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Kontrast regeln mit Gradationskurve

19.02.2007 | 11:10 Uhr |

In Photoshop CS2 lassen sich Bildkontraste mit der Gradationskurve präzise korrigieren. Sie verwenden jedoch Photoshop Elements 3/4, Irfan View oder Xnview, und diese bieten keine solche Funktion. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

In Photoshop CS2 lassen sich Bildkontraste mit der Gradationskurve präzise korrigieren. Sie verwenden jedoch Photoshop Elements 3/4, Irfan View oder Xnview, und diese bieten keine solche Funktion.

Lösung:

Die Gradationskurve :Smartcurve können Sie kostenlos nachrüsten. Sie eignet sich für alle Bildbearbeitungen mit Photoshop-kompatibler Plug-in-Schnittstelle – also für fast alle verbreiteten Bildprogramme.

Nach dem Entpacken des Archivs können Sie die Erweiterung in Ihre Bildbearbeitung einbauen. Wir erklären das Vorgehen für drei verbreitete Anwendungen.

Photoshop Elements 3/4: Im Programmordner von Photoshop Elements öffnen Sie das Unterverzeichnis „Plug-Ins“, in das Sie die vier Dateien des ZIP-Archivs ziehen. Starten Sie Photoshop Elements neu, finden Sie unter „Filter“ den neuen Befehl „easy.Filter, SmartCurve“.

Irfan View: Der Programmordner enthält den Unterordner „Plug-Ins/Adobe 8BF“, in den Sie die Dateien ziehen. Irfan View sucht dieses Verzeichnis allerdings nicht automatisch nach Photoshop-kompatiblen Plug-Ins ab. Wählen Sie deshalb zunächst „Bild, Effekte, Adobe 8BF-Filter“. Dort klicken Sie auf „Add 8BF filters“ und geben den Pfad an, in dem die Filter liegen. Danach erscheint die neue Funktion in der Liste und lässt sich per Doppelklick aufrufen.

Xnview: Bei dieser Software gehören die Plug-in-Dateien in den Unterordner „8bf“. Im Programm wählen Sie dann „Filter, Adobe-Photoshop-Plug-Ins“. Im „Plug-In-Manager“ öffnen Sie nun „easy.Filter“ und klicken auf „SmartCurve“.

Das Prinzip der Gradationskurve ist einfach: Zunächst läuft sie exakt im 45-Grad-Winkel durch das Feld. Im linken Teil des Graphen korrigieren Sie die dunkleren Helligkeitswerte, rechts die hellere Zonen. Ziehen Sie also die Linie im rechten Bereich nach oben, dann werden helle Bildbereiche noch heller. Dunklere Motivpartien ändern sich dabei nur schwach mit. Bei jedem Ziehen an der Kurve entsteht ein neuer Anfasspunkt. Mit einem Rechtsklick verschwindet er wieder. Neben der Anpassung der dunklen und hellen Tonwerte kann die Gradationskurve auch die RGB-Verteilung optimieren, wenn Sie statt „RGB“ den einzelnen Farbkanal anwählen („Rot“, „Grün“ und „Blau“).

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