Kostenfalle Urlaub
Smartphone-Tipp - So surfen Sie billig im Ausland
Das Surfen im Ausland ist oft noch völlig überteuert und kann mehrere hundert Euro kosten. ©iStockphoto.com/Yinyang
Fürs mobile Surfen jenseits der Landesgrenzen existieren dagegen nach wie vor keine Obergrenzen. So kann jeder Provider das verlangen, was er will. Und genau das tun manche mit Preisen um 30 Euro je MByte. Eine Mail mit Anhang aufs Mobiltelefon gesendet genügt, und schon sind 100 oder gar 200 Euro abgebucht. Nur innerhalb der EU gelten einige Sonderregelungen zum Datenroaming, unter anderem ein voraktivierter Kos tendeckel von knapp 60 Euro.
Da helfen auch die vielen falschen Meldungen nicht, dass die „Roaminggebühren“ für den mobilen Datentransfer innerhalb der Europäischen Union auf 80 Cent pro MByte begrenzt seien. Das ist vielmehr der Betrag, den sich die Provider untereinander maximal berechnen dürfen. Für Sie als Kunde gilt das Limit dagegen nicht. Anschließend gehen wir auf die EU-Sonderregelungen sowie auf die geplanten Änderungen ab Sommer dieses Jahres noch genauer ein.
Internet-Flatrates gelten nicht im Ausland
Das Beispiel einer E-Mail macht sofort klar, dass Nichtstun nicht hilft, wenn Sie mit Ihrem Smartphone im Ausland unterwegs sind. Wer hierzulande eine Flatrate für mobiles Internet gebucht hat, hat in aller Regel im Handy auch den Datenzugriff auf mobile Netzwerke eingeschaltet. Bereits irgendeine App, die im Hintergrund aufs Internet zugreift, oder eintrudelnde Mails führen zu Datentransfer und damit zu zum Teil horrenden Kosten. Denn gebuchte Daten-Flatrates gelten immer nur für die deutschen Netze. Selbst im Grenzgebiet kann es also schon teuer werden, wenn sich das Handy – je nach Einstellung automatisch – in ein stärkeres Mobilfunknetz einbucht. Bei einem Stadtbummel in Görlitz, beim Skifahren auf der Zugspitze oder einer Bootstour auf dem Bodensee ist ebenfalls Vorsicht geboten.







