17.01.2005, 11:46

Annette Kniffler

Kostenfalle Stromfresser!

Lassen Sie sich Ihr Geld künftig nicht mehr von Stromanbietern unnötig aus der Tasche ziehen! Mit diesen Tipps senken Sie Ihren Stromverbrauch deutlich und sparen jährlich 100 Euro und mehr. Wir begleiten Sie beim PC-Kauf, sagen Ihnen, woran Sie genügsame Geräte erkennen, und helfen Ihnen bei der Suche nach den Großverbrauchern Ihres Hardware-Parks.
„Aus muss auch wirklich aus sein!“ – mit diesem Slogan fordert das Umweltbundesamt Hardware-Hersteller dazu auf, ihre Geräte künftig so auszustatten, dass sie im ausgeschalteten Zustand keinen Strom verbrauchen. Das klingt selbstverständlich und banal, ist es aber nicht!
Nehmen wir als Beispiel einen PC: Wenn Sie ihn per Betriebssystem herunterfahren, scheint er wie ausgeschaltet. Man könnte meinen, er nimmt bei seiner Untätigkeit keine Leistung auf – von wegen: Er hält weiterhin unbemerkt und völlig unnütz eine Spannung von 5 Volt. Dazu braucht er Strom. Bei unseren Test-PCs ermittelten wir Leerlaufverluste von 1,7 bis 11,8 Watt. Über ein Jahr gesehen entstehen Ihnen dadurch Kosten von bis zu 15,50 Euro (bei einem Strompreis von 15 Cent/kWh). Für nichts! Denn Sie zahlen hier nur deshalb, weil sich das Netzteil nicht per Betriebssystem vom Stromnetz trennen lässt.
Sie brauchen also einen Schalter am Netzteil, über den Sie den Stromfluss manuell unterbinden können. Viele PCs besitzen jedoch gar keinen Netzschalter, und bei anderen bewirkt er nur bedingt, was er soll: Das Netzteil zieht nämlich oft auch dann Strom, wenn der Netzschalter auf „0“ steht (Scheinaus)! Der Verlust dadurch lag bei unseren Test-PCs bei bis zu 4,2 Watt, das entspricht einem Stormverbrauch von 5,52 Euro pro Jahr. Dazu kommt, dass der Netzschalter in der Regel an der Rückseite des PC-Gehäuses angebracht und daher schwer zugänglich ist. Wer kriecht schon unter den Schreibtisch, um den heruntergefahrenen Rechner zusätzlich per Netzschalter abzustellen?
Die Unkosten für diese Bequemlichkeit mögen für den einen oder anderen nur Peanuts sein. Bedenken Sie aber, dass auch die anderen Geräte, etwa der Monitor, der Drucker und der DSL-Router für ähnlich hohe Leerlaufverluste sorgen. Die Summe macht’s!
Tipp: Schließen Sie Ihre Hardware daher über eine schaltbare Steckerleiste an. Schalten Sie sie dann erst am Gerät und anschließend über diese Steckerleiste aus. Nur so können Sie sicher sein, dass kein Strom mehr fließt. Beachten Sie dabei aber, dass einige Geräte, etwa das Telefon oder der Videorecorder, permanent Strom benötigen, um die intern gespeicherten Daten zu halten. Diese Geräte sollten Sie daher separat mit Strom versorgen. Ansonsten greifen sie während der „Aus“-Phasen entweder auf Batterien zurück, was Sie auf Dauer ebenfalls teuer zu stehen kommt, oder löschen die Daten.
Die detaillierten Verbrauchswerte unserer Tests-PCs finden Sie hier.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 1 von 7
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
Windows 8: Alle Informationen
Windows 8
Alle Details

Alle Informationen und Updates zum neuen Betriebssystem Windows 8 von Microsoft. mehr

- Anzeige -
PC-WELT Specials
Angebote für PC-WELT-Leser
PC-WELT Onlinevideothek

PC-WELT Online-Videothek
Keine Abogebühren oder unnötige Vertragsbindungen. Filme und Games bequem von zu Hause aus leihen.

Tarifrechner
Der PC-WELT Preisvergleich für DSL, Strom und Gas. Hier können Sie Tarife vergleichen und bequem viel Geld sparen.

PC-WELT Sparberater
Das Addon unterstützt Sie beim Geld sparen, indem es die besten Angebote automatisch während des Surfens sucht.

- Anzeige -
Marktplatz

Amazon Preishits
jetzt die Schnäpchen bei den Elektronikartikel ansehen! > mehr

9784
Content Management by InterRed