltlich ähnliche Szenen automatisch sortieren und in Gruppen organiseren lassen. Dies soll die spätere Nachbearbeitung am Rechner vereinfachen und beschleunigen. Weiter steht die Funktion „Digest Playback“ parat. Sie fasst prägnante Szenen in einem kurzen Videoclip zusammen. Jener Film dient z.B. als Vorschau für die auf DVD archivierten Videos.

Archivierung: Wer seine Aufnahmen ohne PC auf DVD brennen will, kann optional für um die 350 Euro die HD Everio Share Station CU-VD50 erwerben. Sie überspielt die AVCHD- oder MPEG-2-Aufnahmen vom Camcorder direkt via USB auf DVD. Dabei kann der Anwender frei entscheiden, ab alle Aufnahmen, ausgesuchte Szenen, noch nicht kopierte Sequenzen und anders sortierte Filmstücke transferiert werden sollen.

Software: Filmfreunde, die selbst Hand an das Videomaterial legen wollen, werden sich über das beiligende Windows-Software-Paket „CyberLink BD Solution“ freuen. Es beinhaltet die HD-Videoschnittanwendung „PowerDirector 6 NE“ sowie die Authoring-Software „PowerProducer 4 NE“ für Blu-ray-, AVCHD- und DVD-Video-Disks. Auch „PowerCinema NE for Everio” zur Dateiverwaltung und Wiedergabe ist mit an Bord. Abgerundet wird das Paket durch „Power DVD 7 NE“ zum Abspielen von AVCHD-Disks. Darüber hinaus stehen noch Plug-Ins für die Nutzung von Apple-Software parat.

Fazit: Der JVC Everio GZ-HD40EX kostet rund 850 Euro. Dafür erhält der Käufer einen Camcorder, der Bewegtbilder mit voller High-Definition-Auflösung speichert, und ein umfangreiches Software-Paket.

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