Kontaktnetzwerke

SchülerVZ - mehr Sicherheit und Komfort

Donnerstag den 10.06.2010 um 12:05 Uhr

von Tobias Weidemann

Jeder Teilnehmer ist erst unsichtbar. Das gilt so lange, bis er es selbst gezielt geändert hat.
Vergrößern Jeder Teilnehmer ist erst unsichtbar. Das gilt so lange, bis er es selbst gezielt geändert hat.
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Pausenhof und Jugendheim waren gestern. Heute knüpfen Schüler ihre Kontakte vorzugsweise bei SchülerVZ. PC-WELT zeigt, wie Mitglieder im Jugend-Netzwerk in Sachen Sicherheit nicht alt aussehen.
Für Jugendliche ab der 6. oder 7. Klasse gehört es heute zum guten Ton, ein Konto bei „SchülerVZ“ zu haben. Das Argument „Alle anderen aus meiner Klasse sind auch da“ können Eltern nur schwer entkräften. Rein rechnerisch könnte das sogar hinkommen: Insgesamt gibt es rund 7 Millionen Schüler in Deutschland. Bei SchülerVZ, einem Kontakt-Netzwerk der VZ-Gruppe, sind rund 5,6 Millionen Mitglieder angemeldet. Damit wären vier von fünf Schülern dabei.

Doch selbst wenn man einige ausländische Mitglieder sowie Doppelanmeldungen abzieht: Der Verdacht drängt sich auf, dass die Altersbeschränkung bis 21 Jahre vielfach umgangen wird. Mit dem Programm Google Ad Planner erfahren etwa Werbetreibende, wen sie auf einer bestimmten Internetseite erreichen. Demnach sind nur 60 Prozent der Nutzer der Internetseite jünger als 25 Jahre. Auch wenn die Google-Zahlen nicht im Detail stimmen müssen, spiegeln sie erfahrungsgemäß den Trend wider. Die Jugendlichen sind auf SchülerVZ also nicht wirklich unter sich. Dies bleibt allerdings der einzige gravierende Einwand gegen dieses Netzwerk, das größtenteils als vorbildlich gelten darf.

Donnerstag den 10.06.2010 um 12:05 Uhr

von Tobias Weidemann

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