1257259

Kurz vorgestellt: Canon PowerShot A590 IS

02.03.2009 | 16:00 Uhr |

Mit der PowerShot A590 IS bietet Canon eine 8-Megapixel-Digitalkamera mit optischem Bildstabilisator und 4-fach Zoom an. Wir haben das Gerät unter die Lupe genommen.

Die PowerShot A590 IS von Canon ist mittlerweile für weniger als 120 Euro im Handel erhältlich. Zur Ausstattung der kompakten Digitalkamera zählen ein Bildsensor mit 8 Megapixeln Auflösung sowie ein 4-faches optisches Zoom. Das Objektiv bietet eine Brennweite von 35 bis 140 Millimeter äquivalent zum Kleinbildformat und arbeitet mit einer Lichtstärke von 1:2,6 bis 5,5. Zudem ist ein optischer Bildstabilisator an Bord, der verwackelte Aufnahmen verhindern soll.

Als Speichermedium kommen SD- oder SDHC-Karten zum Einsatz. Aufnahmen lassen sich auf dem integrierten 2,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 115.000 Bildpunkten kontrollieren. Zusätzlich ist ein herkömmlicher Sucher an Bord – lobenswert, weil bei kompakten Digicams mittlerweile nicht mehr selbstverständlich. Gerade bei direkter Sonneneinstrahlung erleichtert der Sucher das Fotografieren deutlich, da Displays als Sucher-Ersatz unter solchen Voraussetzungen oft nur schwer ablesbar sind.

Gute Verarbeitung, einfache Bedienung

Die Verarbeitung der PowerShot A590 IS geht vor allem angesichts der Preisklasse in Ordnung. Das Gehäuse wirkt stabil und gibt kein störendes Knarzen während dem Knipsen von sich. Lediglich der Motor des Zoomobjektives fiel uns durch relativ laute Arbeitsgeräusche negativ auf. Die Bedienung der Kamera erfolgt im Wesentlichen über ein Steuerkreuz und fünf Taten sowie ein Stellrad an der Gehäuseoberseite. Dank der übersichtlichen Menüführung blicken auch unerfahrene Anwender schnell durch, eine längere Einarbeitung entfällt daher.

Im Vollautomatik-Modus überzeugt die Kamera durch scharfe und sehr gut abgestimmte Fotos. Der optische Bildstabilisator leistet sehr gute Arbeit, selbst bei mutwillig starken Schüttelbewegungen sind die Fotos immer noch scharf. Bis zu einer Lichtempfindlichkeit von ISO 400 fällt das gefürchtete Bildrauschen von Kameras mit hoher Megapixel-Auflösung nur gering aus. In den höheren Einstellungen ISO 800 und ISO 1600 ist das Bildrauschen aber deutlich sichtbar.

Scharfe Fotos dank schlauer Technik

Sehr praktisch sind die Motion- und Face-Detection-Modi: Bewegte Motive und Gesichter werden automatisch erkannt und die Einstellungen optimal angepasst. In Verbindung mit der ebenfalls integrierten Rote-Augen-Korrektur lassen sich sehr einfach nahezu perfekte Porträts knipsen. Insgesamt bietet die PowerShot A590 IS 19 verschiedene Motivprogramme, zusätzlich auch Farbeffekte wie Sepia- oder Schwarzweiß-Aufnahmen. Die manuelle Konfiguration der Aufnahmeparamenter ist problemlos möglich und stellt auch Digicam-Neulinge vor keine unüberwindbaren Hürden.

Eine Video-Funktion ist, wie mittlerweile bei den meisten Digitalkameras der Kompaktklasse üblich, ebenfalls an Bord. Die maximale Auflösung liegt dabei bei 640 x 480 Bildpunkten. Filme werden in diesem Modus allerdings nur mit 20 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet, was nicht mehr zeitgemäß ist. Flüssige 30 Bilder pro Sekunde sind nur bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln möglich. Gespeichert werden die Clips als Motion-JPEG-Datei im AVI-Format mit Mono-Sound.

Für Schnappschüsse ohne Blitz ist die Canon-Digicam sehr gut geeignet. Sie ist schnell betriebsbereit und knipst dank der erwähnten Bildoptimierungstechniken zuverlässig gute Fotos. Will man allerdings ein Foto mit Blitz schießen, muss man sich einige Sekunden gedulden bis der Blitz geladen ist. Als Energiequelle setzt Canon auf herkömmliche AA-Batterien, für die sich entsprechend einfach Ersatz oder ein Akku beschaffen lässt. Die Datenübertragung zu einem PC erfolgt klassisch per USB-2.0-Schnittstelle.

Fazit:

Die Canon PowerShot A590 IS bietet viel Kamera für’s Geld. Scharfe Bilder, durchdachte Optimierungstechniken und einfache Bedienung sind die Stärken der Digitalkamera. Der Einsatz von AA-Batterien als Energiequelle erhöht die Flexibilität auf Reisen, da passende Ersatz-Stromspender fast überall auf der Welt erhältlich sind. Kleine Minuspunkte sind die lange Blitzladezeit sowie der schwache Video-Modus.

Hersteller: Canon
Web: www.canon.de
Preis: ca. 120 Euro

0 Kommentare zu diesem Artikel
1257259