Das Open-Source-Utility TightVNC 1.27 für Windows 95/98/ME, NT 4, 2000 und XP (800 KB,www.tightvnc.com) ist für den Einsatz in kleinen Heim- und Office-Netzwerken perfekt geeignet.
VNC arbeitet nicht nur unter Windows XP, sondern auch mit Win 95/98/ME,NT 4 und 2000.
TightVNC basiert auf der Freeware VNC 3.36 (Virtual Network Computing,www.uk.research.att.com/vnc/) und wird auf dem Host- und dem Client-PC installiert. VNC 3.36 steht auf der Hersteller-Website weiterhin zum Download zur Verfügung, arbeitet aber im Unterschied zu TightVNC bei der Übertragung der Bildschirminhalte sehr träge.
Größter Nachteil von TightVNC (und VNC) sind die fehlenden Sicherheitsfunktionen. Bis auf einen einfachen Kennwortschutz bietet das Tool keine weitergehenden Sicherungsmechanismen, und auch die gesamte Datenübertragung erfolgt unverschlüsselt. In einem kleinen lokalen Netzwerk ist dieses Manko jedoch zu verschmerzen, da die Gefahr von schwerwiegenden Lauschangriffen auf den Datenverkehr eher gering ist.
TightVNC unterscheidet sich von kommerziellen Fernsteuerungsprogrammen neben dem Anschaffungspreis vor allem durch eine kompakte Programmgröße und eine einfache Installation. Nach der Installation auf dem Host-PC genügt es, auf dem Client-PC die IP-Adresse des Host- PCs sowie das beim ersten Programmstart festgelegte Anmeldepasswort einzutippen.
Wenige Augenblicke später zeigt das Programm den Desktop des entfernten PCs an. Hierdurch ist VNC besonders als einfache Ferndiagnose-Software hilfreich, denn das kompakte Programm lässt sich per E-Mail oder Diskette weitergeben und nach getaner Arbeit schnell wieder rückstandslos vom Host-PC entfernen.
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