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Smartphones wissen, was Sie möchten

01.11.2010 | 07:04 Uhr |

Smartphones werden unser Leben bald in einer Weise beeinflussen, wie wir es uns heute noch gar nicht vorstellen können. Wir wagen einen Ausblick auf die mobile Zukunft, die bereits vor der Tür steht.

Ein Desktop-Rechner mag noch so wichtig für die Arbeit und vielleicht auch für das private Vergnügen sein, seine Besitzer dürften in ihm aber trotzdem nie einen persönlichen Begleiter sehen. Selbst ein Notebook, das ja durchaus für den mobilen Einsatz gedacht ist, lösen bei seinem Benutzer kaum freundschaftliche Gefühle aus. Das moderne Smartphone hingegen, dieses hosentaschentaugliche Alleskönnergerät, hat durchaus das Zeug dazu, als interaktiver Immer-und-Überall-dabei-Begleiter geradezu geliebt zu werden.


iPhones, Android-Smartphones und vielleicht auch bald Windows-Phone-7-Geräte werden bereits in Kürze unser Leben mehr verändern, als es der PC je konnte. Das entscheidende Stichwort hierfür lautet „kontextsensitiv“. Damit unterstellt man den kleinen digitalen Heinzelmännchen eine gewisse Intelligenz: Die Geräte wissen, was wir wollen.

Die aktuelle Situation
Was unterscheidet ein modernes Smartphone von einem klassischen PC? Das beginnt schon damit, dass das Smartphone bei vielen Besitzern ständig eingeschaltet sein dürfte, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Mehr Präsenz kann man von einem Begleiter nicht erwarten.


Ein weiterer Unterschied ist die Ausstattung des Smartphones oder Tablet-PCs gegenüber dem mehr oder weniger sperrigen Rechner: Die kleinen Gadgets verfügen über Sensoren, mit denen sie ihre Umgebung wahrnehmen können. Und das macht bereits jetzt den entscheidenden Unterschied!


Diese Sensoren saugen vergleichsweise wenig Strom, sie können also ständig aktiv sein (auch wenn es sich durchaus empfiehlt, die eine oder andere gerade nicht benötige Funktion abzuschalten, um den Akku zu schonen – beispielsweise den GPS-Chip). Durch diese Fühler, die beispielsweise die Neigung oder die Beschleunigung des Gerätes, dessen Ausrichtung oder die Umgebungshelligkeit messen, werden die Gadgets kontextsensitiv, sie erfassen ihre Umgebung und können darauf reagieren.


Der nächste Schritt liegt auf der Hand: Die kleinen Begleiter können uns in vielen Dingen zur Seite stehen. Sie erkennen mehr oder weniger, was wir fühlen oder wollen und machen uns dazu passende Vorschläge. Zumindest stellt sich das die Entwicklungsabteilung von Intel so vor. Demnach wird dieses von IT-Experten als „kontextsensitives Computing“ bezeichnete Verhalten grundlegend die Art und Weise ändern, wie wir mit unserer Umgebung interagieren.


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