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Kriegt Amazon den Hals nicht voll?

10.04.2002 | 12:59 Uhr |

Vor kurzem entstand bei Amazon.de die neue Verkaufsplattform Marketplace. Jedermann kann hier Bücher, Elektronik & Foto, Musik, DVDs, Videos, Video- und PC-Spiele gebraucht anbieten oder kaufen. Doch Amazon verdient nicht nur an den Verkaufsprovisionen, sondern auch an nicht weitergegebenen Gebühren der Versandpauschale.

Vor kurzem entstand bei Amazon.de die neue Verkaufsplattform Marketplace. Jedermann kann hier Bücher, Elektronik & Foto, Musik, DVDs, Videos, Video- und PC-Spiele gebraucht anbieten oder kaufen.

Für Verkäufer ist das Anbieten der Artikel kostenlos. Wird ein Artikel verkauft, erhält er von Amazon die Käuferadresse und schickt die Ware los. Amazon kümmert sich darum, dass der Käufer bezahlt und überweist das Geld später an den Verkäufer.

Für diese Zahlungsabwicklung über Amazon Payments kassiert der Online-Anbieter 15 Prozent Provision plus 0,99 Euro. Mit den 0,99 Euro will Amazon sicherstellen, dass auch beim Verkauf von niedrigpreisigen Produkten der Verwaltungsaufwand gedeckt ist. Alles in allem recht üppige Gebühren, die man für den Vorteil einer bequemen Zahlungsabwicklung jedoch noch hinnehmen mag.

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