In fast allen Bereichen hat Facebook die Datenmenge beschränkt, welche den Geschäftspartnern für Facebook-Geschäfte zur Verfügung stehen. Beispielsweise bietet Facebook den OnSite-Werbeunternehmen und App-Entwicklern den Vorteil, seine Nutzerdaten zur gezielteren Werbung zu nutzen. Dieses Privileg stellt Facebook bisher nicht direkt in Rechnung. Dies könnte sich ändern.
Nach Meinung des Harvard Business School Professors Ben Edelman könnte Facebook bei der jetzigen Ertragspolitik verbleiben, müsste aber damit anfangen bisher kostenlose Dienste in Rechnung zu stellen. "Facebook könnte den alten Drogen-Dealer-Trick nutzen", sagt Edelman, "der erste Schuss ist kostenlos". "Wenn dann App-Entwickler und Partner-Webseiten am Haken hängen sollte Facebook damit beginnen den Zugriff auf die Nutzerdaten in Rechnung zu stellen", sagt Edelman.
Edelman glaubt, dass viele Facebook-Geschäftspartner sogar glücklich darüber wären, bezahlen zu müssen. "Wenn sich American Airlines 75.000 Euro (100.000 US-Dollar) dafür leisten kann, dass jemand deren Webseite designt, dann glaube ich, dass sie sich auch 7.500 Euro (10.000 US-Dollar) für Facebook-Dienste leisten können", sagt Edelman.
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