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E-Books gratis

Mit virtuellen Büchern kommen Sie kostenlos an Literatur heran, für die Sie in gedruckter Form ins Portemonnaie greifen müssen. Lesen Sie, wie Sie im Netz an spannende Gratis-Literatur herankommen.

Der kostenlose Reader Y Book ist auf die buchähnliche Darstellung von Textdateien spezialisiert.
Vergrößern Der kostenlose Reader Y Book ist auf die buchähnliche Darstellung von Textdateien spezialisiert.
© 2014

Ob Klassiker der Literaturgeschichte, Fachbücher oder Gegenwartslyrik – im Internet finden sich tausende kostenloser Bücher und Texte. Doch je größer das Angebot, desto schwieriger ist es, das Passende zu finden. Wir haben recherchiert und zeigen, auf welchen Sites Bücherfreunde – kostenlos und legal – fündig werden. Außerdem erfahren Sie, was es mit den einzelnen Formaten auf sich hat und welche Tools Sie benötigen.

Wichtiger Hinweis:
Wie Musik unterliegen auch in digitaler Form vorliegende Bücher dem Urheberrecht. Auf den folgenden Seiten beschränken wir uns auf kostenlose Bücher, die nicht mittels Digital Rights Management (DRM) kopiergeschützt sind, wie es bei kommerziellen E-Books üblich ist. Einen Teil der Titel geben Verlage übrigens als Werbemaßnahme gratis ab. Beim anderen Werken handelt es sich um Bücher, deren Autoren bereits seit über 70 Jahren tot sind, so dass das Urheberrecht erloschen ist.

Einfach gestrickt und vielseitig: Bücher im HTML-Format
Drei Präsentationsformen für E-Books haben sich im Internet etabliert: Web-Seite, Textdokument sowie spezielle Dateiformate, die sich nur mit der entsprechenden Reader-Software anzeigen lassen. Die einfachste Präsentationsform für Literatur im Web ist eine HTML-Seite, auf der nichts weiter als Text enthalten ist. Der Vorteil: Sie benötigen zum Schmökern in solchen Büchern nur einen Browser. Allerdings ist das Lesen wenig komfortabel. Die direkte Anwahl bestimmter Buchseiten funktioniert meist nur über das Inhaltsverzeichnis vorne im Dokument, die Suche erfolgt über den Browser und auch das Layout lässt oft zu wünschen übrig. Übrigens gibt es auch für HTML-Bücher spezielle Anzeigeprogramme, etwa Y Book .

Lesekomfort verbessern:
Ist Ihnen die Schriftgröße nicht angenehm, so können Sie sie in der Regel ganz einfach ändern. Dazu klicken Sie im Internet Explorer auf „Ansicht, Schriftgrad“ und entscheiden sich für eine von fünf Größen. Das funktioniert auf den meisten Seiten, sofern diese Änderung nicht explizit ausgeschlossen ist. Sollte sich die Schriftgröße nach Anpassung des Schriftgrades nicht verändern, gehen Sie so vor: Klicken Sie im Internet Explorer auf „Extras, Internetoptionen“, bringen Sie das Register „Allgemein“ nach vorne, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Eingabehilfen“. Im Bereich „Formatierung“ aktivieren Sie die Option „Schriftgradangaben auf Webseiten ignorieren“ und verlassen den Dialog mit zwei Klicks auf „OK“. Anschließend sollte die Änderung der Schriftgröße über „Ansicht, Schriftgrad“ klappen.

Kopierfreundlich: Digitale Bücher als schlichtes Textdokument
Mit ähnlich unspektakulärem Layout kommen auch Bücher im TXT-Format. Diese Titel können Sie mit Wordpad oder Notepad – beide gehören zur Windows-Grundausstattung – lesen. Einziger Vorteil gegenüber Büchern im HTML-Format: Die Bücher lassen sich per Copy & Paste in Word übernehmen und dort formatieren. Alternativ dazu können Sie für die Lektüre ein Zusatz-Tool wie Y Book nutzen. Ein wenig hübscher sehen virtuelle Bücher aus, die in Form von Word-Dokumenten (DOC) vertrieben werden. Bei dieser Präsentationsform lässt sich die Optik anpassen: Schriftart und Buchstabengröße lassen sich verändern, Absätze umformatieren und der Seitenspiegel individuell festlegen. Mit Hilfe der Word-Funktion „Suchen“ können Sie eine ordentliche Textrecherche durchführen. Zudem lassen sich Textstellen markieren und mit eigenen Kommentaren versehen. Das ist eine große Hilfe, wenn Sie etwa ein Fachbuch in Word lesen und besonders interessante Textpassagen hervorheben möchten.

Anwender, die kein Word auf ihrem Rechner haben, können stattdessen für die Lektüre Open Office verwenden (für Win 95/98/ME, 2000, XP und Vista). Auch so gut wie jede andere Textverarbeitung ist in der Lage, Word-Dokumente zu öffnen.
Tipp: Bei Word 2003 können Sie sich das Lesen langer DOC-Dateien erleichtern, indem Sie auf „Ansicht, Lesemoduslayout“ klicken. In diesem Darstellungsmodus zeichnet Word die Buchstaben sehr viel feiner, so dass das Schriftbild vor allem auf TFT-Bildschirmen ruhiger wirkt und die Augen weniger anstrengt. Zudem können Sie über die Menüschaltflächen „Dokumentenstruktur“ und „Miniaturansichten“ eine Art Inhaltsverzeichnis einblenden – das vereinfacht die Navigation durch längere Word-Dokumente erheblich.

Spezielle Dateiformate für E-Books
Welches Programm Sie zum Schmökern in einem E-Book benötigen, zeigt ein Blick auf die Datei-Endung, beispielsweise PDF, LIT, TXT, HTML, MBP und Palm DOC. Unpraktisch für Sie als Anwender ist, dass jedes Dateiformat einen bestimmten Viewer benötigt. Sind Sie beispielsweise im Besitz eines E-Books im LIT-Format, können Sie es nur dann aufschlagen, wenn Sie den Microsoft Reader nutzen. Immerhin existieren mittlerweile Programme, mit deren Hilfe Sie Bücher aus einem Format in ein anderes konvertieren können. Mit dem Gratis-Tool Read in Microsoft Reader 2.1.1 für Word 2002 und 2003 (für Win 98/ME, 2000 und XP) wandeln Sie DOC-Dateien in das LIT-Format um. Die Software wird jedoch nicht mehr weiterentwickelt. Mit dem ebenfalls kostenlosen Tool Doc 2 PDF lassen sich DOC-, XLS- und PPT-Dateien nach PDF konvertieren (für Win 95/98/ME, 20000 und XP).

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